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Cake day: 2024年8月1日

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  • Das ist es doch genau, was viele nicht raffen: Es geht den „Arbeitern“ um konkrete Sachen, wie Arbeitsplatzsicherheit und Geld in der Tasche.

    Die Migrationswelle der letzten Jahre hat direkt den Jobmarkt im ungelernten und den niedrigqualifizierten Bereichen angegriffen. Mit Konkurrenz, Preiskampf und Arbeitsdruck. Da haben die natürlich keinen Bock auf so eine „Fluchthilfe-Arbeitskräfte-Mischmasch“-Politik (Spd, CxU, Grüne, Fdp, Linke)

    Dann wurde alles immer teurer und die Leute haben weniger Netto bekommen, weil die Sozialabgaben und Steuern ständig steigen. Das hat Auswirkungen bis in die Ebene der Facharbeiter.

    Grüne, Linke, CxU und vor allem SPD kennen bei Finanzproblemen nur einen Weg: Einnahmen über Steuern erhöhen. Und das seit Jahrzehnten. Da bleibt im Parteispektrum nicht viel übrig, wenn man einen anderen Weg sucht. Ich denke die meisten sind dann Nichtwähler geworden.

    Unterhaltet euch doch mal mit den Prekären. Die kennen doch alle Leute, die sich auf Staatskosten durchs Leben schaukeln lassen. Genau wissen, wo man hier noch ein Formular und dort ein wenig Zuschuss bekommt. Das ist doch der Freundes- und Bekanntenkreis.

    Ist ja nicht so, dass alle so sind in der unteren Sozialschicht. Es gibt auch viele die da keinen Bock drauf haben und lieber arbeiten und nicht Almosen vom Staat wollen. Die haben einen ziemlichen Hals auf die Schaukelleute. Was glaubt ihr, wenn die wählen damit sich da was ändert? Spd? Cdu?







  • Das mag wirtschaftlich wahrscheinlich Sinn machen, nur geht es bei Strom um ein Grundversorgung. Da musst du Kapazitätspuffer einrechnen.

    D.h. für den Fall, dass es im Süden Windstill ist und kaum Sonne scheint, MUSS es eine zuverlässige Option zur Versorgung geben.

    Und in deinen Business Case sind die Opportunitätskosten nicht eingerechnet- also entgangen Gewinn, bei dieser Option.

    D.h. die ganzen EEG-Kosten für den Windstrom, der entstehen würde und nicht abtransportiert wird. Die Windräder sind dann abgeschaltet und Kosten fürs Nichtstun.

    Zusätzlich hast du dann Kosten im Süden, da dort dieser Nicht-Produzierte-Nicht-Transportierte-Strom dort hergestellt werden muss. Die Stromtrasse fehlt ja.

    Wenn du das noch einrechnest, bist du mit Sicherheit negativ.


  • Wozu braucht China Absatzmärkte? Sie können alles selber konsumieren, solange sie die Rohstoffe bekommen. Mit Russland haben sie einen Partner, der nahezu alles liefern kann.

    Ja und genau das machen sie ja nicht. Die 5-Jahres-Strategie ist klar auf Export ausgerichtet.

    Der Binnenkonsum ist auf Jahre hin tot, da die Immobilienkrise die ganzen Ersparnisse der konsumfreudigen Mittelschicht aufgefressen hat.

    Und ein Kurswechsel ist nicht zu erwarten oder zu erkennen.

    Thema Rohstoffe hat China den Erdölstaaten gerade gezeigt auf wessen Seite es steht - die des Gegners Iran, der die ganzen Anlagen und sogar Städte beschossen hat. Also blöd sind die anderen Staaten auch nicht.




  • Es gab in China den unausgesprochenen Deal, dass es den Leuten besser gehen wird und sie dafür die totale Herrschaft akzeptieren. Der Deal ist geplatzt und wird durch fehlendes Geld der Menschen (deshalb kein Binnenkonsum) nicht mehr möglich sein.

    In China kannst du nur Geld aufs Sparbuch tragen, chinesische Aktien kaufen oder in chin. Immobilien investieren. Da haben viele mit Immobilien spekuliert. Die bezahlt man vorher komplett. Nun sind die Immobilienfirmen alle umgekippt, die Häuser nicht gebaut oder Geisterstädte und die Leute müssen trotzdem einen fetten Kredit für ihr Geisterappartment über Jahre abbezahlen. Die Menschen sind extrem angepisst.

    Die Chinesen halten viel von Bildung und stecken richtig viel Geld in die Bildung ihres einen Kindes. Teuerste Erziehungskosten weltweit. Der Druck ist erbarmungslos. Wenn du mit dem Studium fertig bist, sind es Zehntausende mit dir. Und alle wollen die guten Jobs. Nicht die Malocherjobs, wie ihre Eltern. Fabrikarbeit als Studierter ist da sowas, wie die Schande an der Familie. Dafür gibt es den Begriff „Lying Flat“ oder „Flachliegen“ - Raus aus dem Hamsterrad.

    Alle Menschen in der Rüstung zu beschäftigen, funktioniert wegen der Menge der Menschen nicht.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Menschen begeistert in einen Krieg ziehen werden. Ein Verteidigungskrieg hat vermutlich noch genug Rückhalt in der Bevölkerung, bei einem Angriffskrieg kann ich mir das nicht vorstellen.






  • Interessanter Artikel.

    Wobei ich den Befund im letzten Absatz nicht teile, dass China auf und die USA absteigen.

    China hat gerade massive wirtschaftliche Probleme, die eine direkte Folge der restriktiven Null-Covid-Politik sind. Der Binnenkonsum ist bei Null, nur einige Exportindustrien halten das BIP positiv. Arbeitslosigkeit (gerade Jugend) ist hoch und die KP hat mit großem Vertrauensverlust zu kämpfen, da alle Ersparnisse der Mittelschicht mit der Immobilienkrise zu Baustaub zerfielen. Kinderquote ist entsetzlich niedrig und der demographische Wandel startet gerade. Das ist dort eine echte Atombombe, verglichen mit unseren Problemen damit.

    Die USA macht nun zusätzlichen Druck und sperrt den US-Markt für China in allen strategischen Zukunftsmärkten. Letzte Woche erst für Roboter und Inverter. Nach Telco, CCTV, Autos, PV und Chips. Das geht ganz gezielt auf die verbliebenen Exportindustrien.

    Ich bezweifele, dass China sich da so schnell rausholen kann. Geundproblem Nr 1 ist ja: Keine Fehler zugeben und Kurswechsel einführen zu können. Der derzeitige Kurs ist Binnenkonsum egal und Export juche.

    Macht die EU nun auch die Schotten dicht und das vermute ich stark, dann ist China echt auf dem Boden angekommen. Nachdem die deutschen Autobauer auch nichts mehr in China verkaufen (siehe Binnenkonsum) gibt es für Deutschland kaum Gründe, eine robuste Antwort gegen China Währungsdumping auszubremsen.

    Die nächsten 20 Jahre halte ich für China verloren.