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Cake day: August 1st, 2024

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  • Was mich als Mann und Vater immer unsäglich genervt hat, ist der Anspruch der Mütter per Geschlecht alles über Kinder, Erziehung und Haushalt zu wissen. Und auch besser als Mann zu wissen - weil sie ja Mütter sind.

    Irgendwann ging der ständige Kampf mir so auf den Keks, dass ich das Terrain Haushalt und Terminplanung ganz meiner Frau überlassen habe.

    Diesen Alleinanspruch kenne ich auch von Freunden. Traurig aber leider müssen Frauen, da auch mal ihre Identitätsfindung irgendwie neu ordnen. Wenn Mann im Haushalt mehr machen soll, heisst das Kontrolle abgeben und andere Arbeitsweisen zulassen.

    Schon mal vorsorglich für die Empörten: Ich habe 6 und 8 Monate Elternzeit gemacht und meine Frau gearbeitet. Trau du dich erst mal.



  • Meine Vermutung:

    Die Wissenschaft hat inzwischen eine eindeutige Studienlage, wie schädlich unmoderierte, unregulierte Internetnutzung, Smartphonenutzung und speziell Social Media für Minderjährige ist.

    Des Weiteren gab es im jüngster Zeit auch eindeutige Gerichtsurteile im verschiedenen Ländern, die sich auf diese Studien stützen, und einige Konzerne verurteilt haben.

    Aber ich vermute, das sind Dinge, die du nicht hören möchtest. Daher wird das dann gerne ausgeblendet. Ist ein normales menschliches Verhalten gegen das man sich nur durch geistige Offenheit wehren kann, d.h. auch mal die Gegenpositionen lesen und durchdenken.

    Daher kam mein Vergleich mit den Corona-Schwurblern. Die haben ja auch gerne den wissenschaftlichen Studienstand ignoriert und/oder Machtspiele zur Unterdrückung der Bevölkerung dahinter vermutet. Ich vermute, dass dieser Vergleich einige hier triggern wird - mal versuchen, die andere Position anzusehen.











  • Mmmnaja, das kann man aber auch von Rentern sagen: “Wie manche Rentner sich benehmen, ist unter aller Sau.”

    Oder Autofahrer: “Wie manche Autofahrer fahren, ist echt haarstraeubend.”

    Also würde ich das nicht spezifisch als Kinderproblem sehen - wegen den obigen Gegenchecks.

    Vielleicht ist es eher so, dass wir früher gewohnt waren, dass Kinder die Klappe halten, aufs Wort gehorchen, machen was gesagt wird. Oder kurz: keine Rechte haben und kein Standing haben dürfen.

    Ich finde in den letzten Jahren hat sich sehr viel positives an den Kinderechten getan und die Kindererziehung ist allgemein viel fürsorglicher geworden. Kinder werden als Person gesehen.

    Wenn der Jürgen am Essenstisch wieder und wieder über Habeck schimpft, dann nervt das und wird hingenommen.

    Wenn Finn zu viel Restenergie am Essenstisch hat und mit den Kartoffeln rumschnipst, dann wird geschimpft um ihn zu kontrollieren und zur Ruhe zu bringen.

    Natürlich nervt das und ist anstrengend. Vor 20 Jahren wären Finn dann in den Nebenraum gesetzt worden, wo er alleine essen soll. Um ihn zu domestizieren.

    Vor 40 Jahren hätte es eine Ohrfeige gegeben.

    Vor 60 Jahren das Lineal auf die Finger.

    Ich finde es schon gut, wie es heute ist. Kinder sollen sich auch mal trauen gegenzuhalten und Widerstand zu wagen. Diese Scheisse mit dem ganzen Kindesmissbrauch in der Kirche, Schullandheimen, Pfadfinderlagern, Sportclubs und Sängerknaben funktionierte nur, weil Kinder es gewohnt waren unterdrückt zu werden.