• gandalf_der_13te@feddit.org
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    4 days ago

    sehr interessanter Artikel. habe im zuge des studiums vor 3 jahren mal mit wettermodellen herumgespielt. theoretisch sind neurale netzwerke für diesen anwendungsfall zwar sehr gut geeignet, praktisch jedoch wenig(er), da es dazu große mengen trainingsdaten braucht … es gibt zwar große wetterdaten aus der vergangenheit, aber durch klimawandel ist fraglich ob diese übertragbar auf die zukunft sind.

    der letzte abschnitt des artikels zum thema “wie entstehen gewitter” war auch sehr lesenswert. auch erwähnt wurde: stabiles hochdruckwetter kann über mehrere tage hinweg gut vorhergesagt werden, bei regen und gewitter bricht jedoch die vorhersagbarkeit eher zusammen (höheres chaos). sehr interessanter gedanke. wieder was gelernt.

    und dass stürme durch die energie in der luft angetrieben werden, d.h. in äquatornähe stärker sind als hier, und durch den klimawandel in zukunft vermehrt werden, denke ich stimmt auch mit gängigen vorstellungen überein.

    • D_a_X@feddit.orgOP
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      4 days ago

      Ich bin jahrelang mit dem Fahrrad 10 km in die Arbeit gefahren. Am Morgen einen Blick in die Vorhersage des DWD und ich wusste, was ich anziehen muss, um trocken in die Firma zu kommen. Am Anfang war das auch noch ok, um abschätzen zu können, ob ich auch wieder trocken heim komme. Die letzten drei, vier Jahre hat es nicht mal mehr gereicht, die halbe Stunde am Morgen richtig einzuschätzen. Mein Eindruck ist, dass das gesamte Wettergeschehen deutlich chaotischer, unberechenbarer geworden ist.

  • JensSpahnpasta@feddit.org
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    3 days ago

    Von hier aus sieht man das richtig gut. Geht man etwas auf den Berg, sieht man, wie einzelne Regen- und Gewitterzellen durch die Ebene ziehen. Wo diese allerdings dann genau herziehen, dürfte unglaublich schwierig vorherzusagen sein. Da reicht es ja, wenn die Zelle einen halben Kilometer von dir entfernt vorbeizieht und du kriegst nicht den angesagten Regen.