War schon immer eine absolute frechheit der hersteller.
bin dagegen. integrierte bauteile haben vorteile. ich sehe keinen großen unterschied zwischen wechselakkus fürs smartphone vorschreiben und vorschreiben, dass einzelne durchgebrannte LED bildpunkte des bildschirms getauscht werden können müssen.
wo zieht man die grenze? wann ist ein bauteil “ein bauteil” und nicht nur wieder von vielen kleinen bauteilen zusammengesetzt?
abgesehen davon sind smartphones nun wirklich ein schlechter punkt zu beginnen sich sorgen über reparierbarkeit zu machen. zum einen machen sie praktisch keinen dreck in der herstellung weil ein smartphone ja kaum über 200 g wiegt, d.h. wahrscheinlich weniger als 1 kg abfall während der herstellung, zum anderen sind smartphones auch billig genug damit man es sich leisten kann alle 5 jahre ein neues zu kaufen. so lange hält der akku in der regel.
man sollte mal überlegen, wieviel abfall bei smartphones anfällt und wieviel abfall bei bauschutt von häusern anfällt. dann würde einem wahrscheinlich schnell klar werden wie daneben es ist, bei smartphones zu regulieren.
was man aber bitte schon vorschreiben sollte ist dass die herstellung nicht-toxisch sein muss, d.h. dass keine umweltgifte wie cadmium in die umwelt gelangen. das bringt nämlich tatsächlich was.
Ah, ein Paradeexemplar für Whataboutismus.
Smartphone-Ressourcen sind nun mal problematisch (Abbau) und betreffen viele (häufiger Smartphonewechsel und sehr hohe Nutzerzahl). Dein LED-Beispiel hinkt auch extrem.Da ich schon lange ein reparierbares Smartphone habe kann ich sagen, wie unfassbar gut das ist im Vergleich zu vorher. Der kaputte Akku und die Nicht-Updates zwangen mich zu einem unnötigen Neukauf. Da auch Updatezyklen vorgeschrieben werden, verbessert sich so ein Sachverhalt deutlich (um Jahre).




