Dabei ging es um belastende Inhalte in Klassenchats, wie etwa Beleidigungen und Mobbing.
ohne digitale Technologie können Jugendliche das nämlich nicht, wisst ihr /s
(Hätte ich als Jugendlicher nicht wenigstens!!! Internetforen und -chats gehabt, um zu merken, dass es auf der Welt auch Gutes gibt und nicht alle Menschen auf der Welt derartig fürchterlich sind wie meine Mitschüler, ja, dann wäre ich wirklich suizidgefährdet gewesen. Es ist tatsächlich schade, dass es heute fast nur noch “Plattformen” gibt, aber die Lösung dafür ist doch nicht, Jugendliche von irgendwas auszuschließen, was soll denn das?)
Vor allem sind die Lehrer zu faul und bequem mit den Eltern wie früher üblich direkt zu kommunizieren und berufen sich stattdessen auf WhatsApp Gruppen.
Vor allem haben Lehrer in diesen WhatsApp „Klassengruppen“ überhaupt nichts zu suchen. So rein rechtlich.
Ich habe das Gefühl, dass hier mal wieder nach technischen Lösungen für soziale Probleme gesucht wird. Wenn du Probleme mit Mobbing in deiner Schule hast, dann hilft es dir nichts, WhatsApp zu sperren. Menschen sind leider sehr klug und werden auch Wege finden, trotzdem zu mobben. Stellst du fest, dass es in deiner Klasse über WhatsApp entsprechende Mobbingversuche gibt, musst du eingreifen als Schule, aber es sind immer noch keine Begründung, den kompletten Messenger zu sperren.
Zudem ist das auch extrem grundrechtswidrig. Es gibt schlicht und einfach kein Gesetz, das verbieten könnte, sich eine App auf dem Handy zu installieren und dort mit Menschen, die man kennt, zu kommunizieren. Das gilt völlig egal, ob es ein Fußballverein, ein Freundeskreis oder auch eine Schule ist.
In erster Linie müssen Eltern eingreifen. WhatsApp ist, auch wenn jemand die Gruppe „Klassenchat“ genannt hat, vor allem eines: Privatvergnügen. Schulen können vielleicht ergänzende Maßnahmen ergreifen. Alles Weitere geht dann den Weg von Eltern über die Polizei. Unsere Gesellschaft muss wirklich aufhören, auch noch die letzten Erziehungsfelder an die Schulen auslagern zu wollen.
Häh? Die Aufgabenverteilung ist doch ganz klar geregelt. Die Eltern stellen in der Freizeit das Dach über dem Kopf, die Kleidung am Leib und das Müsli auf dem Tisch. Alles andere macht die Schule.
Als Grund hierfür nannte Düll datenschutzrechtliche Hindernisse: Lehrer und Schulleiter bekämen erst dann Einblick in Klassenchats, wenn es zu Beleidigungen und Bedrohungen komme und Schüler und Eltern die Chats dann vorlegten.
Und Lehrer so: “Ich bin schon Pädagoge, Didaktiker, Seelsorger, Reiseveranstalter, Mediator, Psychologe, Techniker, Bürokraft, Jurist, Unterhändler und Kriminalist. Da übernehme ich doch gern auch noch die Aufsicht über eure privaten Chats.”
Smh
wie ist denn das in WhatsApp Gruppenchat, kann ich doch Admin sein und andere Inhalte löschen? Dann steht es doch jeder Eltern Clique frei sich den Schuh anzuziehen und den Moderator zu machen.
Und den Kindern steht es frei neue Gruppen zu erstellen, in denen keine Erwachsenen dabei sind. So lange Kinder frei WhatsApp nutzen können, wird es für dieses Problem keine technische Lösung geben.
Ja, ist richtig, aber dann gibt es eben die Klassengruppe in der alle vielleicht sein müssen um herauszufinden, wann mal wieder Läuse rum gehen und jeder Elternteil kann sich darum bemühen, andere Gruppen bei seinen Kindern zu löschen beziehungsweise Eltern von Hitlerbild postenden Klassenkameraden zu informieren.
Sehe halt nicht warum der gobe Kontext “Klassenkamerad” bedeutet, dass der Lehrer sich kümmern soll.
und jeder Elternteil kann sich darum bemühen, andere Gruppen bei seinen Kindern zu löschen beziehungsweise Eltern von Hitlerbild postenden Klassenkameraden zu informieren.
Wenn Eltern jegliche Kommunikation ihrer Kinder überwachen, was ändert sich dann mit von Erwachsenen moderierte Whatsapp-Gruppen?







