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Cake day: 2024年8月1日

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  • Ich möchte da zu einem kleinen Teil widersprechen. Und zwar der Teil, dass man mit ETF‘s reich werden kann. Ein Vermögen diversifiziert man das idR, um sein Kapital zu halten, also einen Wertverlust zu verhindern.

    Das Zitat bezieht sich auf die Anlageklassen

    renditestärkere Anlageklassen wie Aktien oder Private Equity investieren

    d.h. du gehst mehr Risiken ein, mit mehr Rendite UND machst das bei mehreren riskanteren Anlageklassen. Das geht logischerweise nur mit ordentlich Spielgeld.

    Normalos ohne Spielgeld machen ETF’s. Bei ETF‘s bist du immer im Marktmittel und wirst damit nicht reicher. Im Gegenteil, mit den drei kommenden mega-IPO werden ETF-Jünger zur Kasse gebeten.

    Nur zur Klarheit: ETF‘s sind super. Das moderne Sparbuch. Sollte jeder machen. (Macht aber nicht reich)



  • Guter Artikel und schön eine andere, als die übliche Meinung zu lesen.

    Den Punkt mit dem Währungskrieg kann man nicht überbetonen, denn das macht China-Ware so günstig.

    So sehr ich die Analyse unterstütze, fehlen mir ein wenig die Hintergründe, die den starken Riesen China dann doch auf tönernen Beinen zeigt. ZB:

    • der Exportboom ist ein direktes Resultat der katastrophalen Covid-Politik und durch die Abwertung der Währung ermöglicht worden. Es gibt in China keine Binnenwirtschaft mehr, der Export muss retten
    • die Überkapazitäten sind kein Ziel, sondern unerwünschte und inzwischen katastrophale Begleiterscheinung, der 5-Jahres-Pläne
    • die Immobilienkrise (die immer noch andauert) hat das Vermögen der chin. Mittelschicht pulverisiert. Da ist mehr Wert vernichtet worden als bei der Lehmann-Banken- Staatsschulden-Krise im Westen. Geschweige den das Vertrauen in die Regierung und ihrem Aufstiegsversprechen.
    • Jugendarbeitslosigkeit auf All-time-high mit offiziell (!) um die 20%, inoffiziell vermuten manche 50%

    Da sollte die EU und Deutschland sich nicht kleinmachen und idTat mehr Trumpen Protektionismus wagen. China braucht Europa, RoW macht den Europäischen Konsum nicht wett.


  • Soweit ich das verstanden habe, geht es hauptsächlich darum, wie schnell sich ein Investment an die Inflation/ gestiegenen Preise anpassen kann.

    Je schneller ein Invest an gestiegene Preise angepassen kann, je weniger Kaufkraftverlust hat man mit dem Invest. Das wäre mit hochfrequenten Produkten wie Rohstoffe, Energie und Lebensmittel der Fall. Die werden hergestellt und „am gleichen Tag“ verkauft. Steigen die Herstelungspreise, wird das direkt in Preis weiter gegeben. Das ist bei den Techunternehmen nicht der Fall.

    Wie man da als kleiner Fisch im Haifischbecken investieren soll, ist mir auch fraglich. Habe mich jetzt in Rohstoff-ETC‘s eingelesen und naja. Nahrungs-ETC haben das Zeug dieses Jahr nach oben zu schiessen (Google keyword super el nino) und das ist mir ethisch zu schmierig. Edelmetall-ETC sind steuerlich interessant, aber die Edelmetalle halte ich für sehr hoch wegen Notenbank Zukäufen. Industrial-Rohstoff-ETC fände ich interessant - wenn die Wirtschaft sichtbar sich berappeln würde. Sprich, ich bleibe bei meinen Etf‘s und Aktien.

    Bei den Techunternehmen und AI-Bubble bin ich mir nicht mehr so sicher, ob das alles Luft ist. Schau dir mal das verlinkte Video von der OMR an. Ab Min 15 ungefähr. Ich muss das nochmal anschauen und verdauen. Ist schon heftig viel Input dort. Aber guter Input. Allerdings, und das sagt er auch im Video, die steigenden Zinsen sind rin Problem für die Techs. Die ganzen Layoffs sind nicht wegen AI (und die macht jetzt die Arbeit - Werbe BS), nein es ist wegen dem Cashflow und der nötigen Kohle, um die Rechenzentren zu bauen und das Wettrennen zu bestehen.

    Edit: war in nem anderen Thread. Guter Vortrag zu KI auf der OMR. 1 Stunde geballtes Wissen https://youtu.be/YNavwk7qk24?is=R9qc59KoFeCz2yY_