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Cake day: August 1st, 2024

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  • … ignoriert dann auch mal halb Europa, das durch Krieg und Kommunismus enteignet wurde.

    Da ist was dran. Der einzige Schlussstrich in der Geschichte ever: Kommunismus und die Enteignung der Besitzenden in Osteuropa.

    Das zeigt im Umkehrschluss wie beständig diese Besitzenden sind. Ist ja kein Zufall, dass es keine Milliardäre in Ostdeutschland gibt, keine Familienunternehmer Geldadel. Und auch keine echten Adeligen mit Landgütern mehr.

    Natürlich gibt es beim Geldadel auch familiäre Themen und es gibt auch mal weniger Geld. Mir scheint, du vergleichst das mit Normalos. Weniger Geld heisst idR immer noch mehr als wir je haben werden. Und weniger Geld haben die nur, wenn es Rezession oder Krieg gibt. Dann haben alle Normalos genau ihre Kleider am Leib und n bissl etwas. Geldadel hat Grundstücke, Immos und Fabriken.

    Schau dir doch die Geschichte an, wie es der Adel über Jahrhunderte und Generationen geschafft, sein Vermögen und Macht zu erhalten.

    Jetzt schau die mal das Tagungsprogramm des Geldadels auf den Tagungen der Familenunternehmern an. Da geht es genau darum, wie erhalte ich Vermögen (so wie der Adel es geschafft hat).

    Jetzt nimm mal 250.000.000 Euro (250 Mill EU) und rechne aus über wie viele Generationen und Jahre das Geld vererbt werden muss, um bei 250.000 Euro pro Nase zu landen. Wir gehen mal von Rendite und Inflation plusminusnull aus. 3 Kinder pro Ehe. Eine Generation ist ca. 30 Jahre.

    Da brauchst du ganz schön lange um das Geld „aufzubrauchen“. 6-7 Generationen mit ca 180-210 Jahre um auf Normaloniveau runter zu kommen. 1.000 Kindeskinder sind da nötig.



  • Klar gibt es Gegenbeispiele, deshalb sind wissenschaftliche Langzeitstudien auch wichtig. So wie Piketti und diese Studie aus England, die die Wollstandsübertragumg anhand von Familiennamen nachwies. Einmal reiche Familienlinie, bleibt reiche Familienlinie.

    We estimate from surname lineages that as an upper bound for En- gland that on average from 1890 to 2012 at maximum only 43% of the capital stock in any generation derived from inheritance, with 57% created de novo. This result is observed in a sample of families where there is stronger-than-expected multigenerational persistence of wealth, so it is not a product of an unusually wealth-mobile set of families.

    But there is nothing in English history from 1858 to 2012 to suggest that wealth inheritance itself explains most of current wealth. In all periods wealth creation de novo accounts for most wealth. Yet this is consistent with the tendency to create new wealth to also be inherited within family lineages.

    https://neilcummins.com/Papers/cctlr.pdf

    Warum der Habenichts die Fabrik bekommen hat, beantwortet diese Studie btw auch. Es ist das Humankapitla bzw. die Attitüde der Schicht. Selbst ein Habenichts aus einer Unternehmerfamilie, wird schneller zum Unternehmer als einer aus der Arbeiterschicht. Vorgelebt bekommen, Kontakte bekommen und Lebenseinstellung übernommen.


  • Es steht ja tatsächlich bei Wiki im Detail. Der Emil hat die Tochter des Fabrikbesitzers geheiratet und war mit 6 Jahre Halbwaise. Über die vorherigen Verhältnisse steht sort nichts. Ich vermute aber es waren keine einfachen Leute. Sowas gab es damals nicht. Da wurde Ständisch geheiratet. Welcher Fabrikbesitzer vergibt seine Tochter an einen Habenichts und übergibt ihm noch die Fabrik?

    Bei so generationellen Dingen kann es immer mal individuelle Schicksalsschläge geben. Ausschlaggebend ist, dass die Familie wohlhabend bleibt über viele Generationen hinweg. Piketti hat das im großen Stil nachgewiesen. In England wurde das anhand von Namensstudien auch bewiesen.

    Edit: Hier ist ein schöner Artikel aus England?!? Oh Schreck, die Quandt Magda, die ist später des Göbbels Magda geworden. Wtf.

    Und ja, reich waren sie damals mit der Tuchfabrik noch nicht so recht. Das ging erst so richtig steil nach oben mit der Spezialisierung auf Militärgüter.

    www.frankjacobs.com/article/quandt/

    Editedit: TIL: Wenn BMW in die Militärproduktion einsteigt, dann ist ein Krieg nicht mehr lang dahin. Die Quandts‘ kennen sich mit Kriegskassemachen aus.





  • An dieser Vermögensstatistik sieht man wieder mal, wie extrem krass Reichtum verteilt ist. Die obersten 10% jeder Altersgruppe an Haushaltsnettovermögen ist ja wohl mal ein Witz, oder?

    Max 1.000.000€ Nettovermögen pro Haushalt und man gehört zu den oberen 10%?

    Was ist das denn für ein Propaganda-Auflösung?

    Wie wäre es mal mit den obersten 1%? Da schiesst es dann in die Sphären mit 1.000.000.000€? Aber das wäre wohl dem gesellschaftlichen Frieden nicht zu Gute?

    Schön die Nebelbombe in die Augen der oberen Mittelschicht, sie wären schon Oberschicht.

    Meine Tochter war mal aus Versehen auf einem Reiterhof der Elite. Was ich da an Autos und Pferden gesehen habe. Alter Schwede. Da fuhren Autos oder LKW‘s im Wert eines Einfamilienhauses 2-3 Pferde rum im Wert eines Mehrfamilienhauses. Und das ist nur ein Hobby für die. Spielgeld.

    Seitdem verstehe ich den Merz‘chen Spruch „obere Mittelschicht“ mit Privatflieger.

    Wir haben keinen Schimmer, was für einen Reichtum die Überreichen angehäuft gaben. Merz schon, der hatte mit denen als Blackrockchef zu tun. Der sieht sich dagegen als Mittelschicht. Und Recht hat er da.

    Passend dazu https://youtube.com/shorts/mp_Fz1sGbDs?is=j0w-PLXP4R1-VbfA





  • Dumme Männer-Ding und Straßenweed sind zwei gute Punkte. Noch nicht dran gedacht.

    Das erste werde ich wohl über Aufklärung angehen.

    Den Streifen mit dem Apothekenweed werde ich erst angehen, wenn es sich verstetigt. Will da nicht aktiv helfen und das Gras ihr besorgen. Das würde wie ein Freifahrschein wirken. Ich denke, wenn, dann raucht sie derzeit wo mal mit.

    Das hätte tatsächlich den Vorteil, dass sie nicht mit den komischen Gestalten in Kontakt kommt.

    Hätte den Nachteil, dass es für mich viel zu einfach zu bestellen wäre. Im Sommer abends ein Türchen aufm Balkon, kann wohl nicht schaden. Wäre da nicht die Tochter, die mich erwischen könnte… was dann schlecht für meine Aura ist.



  • Ich möchte die nicht zu nahe treten und würde dir gerne raten, Hilfe zu suchen.

    Dass du mit 13 angefangen hast, liegt nicht an dir, sondern deinem Umfeld. Vermutlich Familie oder Freunde oder beides.

    Meine zwei drei Kumpels von damals, die mit der „Drogenkarriere“ hatten auch mit um die 12 angefangen. Ich glaube Schnaps, Zigaretten oder so. Einer bis 35, der andere bis 40 geschafft.

    Irgendwann kommst du da geistig nicht mehr raus. Du scheinst ja vernünftig denken zu können (nicht bös gemeint. Aber die drei Kumpels…weia)