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Cake day: August 1st, 2024

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  • Ich habe die Seiten der Bundesbank zur Wirtschaftslage durchgeblättert https://www.bundesbank.de/de/statistiken/konjunktur-und-preise/auftragseingang-und-bestand und folgenden Eindruck bekommen (keine Ahnung, ob fundiert):

    • die Auftragslage steigt, mehr Umsatz in Aussicht
    • Produktion weniger, Dienstleistungen mehr
    • Weniger Aufträge aus dem Ausland (sic Produktion/Export)
    • Arbeitnehmer werden weniger (Entlassungen)
    • Verbraucherpreise gehen recht krass hoch (ca 15% in letzten 3 Jahren) durch Energiekosten (stark) und Dienstleistungskosten
    • Löhne steigen auch stark (durch Sozialabgabensteigerungen und Lohnerhöhungen wegen starker Inflation)

    D.h. für mich: Ja, die Auftragsbücher sind mit höherem Umsatz als vorher. Aber, aber, aber: Im hauptsächlich Dienstleistungssektor, die ja einen hohen Lohnkostenanteil haben und auch die Preise stark erhöht haben. Es können also in Menge gleich viele Aufträge, die einfach nur teurer verkauft werden (müssen). Dadurch werden die Auftragsbücher auch voller. Denn es wird der Umsatz gezählt. Der von der Inflation aufgebläht wird. Scheint mir also ein Scheinriese zu sein. Oder Nebelbombe. Wäre meine Interpretation







  • Good news.

    In Germany, we have a special situation currently: our minister for energy is a Trojan horse of the old guys energy club. She worked as CEO for a utility compnay that is heavily in gas power. And guess what she proposes now to stabilize the demand-production-balance? Yes, build more gas generators. Everybody hates her. Even her own staff in the minstery bureau. Apparently it’s corruption but somehow a legal one. They caught her getting sms messages with the text for a new law nailing the new gas generators. Writen by power companies. Still she’s staying.

    My take: the government will throw money on the problem to solve it. Not brain and a vision. So, we’ll get gas generators that work for 2-4years and then taken over by batteries. And they’ll raise the taxes because of out of money. It’s a pity, people want the power transformation and right-wing policies hinder it and raise the costs.

    Meanwhile I’ll install a PV and batteries in my house to lower my energy costs.


  • Das ist eine bescheuerte Lücke im Gesetz. Diese große Anlage von 220kwp (normales Haus hat ca 10kwp) muss gesetzlich vom Netzbetreiber abschaltbar sein. Dummerweise wird der Wechselrichter abgeschaltet, also das Gerät was den Strom von den PV-Panels in normalen Strom umwandelt. Da geht ein Anschluss ins Stromnetz und ein Anschluss zum hausinternen Stromspeicher. Ist der Wechselrichter aus, kann der Stromspeicher nicht gefüllt werden.

    Eine Möglichkeit wäre den Zugang zum Stromnetz abzuschalten, dann wird das auch nicht überlastet und der hausinterne Strom geht weiterhin. Aber dieser Fall ist im Gesetz nicht vorgesehen, glaube ich.


  • Ist, wie so oft bei dieser Diskussion, eine verkürzte Detaildiskussion. Es ist ja unbestritten, dass die Besteuerung der Einkommen in Deutschland inzwischen grenzwertig hoch ist. Neben der Einkommenssteuer sollen ja auch die Krankenkassen-, Pflegeversicherungs- und Rentenbeiträge für die oberen Einkommensklassen steigen. Neben dem Solidarausgleich für den ostdeutschen Aufbau nach der Wende.

    Ich frage mich, wann die Regierung mal die unbequemen und schwierigen Themen angeht. Sowas wie die Vermögens- und Erbschaftssteuer, die ja durch das Verfassungsgericht angemahnt wurde. Aber nunja, dafür muss man ja die Strukturen aufbauen. Da geht eine Erhöhung der Einkommensbesteuerung einfacher.



  • Auf 10 Jahressicht würde ich das Geld in einen ETF anlegen. Da man historisch von 7-8% Rendite pro Jahr ausgeht, würden sich eure Ersparnisse verdoppeln.

    1,07 hoch 10 (1,07 * 1,07 * 1,07 …) = 1,97 = 97% mehr = das Doppelte. Also jedes Jahr 7% obendrauf. 10 Jahre mal 7% sind ja 70% und die 27% Unterschied dazu sind der Zineszinseffekt.

    Wichtig ist dabei, wie teuer die Aktien sind. Das sind dann die Kosten, die euch die Ersparnis drücken. ZB. Bei 1% Gebühren würdet ihr nur noch 6% Renditen pro Jahr haben und das wären 1,06 hoch 10 = 1,79. Also nicht mehr das Doppelte.

    Du siehst also, wie wichtig die Kosten sind. Da sie großen Einfluss auf den Zinseszinseffekt haben. Und der macht den Unterschied von Sparen zu Vermögensaufbau.

    Deshalb macht man das am Besten mit ETF‘s, die sehr günstig in den Gebühren sind. Typische Sparkassenfonds kommen gerne mit 1-2% Gebühren, da Leute aktiv die Aktien verwalten (kaufen, verkaufen, anschauen, analysieren) Bei ETF kauft einfach ein Computeralgorithmus einen Index nach, der bestimmte Aktien als Schwerpunkt hat. Daher sind die Kosten sehr günstig. Mit 0,1 bis 0,5%.

    Wichtig ist darauf zu achten, welcher Index - also Aktienschwerpunkt - nachgekauft wird. Es gibt thematische ETF‘s mit zB. Pharma oder Länderspezifische wie China. Da nur Profis wissen, wie und was sich positiv entwickelt und was vermutlich absacken wird, sollte man da als Anfänger die Finger von lassen. Daher solltet ihr es euch einfach machen und einen ETF kaufen, der breit gestreut ist und entweder die ganze Weltwirtschaft abbildet (World-ETF) oder den größten Teil des Aktienmarktes (S&P500 für die USA).

    Dazu sollten die ETF‘s Thesaurierend sein, physikalisch replizierend (keine swaps) und ein großes volumen haben. Details dazu auf Nachfrage. Diese ETF‘s passen dazu:

    • Amundi Core MSCI World ETF (Welt ETF)

    • iShares S&P 500 ETF (USA ETF)

    Dann solltest du darauf achten, bei welcher Bank ihr euer Depot eröffnet. Auch hier können einige Kosten entstehen. Denn die Banken unterscheiden sich in jährlicher Gebühr und in Kosten für den Kauf von Aktien (Ausgabeaufschlag). Günstig sind hier idR die Direktbanken/ Internetbanken.

    Bei euerem Depot unbedingt den Freistellungsauftrag für die Kapitalertragssteuer auf Maximum setzen (1000€ Zinsen und Aktienerträge pro Person im Jahr sind steuerfrei)

    Wenn ihr das Depot und Aktien gekauft habt, dann nicht mehr anfassen. Am Besten vergessen und nach 10 Jahren drüber freuen.

    • Unter keinen Umständen bei einem Aktienkursknick panisch verkaufen. Kursknicks bitte aussitzen
    • Keine Einzelaktien kaufen. Das ist pures Glücksspiel
    • Keine übermäßige Aktivität mit Kauf und Verkauf. Es wird nicht besser. Wir sind einfach alle nur Noobs in dem Game

    Die Aktienkurse kennen seit dem Lehman-Crash 2008 nur noch den Weg nach oben. Es wurde damals so viel Geld indirekt den Überreichen gegeben, dass die gar nicht mehr wissen, wohin mit dem Geld. Das drückt die Preise von Aktien, Gold, Land, Immobilien nach oben. Klar es gibt mal Knicks, aber es geht nach oben. Da ich diese Welle mitsurfe, bin ich ein wenig wohlhabend geworden. Ohne mehr zu machen, als Aktien zu kaufen. Es ist verrückt, aber mit Aktien-ETF‘s wirst du immer vermögender. Viel Erfolg wünsche ich euch.

    Disclaimer: Keine Vermögensberatung. Nur aus eigener Erfahrung geschrieben

    Edit: Dann noch ein Nachtrag, weil ich den anderen Thread gelesen habe. Schaut auch nach dem Einzug ins Haus/ Wohnung auf eure laufenden Kosten. Viel Geld kann beim Essen und Urlaub gespart werden, ohne große Abstriche in der Lebensqualität. Also wenig Restaurantbesuche, wenig Kantine, wenig Fertigessen. Eher viel selber Kochen, einfrieren und auch Mitnehmen anstatt vor Ort kaufen. Urlaub lieber eine Ferienwohnung anstelle Hotel, All-in-Hotel oder Pauschreise.


  • Stimmt, Beförderung nach Dienstalter und Geld für Kinder usw. gibt’s in der freien Wirtschaft bei den Arbeitgebern die nach Tarif bezahlen aber auch alles.

    Das halte ich aber für ein Gerücht. Wo soll das bitte der Fall sein?

    Mir ist auch irgendwie unklar, warum du die Diskussion immer auf „deine Entscheidung bei der Berufswahl“ verkürzt. Es geht nicht um meine persönliche Berufswahl, sondern um die Privilegien und dessen Ausnutzen von Beamten, an die nicht rangegangen wird. Nach deiner Logik soll doch auswandern, wer nicht mit Merz zufrieden ist, denn „ist ja deine Wahl, wo du lebst“