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Cake day: August 1st, 2024

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  • Nichts Neues, nur zusätzlich mit neuer Studie unterfüttert: Große, etablierte Unternehmen können nur bestehende Geschäftsmodelle verbessern. Neue, gänzliche andere Geschäftsmodelle können diese nicht aufbauen, da die internen Strukturen dem zuwiderlaufen.

    Kurz auch Innovators Dilemma benannt: https://en.wikipedia.org/wiki/The_Innovator's_Dilemma

    Edit: Das einzig Neue ist der Überbringer der Nachricht. Die IG-Metall kritisiert die Chefetage Innovationshemmend zu sein und widerspricht dem Zeitgeist, die staatliche Bürokratie wäre Schuld an allem.

    Dem möchte ich noch folgenden Gedanken spenden. Deutschland hat das allgemeine Problem, zu viele große, etablierte, marktbeherrschende Unternehmen zu haben. Wenig Mittel- und Kleinunternehmen. Die paternalistische Industriepolitik verfolgt idR den Erhalt von Arbeitsplätzen als oberstes Ziel, wie die Zuschüsse bei Corona gezeigt hat. Firmen die To big to fail (Arbeitsplätze) sind, werden gestützt und gestärkt. ZB Automobilbau. Andere Firmen werden zum Schutz der Etablierten geopfert zB Solarindustrie, Windindustrie vs. China als Autokunde und Energiekonzerne.

    Mit so einer Politik ist es einfach extrem schwierig ein neues Geschäftsfeld/ neue Industrie aufzubauen und richtig groß zu machen. Das klappte bisher in DE nur in der IT, da Computer ganz neu waren und keine Etablierten den Schutzdchirm der Politik bekamen.





  • Bitte beschäftige dich mal intensiver mit dem Thema Rente mit 63.

    • Es wird vornehmlich von Besserverdienern gemacht.

    • Es machen bis zu 50% der Renteneintritte pro Jahr.

    • Es kostet den Staat zusätzliche 10 Mill.€ pro Jahrgang (die woanders fehlen)

    • Diese Besserverdiener arbeiten oft anschließend in der Rente Teilzeit weiter. Das widerspricht dem Grundgedanken einer gemeinschaftlich finanzierten Rente und ist eine reine Steuervermeidungsstrategie mit Lifestylefaktor.

    • Menschen mit niedrigen Löhnen können nicht erlauben mit 63 in Rente zu gehen, da reichen die ~48% Rente vom Lohn einfach nicht.

    • Menschen mit niedrigen Löhnen/ Rente arbeiten häufig nach Renteneintritt (mit 67) weiter.

    Ich finde, die Rente mit 63 ist nicht solidarisch und sollte abgeschafft werden. Ich sehe nicht ein besserverdienende Rentner zu finanzieren und dann bei den Schulen, Vereinen und Infrastruktur sparen zu müssen.




  • IPO‘s sind immer überzeichnet und fallen nach einigen Tagen!

    Ich habe mal eine Statistik gesehen, bei der das in den IPO‘s der letzten 30 Jahren nachverfolgt wurde. Es war, glaube ich, einer (!) bei dem es keine Rücksetzer gab.

    Ein Grund für die Überzeichnung sind btw. ETF‘s, die bei einem IPO direkt kaufen müssen. Denn sobald ein Unternehmen in einem Index auftaucht, den der ETF abbildet, kauft er dieses.

    Manche Indexe haben deshalb Wartezeiten zur Aufnahme. Das war auch ein Thema bei dem SpaceX IPO. Da hat Nasdaq es direkt gelistet und alle Nasdaq-ETF‘s damit automatisch gekauft. S&P500 Index hat es jedoch nicht gelistet.

    China ist allerdings ein anderes Haifischbecken mit anderen kryptischen Regeln.






  • Dies. Günstigste Option ist ein Balkonkraftwerk (genehmigungsfrei). Die Panels installiert dir jeder Dachdecker. Verkabelung easy. Gerät einfach in die Steckdose.

    Pro Gerät kannst du 2kwp anschließen (4 Panels). Damit kommst du auf 3x 2 kwp. Der Nachteil der BKW ist Begrenzung auf 800W Output pro Stromkreis. Du hast 3 Stromkreise im Haus. Falls du in einer Wohnung im MFH wohnst, kann es auch nur ein Stromkreis sein.

    Die BKW liegen im Bereich von 1.500€ mit 4 Panel, Akku inkl. Inverter und armortisieren sich auf ungefähr 4 Jahre. Du sparst massiv an Lohnkosten (Montage, Elektriker) und Handwerkergold, da alles im Eigenbau ausser die Panels auf das Dach. Am besten im Januar kaufen, da ist noch mal günstiger.

    BKW Nachteil: Du bekommst keine Stromvergütung bei Einspeisung. Die Vergütung ist aber ab Jan 27 sowieso nicht mehr relevant. Du wirst immer stark netzabhängig sein, also auch kaum Notstromfähig.

    Meine PV kommt demnächst: 20kwp, 13 kwh Akku für ca. 27.000€ armortisiert sich auf ca. 11 Jahre mit WP und bald 2 eAutos (wenn Verbrenner kaputt sind).

    Dachsolar ist verglichen mit ETF kein Spar-Schnapper. Sieh es eher als Portfoliomix, Sicherheitsthema oder Lifestyle. Wenn du sparen möchtest, führt kein Weg an BKW vorbei. Andere Möglichkeit beim pv4all-shop Anlage selber bestellen und Monteur suchen. Mache ich so, weil die Preise unverschämt waren.





  • Hast du einen von diesen institutionellen Investoren in der Tasche, dann sind die anderen auch eher gewillt zu investieren. Social Proof wie beim Onlineshopping.

    Das wirft ein übles Schlaglicht darauf, wie mit Geld umgegangen wird ab einer gewissen Höhe.

    Ich bin mir sicher, dass alle diese Investoren im eigenen Unternehmen wahnsinnig viele Überprüfungsschleifen bei Beträgen bis 50.000€ haben. Wenn es dann mehr wird und in die höheren Etagen geht, dann wird das Reptiliengehirn der C-Etage aktiv und es wird auf Basis von Gier und Gruppenverhalten entschieden. Die Warnungen der unteren Etagen - pah - die haben‘s nicht drauf, daher sitzen die ja da unten.

    Sollen alle verknackt werden.

    Ausser die Kirchen natürlich. Die haben ja eine eigene Gerichtsbarkeit.