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Cake day: August 30th, 2024

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  • Zur Produktivität. Ja, in den letzten Jahren gab es wenig Entwicklung. Ich hoffe aber – und da stimmst du mir hoffentlich zu – dass dies nicht für immer so bleibt, sondern wir wieder ein Produktivitätsentwicklung bekommen.

    Das Problem sehe ich allerdings eher dahin, dass nicht die gesamte produktivitätssteigerung an die gehälter weitergegeben wurde.

    Aus deiner Grafik: die reale produktivität pro Arbeitsstunde ist heute 5 mal so hoch wie 1960, richtig? 100/20 (du kannst gerne mit genaueren zahlen rechnen, ich denke der Graph ist etwas bei 20).

    1960 kamen auf einen renter etwa 5 Arbeiter: https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/bilder/DE/schmuckbilder/heimat-integration/demografie/infotafeln/altersquotient.html

    Bedeutet also, ein Arbeiter hat 1,2 Arbeiter und Rentner versorgt (Kinder später).

    Bei 5fach gesteigerter produktivität heißt dies also theoretisch dass heute ein Arbeiter 6 Arbeiter und Rentner im Lebensstil von 1960 versorgen könnte. Wir könnten also 20% Arbeiter und 80% renter haben. Also das Rentenalter auf 35 haben. Wie gesagt auf dem Niveau von 1960.

    Ich denke die meisten wollen ein höheres Lebensniveau als 1960. Aber du siehst dass das Argument, dass bald 25% der Bevölkerung Rentner sind, nicht ausreicht um zu begründen dass das System nicht funktioniert.

    Anhang 1: Kinder. Ich finde man sollte auch nicht nur auf Arbeiter renter schauen. Wir sind aktuell bei 61% der bevölkerung zwischen 20 und 67. Also pro protentiellnerwertbstätigen kommen 39/61=0,64 andere, einer versorgt also 1,64. (Ich nehme mal an dass die Arbeitslosenquote in Zukunft gleich bleibt. Dies ändert zwar den Quotienten hier, aber nicht den Unterschied später).https://service.destatis.de/bevoelkerungspyramide/ Damit sind wir ünrigens heute höher als beispielsweise vor 10 als noch keine booker in rentene waren, wir aber schon weniger Kinder hatten.

    Je nach simulation gehen wir auf 54%± runter. Ich rechne jetzt mal mit 51%. Dann muss jeder 49/51=0,96 andere versorgen, also 1,96 pro Person.

    Wir müssen also um 1,96/1,64 = 19% produktiver werden um den aktuellen Lebensstil zu halten. Auf 45 Jahre (bis 2070 gerechnet), sind 19% produktivitätswachstum nur 0,39% produktivitätswachstum pro Jahr.

    Sowas sehe ich als realistisch an. Bei mehr Produktivitätswachstum kann der Lebensstandard für alle sogar erhöht werden.

    Nachtrag: zudem verschiebst sich aktuell ja das Rentenalter noch nach hinten. Wenn wir ja für heute mit 20-66 rechnen, und in Zukunft vllt leider mit 20-70, muss das Wachstum noch niedriger ausfallen.



  • DirtSona@feddit.orgtoMicroblog Memes@lemmy.worldseriously
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    6 days ago

    Hmm. I guess in our current system, burgers require oil, yes.

    But I don’t see why in an alternate oil free world there would be no burgers anymore. (Or at least cheap burgers).

    It should be possible to actually get cheaper energy renewable than with oil, which should give the possibility to. Make burgers even cheaper, or?


  • Übrigens kann auch wenn der Quotient von Arbeiter pro Rentner sinkt trotzdem jeder mit einem Reallohnplus rausgehen wenn die produktivität steigt.

    Da würden richtige Lohnkämpfe helfen, da die meisten Produktivitätssteigerungen seit den 70ern leider nicht in den Löhnen gelandet sind.

    Konkret. Wenn die Produktivität um 1% steigt und die Reallöhne ebenfalls um 1%. In gleichen Zeitraum der Rentner pro Arbeiter Quotient um weniger als 1% sich verschiebt, kann man den Rentenbeitragssatz so anpassen dass Löhne und Renten real um den gleichen Wert steigen und dieser immer noch positiv ist.

    Ich kann meine Rechnung nochmal raussuchen. Habe aber mal in die demographische Entwicklung für die kommenden 50 Jahre geschaut. Und es reicht meine ich schon ein Reallohnplus von 0,3% Prozent im Jahr sodass die funktioniert.