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Cake day: August 1st, 2024

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  • Ich war mit meinen Jobs auch immer „zufrieden“, so wie du. Ich wollte aber mal eine Gehaltserhöhung. Habe ich nie bekommen. Nur durch einen Jobwechsel.

    Ich kenne viele Leute, die Jobs nicht wechseln wegen was-auch-immer-als-Grund-meist-vorgeschoben wird.

    Das ist schön, dass du meinst ich würde es als meine Leistung hinstellen. Ich bin die letzten Jahre auf einige Menschen getroffen, die einen ähnlichen Lebensweg hatten wie ich, aber es eben schlechter hatten.

    Da habe ich mir selbst die Fragen gestellt, warum ich da bin, wo ich bin. Und es sind die Weichen im Leben, die ich anders abgebogen bin. Und dazu gehörte immer auch Mut für Veränderung und der Wille etwas durchzuziehen.

    Den hatte der Eine nicht, der mich immer vollgejammert hat wegen zu viel Arbeit. Gleiches Baujahr, gleicher Jugendort, ähnliches Studium, sehr ähnliche Vita irgendwie. Ich habe ihm relevante Jobpostings der Firma geschickt und Insidertipps, wenn ich die Positionen kannte. Er hat nicht gewechselt. Weil, tja irgendwas war immer.

    Oder der andere, der die gleiche Ausbildung hatte wie ich und dann den technischen Fortschritt nicht mitgemacht hat. Warum auch immer. Muss man ständig am Ball bleiben in meiner Ecke. Der hat inzwischen einen Scheissjob. Seit einem Jahrzehnt.

    Hötte mit auch passieren können. Ich habe dann immer regelmäßig umgelernt.

    Aus deiner Perspektive ist das dann alles nur: Glück gehabt der Eine. Und Pech der Andere.

    Und die Menschen haben keinen Einfluss auf ihr Leben. Sehe ich anders. Ich lebe und gestalte mein Leben gerne selbst. Ist anstrengend, das sehen die Leute dann immer nicht. Weil es heisst ja dann: Der hat einfach nur Glück gehabt.



  • Ja und Nein.

    Ja, es wäre mir auch zu riskant und ich hätte keinen Bock ständig hohe Kredite auf der Backe zu haben.

    Nein, weil andererseits die Banken das Haus als Kreditsicherheit haben. Die einzige Wertanlage bei der das easy geht. Wenn’s schief geht dann ist das Haus weg und im schlimmsten Fall noch einige Tausender Schulden. Aber eben nicht alles.

    Die Leute, die das ganz extrem treiben, können schnell überreich werden. Du hast ja immer Immobilien zum Beleihen, bekommst also immer Kredit. Die Banken freuen sich über solche Kunden. Das Schneeballsystem kann dann aber einfallen, wenn die Immopreise mal nicht steigen oder Corona/Homeoffice die Landschaft ändert. Das sehen wir ja bei der DeutschenWohnen, Rene Benko und die ganzen Immobilienentwickler und auch in China.

    Die schlauen von denen, versuchen dann rechtzeitig viel Geld in andere Firmen und Kassen umzuleiten, damit das dann nicht mehr pfändbar ist.



  • Nein, das hast du falsch verstanden.

    Du kannst Glück haben und du kannst Glück suchen. Dann hast du eben öfters Glück.

    ZB. Ich habe einen gut bezahlten Job. Glück gehabt? Ja.

    Wie habe ich den bekommen? Nicht durch Daraufwarten. Ich habe das Glück gesucht.

    Ich bin mehrfach umgezogen, habe mehrfach studiert (2 Abbrüche), habe mehrfach den Arbeitgeber gewechselt. Das ist mir nicht einfach zugeflogen. Das habe ich erarbeitet/ hochgearbeitet. Und ich habe stets das Glück zugegriffen, das sich mir geboten hat.

    Meine Freunde von früher sind in der Stadt geblieben. Haben nach Studiumsabbruch eine Ausbildung gemacht oder nichts. Haben nicht viel an ihrer Situation ändern wollen. Haben weniger Glück gehabt. Und öfters auch nicht zugegriffen.

    Anderes Beispiel: Ich habe ein Haus. Das haben wir 2013 gekauft. Da gingen die Preise seit 2 Jahren nur bergauf. Viele dachten, lass warten das geht schon wieder runter. Wir haben ein schönes Haus gesehen (zweite das wir angeschaut haben) und dann sofort zugegriffen. Eine Nacht drüber geschlafen. Glück gehabt?

    Ja. Und dieses Glück war möglich, weil ich die Maklerin Sonntags im Stundentakt angerufen habe. Sie war im langen Wochenende und ich der erste, der einen Besuchstermin am Montag hatte. Da haben wir unser Glück provoziert. Ein-zwei Tage später hätten wir kein Glück mehr gehabt. Und im Nach herein war es dann ein doppeltes Glück, weil der Wertzuwachs uns vermögender gemacht hat.

    Das meine ich mit Glück suchen. Ich habe einfach öfters glückliche Situationen gehabt, die ich mir erarbeitet habe/ aktiv war. Und ich habe diese dann auch mutig ergriffen. (Viele Leute scheuen einen Arbeitsplatz und Wohnortwechsel)




  • Ich habe den Artikel nicht gelesen, nur die Einleitung in der auf Steuervergünstigungen hingewiesen wird.

    Ich denke, der ganze Artikel fußt auf der Erkenntnis der Autorin, dass man als Gewerbetriebender Assets (hier die Wohnung) Abschreiben kann.

    Als Privatvermieter (Einzelunternehmer) bedeutet das, dass du über 30 Jahre deine 396.000€ in deiner Einkommenssteuer steuermindernd abschreiben kannst. Grob gesagt bei 42% Steuerbelastung würden das ca 166.000€ weniger bezahlte Einkommenssteuer bedeuten (0,42 x 396.000).

    Ein seriöser Business Case wird aber NIE über eine Steuerersparnis positiv, sondern trägt sich selbst. Steuergesetze können sich in 30 Jahren ändern. Sowas ist ein Bonbon, sollte aber keine Baseline sein.



  • Das ist es genau, was die meisten Menschen nicht verstehen: Erfolgreiche Menschen warten nicht auf Glück.

    Erfolgreiche Menschen suchen das Glück.

    Du wirst kein erfolgreicher Singersongwriter, wenn du den ganzen Tag im Bandkeller sitzt. Und hoffst, dass du entdeckt wirst. Es ist umgekehrt, die müssen dem Glück auf der Spur sein und jede Gelegenheit nutzen, um es zu provozieren. Sowas nennt sich im Volksmund „hocharbeiten“. Das Mindestmaß dabei ist allerdings Können, denn das Handwerk muss stimmen.

    Aber du hast Recht. Das ist alles ausweglos, deshalb strengt man sich im Leben besser nicht an. Bringt ja alles nichts. Denn wenn, dann muss man ja den ersten Platz haben. Zwei und drei zählen nichts. /s