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Cake day: August 1st, 2024

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  • Das ist eine schöne Welt in der du leben möchtest. Die wird es nie geben. Es gibt immer Arschlöcher, die andere unterdrücken, schlagen, töten. Ohne Polizei als Gewaltmonopol würden sich die Arsxglöcher durchsetzen und alle tyrannisieren.

    Da ich mal vor einiger Zeit die Gelegenheit hatte „die Polizei“ zu begleiten, möchte ich dir kurz sagen, wie „die Polizei“ von Leuten behandelt wird.

    Das sind dann auch nicht alle Leute, nur ein paar schlechte. Und die kommen oft ungeschoren davon. Aber diese paar Leute prägen das Bild der Polizisten, genauso wie deines pauschalisiert ist.

    • Bei einem Fussballspiel werden von den Ultras Centstücke auf die Polizisten geworfen. Das macht dann Klack, Klack, Klack auf dem Visier
    • Es werden Pyros in die Polizisten geworfen
    • Es werden mit Messern Polizisten im Menschengedränge gestochen. (Die Polizei trägt Metallwesten wie Ritter bei Fasching unter der Uniform)
    • Es wird hysterisch eingeredet, bei Verkehrsunfällen oder Schlägereien
    • Es wird geschubst, getreten, geschlagen, bedroht, je nachdem unter welcher Drogen manche Gewalttäter gerade stehen

    Ich kannte einen Polizisten, der hatte aufgehört, weil es ihm zu viel war. Der war nur Streife, nicht Bereitschaft. Der war froh, wenn Menschen mal ganz normal mit ihm geredet haben. IdR ist die Kacke am Dampfen, wenn er kam. Immer Ausnahmesituation.

    Auffahrunfall mit leichtem Blechschaden war für ihn wie Urlaub.

    Die Polizei hat ein strukturelles Problem mit Rassismus, Gewalt, Kumpanei und so. Das will ich nicht schönreden. Es sind aber nicht alle Polizisten. Meist nur die, die in Problembezirken oder in der Bereitschaftspolizei arbeiten.


  • Wenn die Korruption des Finanzadels, die ich btw auch krass finde, dich zum Umschichten bewegt, dann würde ich mich folgendes fragen:

    Wie kann ich meine Finanzen so anlegen, dass sie ausserhalb des globalen Finanzsystems liegen und der korrupte Finanzadel darauf keinen Einfluss mehr hat?

    Da würden mir spontan eher Sachwerte einfallen. Aber keine Anleihen, Festgeld, Crypto oder ähnliches, da im gleichen Geldsystem verortet.

    Welche Sachwerte das wären, wüsste ich imho auch nicht. Am besten welche unter eigener Kontrolle. Eigenheim ist gut, aber da schichtet man nicht mal eben um. PV Anlage? Gold- und Silbermünzen?

    Hört sich aber eher nach einer Prepper-Strategie an, oder ;-D


  • Ich finde das ziemlich anmaßend, sich dahin zu stellen und zu sagen, die Leute sind dumm und wissen nicht was sie da wählen.

    Warum denkst du, du weisst was für diese Menschen wichtig und auch besser wäre?

    Ich sehe es auch wie Einkorn, dass die Leute es einfach satt sind, dass die Politik sich nicht nach ihnen richtet. Da wird dann Protest oder Radikal gewählt, weil bei allem anderen bleibt es, wie es ist und das will man nicht mehr.

    Als Beispiel aus der linken Ecke:

    • Tausende auf den Straßen für Friday for Future. Mehr Umweltschutz beschlossen? Nix da, wird ignoriert.
    • Tausende auf der Strasse gegen AfD (Remigrationsproteste). Klare Kante und Verbotsverfahren? Nein, wird weiter ignoriert.

    In den anderen politischen Spektren ist es ja ähnlich. Jüngstes Beispiel der Vater Spahn.

    Die Lösungen gegen das politische Ohnmachtsgefühl sind bekannt und werden, du ahnst es, von der Politik ignoriert. Sowas wie die Bürgerräte zB.








  • Und die kommen damit auch durch aus Mangel an Alternativen. Denn was mir vorher nie so klar war: Der Markt in DE wird von Vaillant, Bruderus und Viessmann dominiert.

    Versuch mal eine asiatische WP irgendwo zu bekommen. Die baut dir keiner ein, kein Installateur führt die. Komplett dicht der Markt.

    Einzig Bosch konnte da rein, weil die über die Elektroinstallateure gestartet sind. Du haben aber oft keine Ahnung von Wärme und Wasserfluss etc. Oder sind PV-Installateure, die auch WP anbieten.

    War mir dann irgendwann zu tief das Rabbit Hole und ich habe über einen PV-Installateur einbauen lassen, der n WP startete.

    Am Rande: Mein Arbeitskollege ist immer noch im Rabbit Hole und informiert sich seit 1,5 Jahren im Netz über WP und so. Das verbrennt so viel Gehirnschmalz. Wenn nicht, dann zahlst du dich dumm und duselig.




  • Man muss allerdings auch kritisch anmerken, dass dieses Vergütungs- und Zuschusssystem für PV und Wärmepumpe krasse Fehlanreize setzt.

    Ich habe letztes Jahr eine WP eingebaut und dieses Jahr eine PV. Die Angebote, die ich bekommen habe (10 Firmen) waren von okay bis unverschämt. Angemessen war keines. Da wird ordentlich Geld abgezogen durch die Handwerker.

    PV ist eine Wildwestbranche, bei der mit der Angst/ emotionalen Entscheidungen gut Geld verdient wird. Bei den Heizungsbauern auch mit den Zuschussfristen.

    Für PV war der Abstand günstigstes zu teuerstem Angebot bis zum doppelten Preis. Selbstbau war dann 0,75 des Preises.

    Wärmepumpe war das identische Angebot im Folgejahr 5.000€ teurer. Aber Materialkosten! Inflagranti bei der Gier erwischt.

    Da muss unbedingt ein anderes Förderungssystem her. So ein Kahlschlag wie von Gas-Kathie hat allerdings ideologische & korrupte Gründe.



  • Bekannte politische Machtstrategie - die deutsche Angst vorm Chaos:

    Blickt man auf die Rhetorik der vergangenen Jahre, wird erkennbar, dass sich mit der deutschen Angst vor Chaos gut Politik machen lässt: Die Warnung vor ausuferndem Protest wird in Deutschland leicht zu einem Instrument, um bürgerlichem Aufbegehren an sich die Kraft zu rauben. So wurden »Klimakleber« zu »Klimaterroristen« erklärt, und es wurde hart gegen sie vorgegangen. Und das, obwohl die große Mehrheit der Klimaproteste vollkommen harmlos blieb. Auch wegen dieser Rhetorik ist die Protestbewegung heute am Ende.

    Wirklich guter Artikel, der so auch in der Zeit (paywall) stand: https://kontrapolis.info/18797/

    Aber die Hamburger Protestforscherin Nina-Kathrin Wienkoop sieht bis heute eine tief sitzende Angst vor dem Chaos in Deutschland, unter anderem als Folge der Erfahrungen in der Weimarer Republik. »Frankreich war immer näher an einer Revolution als wir«, sagt sie, »zumindest in Westdeutschland.« Und auch der Protest gegen die DDR endete nicht im Chaos, sondern friedlich. In den Siebziger- und Achtzigerjahren kam es dennoch zu massiver Protestgewalt in Deutschland. In Wackersdorf und Brokdorf etwa warfen Demonstrierende der Antiatomkraftbewegung Molotowcocktails auf die Polizei, diese setzte Hubschrauber und Wasserwerfer ein. Aber auch diese Zeit ging anders als die französischen Erfahrungen nicht als positive Erinnerung ins kollektive Bewusstsein ein. Im Gegenteil.





  • Ja, ist stereotyp und unfair.

    Ich habe den verstärkten Eindruck gewonnen, dass in Ostdeutschland die überwiegende Mehrheit rechtslastig und fremdenfeindlich denkt und wählt. Und diese Leute gefallen sich darin, weil sie es „denen da oben mal zeigen wollen“ und „weil wir nicht wahrgenommen werden“

    Es gibt nur noch einige Großstädte, wie Dresden, Leipzig und Mittelstädte, wo es einigermaßen normal läuft. Und keine rechte Sprüche in Öffis, Arbeitsplatz, Zeitung unwidersprochen getätigt werden.

    Die regionale Verteilung der Wahlergebnisse sind ziemlich deckungsgleich mit demographischen Karten zur Überalterung, Männerüberschuss/Frauenwegzug, Strukturmangel, Ärztemangel, Arbeitskräftemangel.

    Es gibt im Westen auch Gebiete - vornehmlich ländliche oder ehemalige Schwerindustrie / Ruhrgebiet - die mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben: Bremen, Saarland, Ruhrgebiet, Friesland, Eifel, Westerwald, Schwarzwald und weitere.

    Und die Menschen dort drehen nicht so ab, wollen ständig eine Sonderlocke in der gesamtdeutschen Wahrnehmung und laufen durch die Gegend und beschimpfen Andersdenkende/-hautfarbige/-redende/-kulturen.

    Dieses ständige Aufdieanderenzeigen und sich beklagen und offen rechts sein, dass ist schon eine spezielle ostdeutsche Mentalität, die vermutlich ihre Wurzeln in der DDR hatte. Junge Menschen im Osten ticken nicht so, Frauen dort auch weniger. Es sind die alten Ossi-Männer, die mit der AfD ein krude Nazi-Stasi-Russland-Romantik herbeifabulieren, um es auf den Punkt zu bringen.

    Die reiten sich mit ihrer Scheisse immer tiefer in den Abgrund und werden in 5 Jahren wieder mal mit dem Finger auf „die Anderen“ zeigen, weil die sie ja im Stich lassen mit ihrem Ärzteproblem, Arbeitskräfteproblem, Wirtschaftsproblem,… So eine Opfermentalität finde ich selbstgerecht und kann es nicht ausstehen. Und die AfD nistet sich darin bequem ein.

    Sorry es ist ein Rant geworden.