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Cake day: August 1st, 2024

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  • Mir hat damals ein Buch über Kindererziehung in allen Kulturen der Welt viel geholfen, den gesellschaftlichen Ansprüchen entgegen zu treten. Da gab es dann von Laissez-faire mit Feuer unf (scharfen!) Messer spielen bis komplett kontrolliert, von Kindertausch mit dem Nachbardorf bis gemeinschaftlicher Erziehung im dörflichen Kinderhaus alles mögliche an Erziehungsansätzen. Groß geworden und volle Mitglieder in der Gemeinschaft sind die Kinder dann doch alle.

    Wir mussten uns damals auch einige „Bedenken“ anhören, weil meine Frau früh wieder Vollzeit gearbeitet hat. Und die 7 Monate Elternzeit als Vater sind heute immer noch die Ausnahme. Leider. Jungs ihr verpasst eine gute Verbindung mit euren Kindern. Arbeiten werden wir noch lange müssen.


  • Smart Home ist die Modelleisenbahn der 2000‘er: des Hausmannes ganzer Stolz und da wird schön gelötet, geskriptet und gebastelt. Die Sinnfrage darf man da nicht stellen. Ist ein Hobby.

    Ich mach’s und mag‘s ja auch. Allerdings auch nur Geräte die lokal können. Fck Cloud. Großartig vernetzt über einen Hub habe ich bisher nichts. Vielleicht funktioniert es deswegen auch alles gut…

    Die Philips Hue Lampen finde ich grandios. Ziemlich teuer und leider gut.

    Edit: Smart Home kann nur von Smart Gardening getoppt werden. Da gibt es einige echt nützliche Sachen und viel unnützes Zeug. Mein Unsinn-Favorit ist der Wlan-App-Bewässerungssystem-6Ventil-Controller natürlich mit Wlan-Feuchtigkeitssensor für den Boden.


  • Auch wenn es so kommen könnte, halte ich es für einen sehr unwahrscheinlichen Fall. Statistische Daten sprechen da eine andere Sprache. Diese besagen, dass Akademiker eine höhere Lebensarbeitszeit haben als normale Facharbeiter. Dies erreichen sie, trotz längerer Ausbildung/Studium, durch weniger Arbeitslosigkeit.

    IdR können sich Akademiker (oder Handwerksmeister) durch die höheren Löhne eher ein Haus leisten als Ungelernte oder Facharbeiter.

    Das würde für mich in dieser logischen Kette bedeuten, dass Hausbesitzer weniger von Arbeitslosigkeit betroffen sind, da sie idR höhere Ausbildung haben.

    Der Punkt den der Telepolisautor bringen möchte, ist mMn ein Klassistischer. Er argumentiert, dass die Menschen aus dem schutzlosen Proletariat/Prekärem rausgeholt werden sollen. Sie sollen nicht den Mächten des Lebens schutzlos ausgeliefert sein und auf die Güte des Staates hoffen. Und für mich fühlt sich ein Eigenheim auch ein wenig nach Autonomie an.

    Er kritisiert, dass der Staat erst die Bürger mündiger/autonomer/resistenter machen wollte und nun, wenn die Sozialsysteme wegen Demografie zusammenbrechen, alles rückgängig macht und diese Autonomie wegnimmt. Bzw. den kommenden, erbenden Generationen das Eigenheim wegnimmt.

    Denn dieses Gefühl nicht mehr in der Lage zu sein, sein Leben eigenständig führen zu können, dieses Gefühl radikalisiert die Menschen. Und ich fürchte, das sehen wir ja auch schon zum Teil. Viele Menschen (ausser der Oberschicht) kommen finanziell immer mehr an ihre Grenzen. Aber das ist ein anderes Thema.