Die USA haben im November erst gezeigt, dass sich die linken Parteien selbst zerstören mit ihrem schwachsinnigen Kulturkampf. Kein Wunder, dass wir wieder mal die Wahlen verlieren werden. Vielleicht einfach mal keinen MÀnnerhass schieben, dann klappt das auch mit der RegierungsfÀhigkeit?
âToxische MĂ€nnlichkeitâ - was fĂŒr ein mĂ€nnerfeindlicher Ausdruck. Und wir kopieren das glatt von den Amis weil es âhipâ und âtrendyâ ist MĂ€nner zu hassen. Tate und seine Banausen sind eine Drecksbande, aber dafĂŒr gleich alle MĂ€nner als solche abzustempeln finde ich ganz ĂŒbel.
Viele stören sich an diesem Begriff. Er trage wenig zu einer wissenschaftlichen Analyse von patriarchalen Strukturen bei, so Liebl. Kritiker mahnen auĂerdem, er stelle MĂ€nnlichkeit unter Generalverdacht und schade der mentalen Gesundheit von MĂ€nnern.
Genauso ist es auch. MĂ€nner sollen einfĂŒhlsam sein und ihre Emotionen ausdrĂŒcken können und wenn dann gesagt wird "der Ausdruck âtoxische MĂ€nnlichkeitâ sei verletzend, ignorieren die Autoren des Artikels ganz gekonnt.
Warum wird sowas hier zugelassen? Weil es Mode ist MĂ€nner als Feinde darzustellen ist das OK?
Da hat jemand den Begriff (mal wieder) falsch verstanden. Nicht alle MĂ€nnlichkeit ist toxisch. Aber gewisse Verhaltensmuster, die gesellschaftlich von MĂ€nnern erwartet werden/wurden, sind schĂ€dlich fĂŒr sie selbst und andere. Das hat mit Generalverdacht nichts zu tun. Oder setzt âtoxische PositivitĂ€tâ alle Optimisten unter Generalverdacht?
Die obenzitierte Befragung (obwohl sie sehr klein ist) zeigt doch wie oft er missverstanden wird. Wenn ein Begriff hauptsÀchlich missverstanden wird, warum dann darauf bestehen dass er weiter verwendet wird?
Das ist wie imaginĂ€re Zahlen. Sie wurden auch zu Komplexe Zahlen umbenannt aus diesem genauen Grund. Aus diesem Fehler wurde gelernt, aber wenn es darum geht auf MĂ€nnergefĂŒhle zu achten heiĂt es dann sofort âach tu doch nicht soâ. Klingt irgendwie bekannt vor oder?
Der Begriff wird ja hauptsĂ€chlich von Menschen falsch verstanden, die sich nicht mit dem Thema auseinandersetzten wollen. Ich wĂŒsste nicht, in was man das umbenennen sollte, um das zu Ă€ndern. Hast du VorschlĂ€ge?
Der Begriff wird ja hauptsÀchlich von Menschen falsch verstanden, die sich nicht mit dem Thema auseinandersetzten wollen
WĂŒrde mich nicht wundern wenn das die Mehrheit wĂ€re. Es gibt ja viel interessantere Themen womit man sich auseinandersetzen kann.
FĂŒr VorschlĂ€ge mĂŒsste ich mich mit dem Thema auseinandersetzen und vieles ist eben auf Englisch und ganz USA-haft geprĂ€gt. Ich finde diese USA-AbhĂ€ngigkeit und âcopy-pasteâ der US-Kultur ziemlich Ă€chzend. Als Basis wird die USA genommen, Definitionen nach dieser Basis gemacht, âLösungenâ also dementsprechend auch USA-gezielt gemacht, und dann einfach lokal angewendet (oder wie es Englischkranke sagen wĂŒrden âgepastedâ).
Davon abgesehen, dass es laut dem Artikel keine Einigkeit ĂŒber die Definition gibt, ist meine Annahme dass es um die (selbst)zerstörerischen Verhaltensmuster geht die ausschlieĂlich (oder hauptsĂ€chlich) MĂ€nnern zugewiesen werden. Machogetue, âEin Mann heult nichtâ, âEin Mann hat seine Saat zu versprĂŒhenâ, protzerisches, reiĂerisches, imposantes und lautes Verhalten, Frauenfeindlichkeit, Kategorisierung in âAlphas und Betasâ, herrisch/autoritĂ€r tun, usw.
Also, VorschlĂ€ge fĂŒr Normaldeutsche die sich mit dem Thema nicht auseinandersetzen:- Idiotentum
- Alphaidiotentum
- Arschlochheit
- Wolfenglaube (es wird falsch angenommen Wölfe wĂŒrden sich in Alphas und Betas untergliederen)
FĂŒr Leute die sich mit dem Thema etwas mehr auseinandersetzen wollen, ein Vorschlag der nicht sofort falsch verstanden wird von Neulingen, denke ich dass der neue, missverstĂ€ndliche Begriff âtoxische MĂ€nnlichkeitâ gar nicht notwendig ist, denn es gibt schon im Deutschen ein anwendbares Lehnwort: Macho (wiki):
Macho ist ein Lehnwort aus dem Spanischen. Es bezeichnet einen Mann, der seine MÀnnlichkeit betont zur Schau stellt und der sich dabei stark an der traditionellen mÀnnlichen Geschlechterrolle orientiert.
Klingt fĂŒr mich ganz gut. Das einzige Problem wĂ€re der volgende Abschnitt:
Im Spanischen bedeutet macho, angewendet auf Tiere, lediglich âmĂ€nnlichâ als Gegenwort zu âweiblichâ (âhembraâ); die in anderen Sprachen stark negative Konnotation besteht nicht: Auf Menschen angewandt unterstreicht der Begriff macho, durchaus positiv verstanden, die MĂ€nnlichkeit
Und gleich danach
Erst als âmachismoâ wird daraus der MĂ€nnlichkeitswahn (als Lehnwort Machismo), der dann im deutschen Lehnwort wiederzufinden ist (das Suffix -ismo kann die Konnotation negativ verĂ€ndern).
Also wÀre Machismo schon besser.
Der âmachistaâ steht unter dem Zwang, seine MĂ€nnlichkeit in der Gesellschaft, notfalls auch gegen seine eigenen Interessen, unter Beweis stellen zu mĂŒssen; das bezieht sich sowohl auf die âVerteidigung der Ehreâ wie auch auf sexuelle Herausforderungen.
Und fĂŒr mich also der Gewinner: Machista.
Danke, das du dir ernsthaft Gedanken machst, statt das einfach kurz abzutun :D
Idiotenturm und Arschlochheit halte ich leider fĂŒr viel zu unprĂ€zise, mir fallen noch viele andere Verhaltensmuster ein, die man so benennen könnte, die aber nichts mit dem hier diskutieren Thema zu tun haben. Die anderen beiden VorschlĂ€ge finde ich schon besser, allerdings ist diese Alpha-Mann Geschichte, wie sie von Arschlöchern wir Andrew TĂ€te verbreitetet wird, ja eher ein neues PhĂ€nomen unter jĂŒngeren Menschen. Ich weiĂ nicht, ob ich meinen 60-jĂ€hrigen Vater, der seine Emotionen unterdrĂŒckt und in sich hineinfrisst, weil MĂ€nner halt nicht weinen und Emotionen zeigen, als Alphagetue bezeichnen möchte. Er zumindest hat von dem Quatsch auch noch nichts gehört und wĂ€re dabei mindestens genauso verwirrt.
Mit Machismo hast du, glaube ich, schon einen deutlich prĂ€ziseren Begriff gefunden. Wenn man in der Fachliteratur nachliest, finden auch tatsĂ€chlich beide Begriffe, Machismo und toxische MĂ€nnlichkeit, nebeneinander Verwendung. Die Begriffe ĂŒberlappen auf jeden Fall, sind aber nicht synonym, zumindest in meinem VerstĂ€ndnis. Toxische MĂ€nnlichkeit ist eben nicht nur ânotfalls gegen [die] eigenen Interessenâ, sondern inhĂ€rent selbstschĂ€digend, ich fĂŒrchte, der Aspekt kommt sonst zu kurz.
Ich finde, der Begriff toxische MĂ€nnlichkeit ist im akademischen Kontext sehr sinnvoll, weil er ziemlich prĂ€zise einen Oberbegriff fĂŒr Arten von Verhalten bietet.
Sollte man den Begriff Leuten (gerade Leuten, die nicht viel von Feminismus verstehen) ins Gesicht sagen? NatĂŒrlich nicht, dort ist es immer sinnvoller, die konkreten Verhalten zu benennen.
Nur dass imaginÀre und komplexe Zahlen unterschiedliche Dinge sind. Eine komplexe Zahl ist eine Zahl, die durch a + b * i reprÀsentiert werden kann, also aus einem Real- und ImaginÀrteil besteht, wÀhrend eine imaginÀre Zahl bloà dieser b * i Teil ist
Oha, mein Mathelehrer regte sich maĂlos darĂŒber auf und meinte âsie sind imaginĂ€r, sie sind komplexâ. Das ist bei mir stecken geblieben. Man lernt jeden Tag dazu! Danke.
âGiftpilze sollte man nicht essenâ wow, was fĂŒr Pilzfeindliche ausdrĂŒcke. Warum hassen plötzlich alle Pilze?? Pilze sind doch nice





