Ich war Zeit meines Lebens furchtbar in Kunst. Ich habe es wirklich aus tiefstem Herzen gehasst, weil ich weder zeichnen, noch mit Wasserfarben (ich habe diese ollen Dinger aus tiefstem Herzen gehasst, jedes einzige Bild sah streifig aus, weil ich keine Gleichmäßige Deckung hinbekommen habe) umgehen konnte. Das ganze hat dann dazu geführt, dass ich halt verinnerlicht hatte, dass ich halt einfach nicht malen kann und das am besten einfach sein lasse. Irgendwann bin ich dann mit Warhammer Figuren angefangem und siehe da, ich kann doch malen. Wir haben in der Schule im Kunstunterricht nie gelernt wie man wirklich malt. Uns wurde ein Blatt und ein Wassermalkssten vor die Füße gesetzt mit der Anweisung “male ein Bild”. So absolute Grundlagen wie dass Gegenstände die näher dran sind heller sind als weiter entfernte Gegenstände haben wir nie gelernt. Der Farbkreis wurde erst in der 8ten Klasse behandelt (also viel zu spät, als dass ich damit was anfangen könnte, weil “ich kann ja schließlich nicht malen”).

Der Kunstunterricht hat die Gefördert, denen von ihren Eltern gezeigt bekommen haben wie man mit Wassermalfarben malt und den Rest einfach auf der Strecke liegen gelassen und zusätzlich noch dsrauf eingetreten, weil ich mich ja nur etwas mehr anstrengen muss.

  • truthfultemporarily@feddit.org
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    22 days ago

    Sport. War immer der, der beim Teamsport als letztes gewählt wurde, jetzt gehe ich fast jeden Tag. Stellt sich raus, was ich nicht mochte war das mobbing, nicht Sport an sich.

  • Elvith Ma'for@feddit.org
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    22 days ago

    Selbes hier - im Kunstunterricht wurde auch immer nur nach dem Aussehen bewertet. Dass es Kunststile gibt, in denen eben nicht jedes noch so kleine Detail naturgetreu abgebildet ist, oder eben Linienführung usw nicht perfekt sind… Egal. Auch laaaange nichts zur Technik. Super einfach “schwach” mit einem Bleistift mit vielen kleinen Linien etwas zu skizzieren, sodass “der Mittelwert” der Linien optisch dann das Bild ergibt das du willst um es dann damit “sauber” nach zu zeichnen oder mit Tusche o.ä. dann ‘sauber’ zu Malen… Keine Info zu Bildkomposition, Farbenlehre, …

    Dann plötzlich in der 10. Klasse, neuer Kunstlehrer. Erste Aufgabe: Schraffur, Bleistift, Schwarz-Weiß, Licht und Schatten, Perspektive. Thema “Am Ende eines langen Ganges”. Er zeigt uns “zum auffrischen” ein paar Techniken, dann sagt er “alles ist erlaubt, solange ihr mir erklären könnt, wie euer Werk zum Titel passt wenn nötig”. Ich hatte Kunst längst aufgegeben und wollte einfach nur faul und schnell zur Abgabe. Also außen am Rand eine Reihe quadratische Fliesen/Steine, dann genau eine Fliese/Stein perspektivisch nach hinten und dann direkt die Rückwand des “Ganges” (eher… Nische?) mit den selben Steinen. Einmal Licht, das von links fällt und einen Schatten über die Kante links wirft und in der “Nische” eine Kerze, die den Bereich oben rechts erhellt, aber selber auch nen schatten wirft. Max. 2h Arbeit, ich geb als einer der ersten ab.

    Am Ende bei der Bewertung war mein Bild unter den Top 3 der Klasse und wurde allen vorgestellt. Ich hab das nur aus Faulheit gemacht, Kunst längst aufgegeben. Lehrer so: “Und hier ein Beispiel, was Kunst ausmacht - das Bild regt zum Nachdenken an Am Ende eines langen Ganges. Jeder von eicht gibt einen Korridor ab, dann dieses eine Bild dazwischen. Eine düstere Ecke auf einem Friedhof, eine Kerze zum Gedenken, das Ende des langen Ganges des Lebens. Kreativ umgesetzt statt nur das offensichtliche…” Ich stand einfach nur da und konnte es nicht glauben “aus Faulheit” quasi die Bestnote zu bekommen…

    • SpongyAneurysm@feddit.org
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      7 days ago

      Hatte die Interpretation des Lehrers denn dabei irgendwas mit deiner Idee zu tun?

      Oder hattest du einfach nur Glück, dass er es so gesehen hat?

      Wenn letzteres, wäre das ein Beispiel für die Dinge, die mich am Kunstunterricht (und teilweise Deutsch etc.) gestört haben.
      Mir ging es nämlich auch so, dass wir so gut wie keine Techniken oder Wissen vermittelt bekommen haben, sondern einfach nur die aktuelle Aufgabe malen sollten. Die die eh gut waren (oder erfolgreich verbergen konnten, dass Mama zuhause das Bild gemalt hat), bekamen ihre gute Note, und die die halt Glück hatten, weil der Lehrer (waren bei uns ausschließlich Männer) irgendwas darin gesehen haben. Der Rest blieb auf der Strecke.

      (Dazu kam noch, dass es oft ne Materialschlacht war und die Lehrer entweder erwartet haben, dass man Geld für Materialien ausgibt oder man das “eh zuhause hat”)

      Der einzige Kunstlehrer der wirklich mal was erklären wollte hat dann Wissen und Können aus früheren Jahrgangsstufen vorausgesetzt und wenn man das Pech hatte da andere Lehrer gehabt zu haben, konnte man nicht mithalten.

      Ich war eigentlich ein Kind, das immer gerne gemalt und gezeichnet hat. Hatte als Sechstklässler nen ganzen Ordner voll abgezeichneter und colorierter Pokemon, inkl einer ganzseitigen Eigenkreation. Ich hab gerne Daumenkinos und Comics gemacht, die zunehmend satirischer wurden.

      Durch den Kunstunterricht hab ich immer mehr den Spaß daran verloren und das Vertrauen, dass ich was gestalten kann. Wenn ich heute nen Stift in die Hand nehme um auch nur eine Skizze zu machen bin ich automatisch nach spätestens 15 min unzufrieden und schlecht gelaunt.
      Dabei hab ich sogar mal ein Architekturstudium angefangen (inkl Aufnahmeprüfung) und dann bald wieder abgebrochen, weil mich die gestalterischen Fächer so hart daran erinnert haben.

      /rant

  • JensSpahnpasta@feddit.org
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    22 days ago

    Mathe und Sport sind es. Im Sportunterricht war es irgendwie immer ein absoluter Graus und es hat wirklich Jahre gedauert, bis ich dann rausgefunden habe, dass Sport durchaus Spaß machen kann, wenn man nicht in einer Gruppe zu Dingen gezwungen wird oder zu Leistungen, die man nicht abrufen kann. Und wenn diese komischen Gruppendynamiken aus den Schulklassen nicht dabei sind. Heute fahre ich mit Begeisterung mit dem Fahrrad durch die Gegend und habe genau da den Sport gefunden, den ich mag. Würde man mich jetzt wieder zu Step Aerobic zu Spice Girls-Musik zwingen oder zum Barrenturnen oder mich gegen Vereins-Handballer Handball spielen lassen, würde ich das auch furchtbar finden.

    Mathe ist irgendwie ähnlich. Mittlerweile habe ich ein intuitives und funktionierendes Verständnis für Mathematik entwickelt und nutze das sogar echt intensiv beruflich. In der Schule war das immer etwas merkwürdig. Ich gehöre zu den etwas älteren Generationen. Da war es immer so, dass sich der Mathe-Unterricht extrem hart gegen sämtliche technischen Innovationen gewehrt hat. Taschenrechner gab es erst später, weil man ja angeblich das Kopfrechnen lernen musste und man nie immer einen Taschenrechner dabei haben würde. Heute habe ich immer einen Taschenrechner im Handy dabei. Aber auch so Dinge wie grafische Taschenrechner oder gar Computerprogramme, mit denen man Kurven automatisch zeichnen kann, um dann die Funktionen wirklich intuitiv zu erfassen, waren meinen Mathelehrern ein Graus. Da durften wir dann auf Millimeterpapier mühselig Kurven zeichnen und wenn man sich dabei verlaufen hat, war das dann ein Fehler in der Klausur und man hat keine Punkte bekommen. Auch damals mit 15 war uns völlig klar, dass ein Computer das besser kann und dass jeder dafür einen Computer nutzen wird. Wir mussten das trotzdem machen und diversen weiteren völlig veralteten Quatsch. Das Gleiche gilt für die gesamte Notation. Ich kann ja verstehen, dass Mathematik eine eigene Sprache ist, aber man erschlägt halt sämtliches intuitives Verständnis, wenn man so extrem auf die Grammatikfehler achtet und die Schüler mit Fehlern erschlägt, wenn sie irgendwas nicht hundertprozentig korrekt wie vorgegeben durchrechnen. Echter Kackunterricht.

    • kossa@feddit.org
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      21 days ago

      Dieses “lernt die Grundlagen” war auch an der Uni super grausam. Wir hatten ein Praktikum “Partikeltechnologie”. Da geht es um die Einordnung von Schüttgut, wie man welche Parameter bestimmt.

      So etwas wie Korngrößenverteilung etc. pp. Da siebt man stundenlang rum, und für irgendeinen Wert musste man eine bestimmte Anzahl klitzekleiner Sandkörner zählen. Waren irgendwie so hundert oder so, unter der Lupe, mit Pinzette. Kam irgendwer gegen den Tisch war die Zählung hinüber und man musste von vorne anfangen.

      Es war Sommer und heiß, stundenlang siebten und zählten wir Sand, badeten in Schweiß und es war einfach nur ätzend.

      Am Ende sagt der Tutor: “so jetzt zeige ich euch, wie man das heute macht.” Im Keller stand dann ein Gerät, wo man Sand reinkippen kann, der saugt das dann in 4 Sekunden durch irgendwelche Lasermagie und man bekommt alle wichtigen Kennwerte und noch mehr, eine Korngrößenverteilung in viel besserer Auflösung als mit scheiß Siebtürmen jemals zu erreichen wäre, einfach alles.

      In vier Sekunden. Hab’ mich selten so verarscht gefühlt.

  • squirrel@cake.kobel.fyi
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    22 days ago

    Bisher nichts. In der Schule hat mich nichts interessiert, außer die Sachen die ich auch außerhalb der Schule gemacht/gebraucht habe (Musik, IT, Englisch). Und sogar in Musik stand ich ständig zwischen 4- und 5, weil ich mit Musiktheorie nichts anfangen kann. Erst als der Kurs wechselte, inkl. Lehrer und ich einfach Musik machen durfte hatte ich direkt ne 1.

    Schule hat bei mir eine massive Lernblockade hinterlassen. Jahrelang mit schlechten Noten dafür bestraft worden mich nicht für Dinge zu interessieren die mich einfach nicht interessieren, bis ich stark depressiv abgebrochen hab… ADHS spätdiagnostiziert mit 39, u.a. durch Schulzeugnisse aus genau der Zeit, aber ich hätte mich ja nur besser konzentrieren müssen und ein bisschen mehr beteiligen sollen…

    Ich arbeite zusammen mit meiner Therapeutin daran diese Lernblockade zu lösen, aber es ist scheiße schwer. Fick das Schulsystem von damals, ich hoffe für alle Neuroflauschigen dass es heute besser geworden ist.

    • Helix 🧬@feddit.org
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      21 days ago

      Fühl ich. Heute gibt es leider auch nicht mehr Angebote zur Hilfe weil das Schulsystem immer weiter kaputt gespart wird und Leute in den Kultusministerien sitzen die noch nie am echten Leben teilgenommen haben. Das Schulsystem ist dasselbe Wein wie damals, nur in neuen Tränenschläuchen.

  • RoflmasterBigPimp@feddit.org
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    22 days ago

    Passt nicht 100% aber ich habe, nach meinen Auszug vom Elternhaus, festgestellt das ich Gartenarbeit doch mag. 🌱

    Ich finde nur Zierblumen extremst langweilig. Beeren, Gemüse, Obst, Hanf, Kräuter, das macht mir Spaß! Davon haben ich und die Bienen mehr als von der dritten Zierrose…

  • HaraldvonBlauzahn@feddit.org
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    22 days ago

    Neben Kunst bei mir auch Sprachen.

    Ich hab in der Schule quasi gelernt, dass ich schlecht in Englisch bin. Dann Spanisch gelernt - huch, gar nicht so schwer !- in Südamerika gereist, und just for Fun ein kleines bisschen Chinesisch gelernt.

    Bei Kunst hab ich mal so’nen Holzbildhauereikurs gemacht bei der VHS, und der Dozent war Prof an der Hochschule und hat für wenig Geld einen Atelierkurs gemacht. Grossartiger Mensch. Er hat mir dann gezeigt, wie man mit Kettensäge Holzskulpturen macht.

  • jenesaisquoi@feddit.org
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    22 days ago

    Mathematik. Wie das in der Schule vermittelt wurde, war es langweiliges Abarbeiten vorgegebener Lösungswege, als wäre ich ein Taschenrechner. Mühsam und extrem langweilig.

    Erst in der Uni hat es angefangen Spass zu machen, als Kreativität gefordert wurde, und mir durch die Themen und Aufgaben die makellose Schönheit der Mathematik offenbart wurde.

  • DGen@piefed.zip
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    21 days ago

    Ganz eindeutig Naturwissenschaften. Ich hatte immer schlechte Noten. Immer gerade so mit Müh und Not gepackt.

    Heute gibt es kaum etwas das ich faszinierender finde. Das hat sich Jahre später nach Abschluss so stark entwickelt. Wäre das früher geschehen, hätte ich sehr wahrscheinlich einen anderen beruflichen Weg gewählt.

    Heute noch mal umzusatteln kann ich mir aus diversen Gründen nicht erlauben. Aber nichts desto trotz, bereitet es mir viel Freude mich mit Naturwissenschaften zu beschäftigen :)

  • kossa@feddit.org
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    22 days ago

    Programmieren. Ich hatte Informatik, sogar “echte” Informatik, wo wir mit glaube Visual Basic halt programmiert haben. Also nicht nur dieses “Das hier ist Word”-Informatik.

    Leider kam ich erst spät in den Kurs. Der lief seit der 9. Klasse und in der 11. kam ich dazu. Habe halt gar nichts gecheckt, wtf ist eine Variable?

    Der Lehrer hat auch nicht dafür gesorgt, die Neuzugänge irgendwie abzuholen. Also habe ich es in der 12. direkt wieder abgewählt.

    15 Jahre später finde ich raus, dass es mir Spaß macht und ich sogar leidlich gut darin bin, nachdem ich ganz was anderes studiert habe ¯\_(ツ)_/¯.

  • Frieda@feddit.org
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    21 days ago

    Spannende Frage. Ich habe in der Schule das Fach Schulgarten gehasst. Mit der ganzen Klasse und einer kinderhassenden Lehrerin (Spitzname war Saatkrähe) konnte ich mich auf gar nichts einlassen und die Blumen waren auch nur langweilige Stiefmütterchen, die wir in Reihe und Glied einpflanzen mussten. Heute habe ich einen wunderschönen Naturgarten mit einer sehr großen Vielfalt an Pflanzen, Naturelementen und Tieren. Ich liebe auch die Arbeit im Garten, weil es Sinn ergibt und mir Kraft gibt. Wenn dann wunderschöne Libellen über den Teich fliegen oder die Hummeln durch die bunten Blumen fliegen, freue ich mich ein bisschen wie eine kleine Göttin. Ich bin heute selbst Lehrerin und habe schon mit den Kids gegärtnert. Dabei haben wir erst mal eine Auswahl an Pflanzen auf den Fensterbrettern der Klasse angezüchtet und jeder durfte sich aussuchen was er sie anpflanzen möchte, Sehr begehrt waren Feuerbohnen, Sonnenblumen und Mais.

  • Tarogar@feddit.org
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    22 days ago

    So viel. Das Problem ist ja nichtmal das das Konzept Schule oder die Unterrichtsfächer schlecht sind. Das Problem ist das die Lehrer oft einfach scheiße in ihrem Job sind anderen Leuten wissen zu vermitteln mit dem sie weiter kommen und besser werden.

  • Aniki@feddit.org
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    21 days ago

    mit leuten reden. nur arschlöcher in der schule (lag wohl auch an der nähe zu bayern). dann nach wien gezogen und siehe da, ich liebe es mit menschen zu reden und neue leute kennenzulernen. !

    • SpongyAneurysm@feddit.org
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      7 days ago

      Als jemand der in Bayern (weit entfernt von Österreich) auf der Schule war bin ich neugierig.
      Wie ist der Kausalzusammenhang zwischen Nähe zu Bayern und der Arschlochdichte auf der österreichischen (?) Schule zu erklären?

      • Aniki@feddit.org
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        7 days ago

        rational erklären kann ich es mir nicht. aber gefühl und lebenserfahrung erzeugen dieses bild in mir.

        ich habe schon drüber nachgedacht ob vielleicht ein fluch auf oberösterreich+bayern liegt weil hitler von dort stammt. oder vielleicht liegt es an etwas ganz anderem. aber die erfahrungen die ich in oberösterreich gemacht habe waren durchwegs unangenehm. leute die nur auf ihren eigenen vorteil bedacht sind, dich zur seite schubsen wenn sie nicht denken dass du ihnen nützlich/gefährlich werden könntest, etc.

        • SpongyAneurysm@feddit.org
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          6 days ago

          Hm, ich weiß zu wenig über die Verhältnisse und die Geschichte der Region, um zu sagen, inwieweit das zutrifft. Aber meiner Meinung nach werden Leute so, wenn sie das Gefühl haben selbst immer irgendwie zu kurz zu kommen.

          Wenn es da ein spürbares wirtschaftliches Gefälle zwischen diesseits und jenseits der Grenze gab, könnte das durchaus so ein gesellschaftliches Klima erzeugen.

          • Aniki@feddit.org
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            6 days ago

            ja definitiv. die region war auch von armut geprägt. wobei ich auch sagen muss, in vielen fällen die ich erlebt habe waren die personen auch großteils selbst schuld an ihrer situation weil sie eine dumme entscheidung nach der anderen getroffen haben … aber naja, ist lange her, ich möchte nicht mehr darüber reden.

    • da_cow (she/her)@feddit.orgOP
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      21 days ago

      War bei mir ähnlich. In der Schulzeit war ich such nie sozial. Fürs Studium dann umgezogen in ein komplett anderes Umfeld und auf einmal wird man auch sozial.