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Cake day: February 5th, 2025

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  • I’m playing The Lost Crown. A very charming point and click adventure, one of those games that give me a distinct vacation feeling. The use of photos for parts of the enviornment works quite well and gives it just the right atmosphere for an English harbour town. The puzzles aren’t good though. You are too often told exactly what to do and others just don’t work very well. But the plot and the characters are just as charming as the graphics, so it’s definitely worth a try if you like that kind of games.



  • Unsere Audit-Software hat ein KI-Handbuch. Die Halluzinationen haben sie mittlerweile weitgehend im Griff, dafür gibt das Ding jetzt auch keine Antworten mehr. Ich habe auch den leisen Verdacht, dass die Firma mir persönlich die Feedback-Funktion abgedreht hat. Außerdem hat mir einer vom Support die E-Mail eines Headhunters einer anderen Firma geschickt. Ich glaube da mache ich etwas richtig.




  • True. It’s amazing what they could do with a bit of rope and some sticks. Thumbscrews were the most technical thing.

    Even torture itself was only employed in trials very late in the middle ages. It was quite a step forward from trial by ordeal or reputation.




  • Ja, das kann schonmal passieren. Schwupps! Schon hat man mal nicht aufgepasst und als Linker eine ähnliche Position zur Weltpolitik wie Faschisten.

    Um Vertrauen geht’s hier wohl nicht. Hätte die Ukraine gewusst, dass sie niemandem trauen kann, hätten sie ihre Atomraketen nicht gegen Sicherheitsversprechen eingetauscht. Und diese Erkenntnis allein ist schon schreklich genug.


  • Ich komme genau vom anderen Ende her: Ich bin theoretisch nicht gegen die Todesstrafe, aber ich glaube dass ihre Anwendung in einem modernen Rechtsstaat zwangsläufig auf die Absurdität hinausläuft, die man in den USA sieht: die Angst vor der (unvermeidlichen!) Hinrichtung Unschuldiger führt zwangsläufig zu jahrzehntelangen Verfahren, die eine eigene Strafe drazustellen scheinen. Die Ablehnung blutiger Hinrichtungsmethoden aus rein ästhetischen Gründen führt zu kreativer Grausamkeit, die als besonders human dargestellt werden, weil der Tod und das Leiden für die Anwesenden leichter verdrängt werden können.



  • Ich lese gerade am zweiten Band von Anselm von Feuerbachs “Actenmäßige Darstellung merkwürdiger Verbrechen” (1829) und habe mittlerweile mein Urteil über den Autor revidiert. Ich habe ihn zuvor für einen für seine Zeit fortschrittlichen Denker gehalten, aber eigentlich ist er ein ordentlicher Heuchler und seine langen Analysen der Psyche und Beweggründe “seiner” Mörder sind nicht einmal oberflächlich objektiv. Zwar zeigt er in vielen Fällen Verständnis und Sympathie für Menschen die in einer Zwangslage getötet haben, aber manchmal lässt er sich auch nur Seitenweise über Verbrecher aus, nur weil sie ihm anscheinend im Prozess zu oft Kontra gegeben haben.

    Zuletzt habe ich Ursula K. Le Guins “Changing Planes” ausgelesen. Ein hervorragendes Buch, dafür, dass es fast ohne Handlung und Charactere auskommt. Es ist einfach nur eine Sammlung von Reiseberichten über verschiedene touristisch erschlossene Paralleluniversen. Viele davon hätten ebensogut als Hintergrund für einen ganzen Roman dienen können, andere sind relativ handfeste Satiren - wie etwa eine Welt, in welcher fast alle Bewohner dem hohen Adel angehören, während die wenigen gemeinen Familien wie Popstars aneghimmelt werden. Jetzt fällt mir gerade auf, dass ich von Le Guin zwar schon einiges gelesen habe, aber nichts was man als ihr Hauptwerk bezeichnen könnte.


  • Entschuldigung, aber solche Polemik funktioniert nicht, wenn gerade einer meiner Kritikpunkte war, dass die Junge Freiheit teilweise mit Faschisten auf einer Linie liegt.

    Zitat Wikipedia (siehe Link weiter oben): “Die Berichterstattung des Blatts erklärt die Vereinigten Staaten zum Hauptverantwortlichen im russisch-ukrainischen Krieg und vertritt damit ähnliche Positionen wie die im rechten und rechtsextremen Spektrum angesiedelten Publikationen Junge Freiheit und Compact.”




  • Verstehe ehrlich gesagt nicht, was es da zu interpretieren gibt. Wenn man es freundlich ausdrücken will kann man noch sagen, dass die Zeitung in einem Krieg hinter dem zwei imperialistische Mächte stehen, klar für einen Imperialisten Stellung bezieht und willig dessen Propaganda verbreitet. Damit lässt sie sich numal von der Rechten einspannen, das kann man nicht wegdiskutieren.




  • War bei uns in der weiterführenden Schule auch nicht so schlimm. In den ersten Klassen konnten wir da viel selbst mitbestimmen, zwei Mal haben wir sogar meinen Vorschlag gelesen. Ab der Mittelstufe, wenn es an die Klassiker der Unterrichtsliteratur ging, wurde es erst haarig, aber bis dahin hat sich ja doch schon weitgehen entschieden wer liest und wer nicht.