Moin/Gude/Servus/Hallo zusammen.
Ich habe bereits im Zuge eines teilstationären Klinikaufenthalts vor etwa 5 Jahren eine ADHS-Diagnostik durchlaufen. Damals sagte man mir, aufgrund fehlender Auffälligkeiten im Kindesalter (keine ausreichenden Hinweise in den Zeugnissen, Aussagen eines Teelfoninterviews mit meiner Mutter) könne man die Diagnose nicht ausstellen, auch, wenn es klare Hinweise im Erwachsenenalter gibt.
Ich bin nun seit knapp einem Jahr in Psychotherapie und meine Therapeutin hat im Zuge der Therapie auch eine Diagnostik durchgeführt. Sie kommt zum selben Ergebnis, auch wenn sie ganz klare Zeichen sieht, ich ihr immer wieder davon erzähle und sie auch den Leidensdruck spürt. Freunde die diagnostiziert sind, sehen es. Ich sehe es und erkenne parallelen zu typischen Symptomen welche auf Social Media genannt werden (auch wenn mir klar ist, dass das keine besonders gute Quelle ist). Eine Freundin hat mir erzählt, dass sie selbst erst beim 2. Mal diagnostiziert wurde, weil sie auch sehr unauffällig in der Kindheit war. Der Unterschied ist, ich bin keine Frau. Trotzdem spüre ich und spürte ich bereits zu Beginn der Jugend, dass irgendwas anders ist. Ich habe unter anderem diagnostizierte soziale Ängste, aufgrund derer ich bis vor wenigen Jahren sehr viele Dinge gar nicht gemacht habe, nicht geteilt habe und nur mit mir selbst ausgemacht. Ich hätte mich als Kind niemals getraut “wild auf den Tischen zu tanzen”. Gut, bin ohnehin eher unaufmerksam und nur gelegentlich dreht das Äffchen in meinem Kopf voll ab.
Long Story short: ich fühle mich gerade etwas verloren und nicht ernst genommen. Für eine dritte Diagnostik hab ich einfach nicht die Energie. Immerhin hat meine Therapeutin angeboten, dass wir zusätzlich beantragte Stunden für ADHS-Themen verwenden und sie, sofern ich zustimme und sie von der Schweigepflicht entbinde, gern mit der Psychiaterin bei der ich im März mein Erstgespräch habe darüber redet, in der Hoffnung so an eine offizielle Diagnose zu kommen. Dabei weiß ich nicht mal, ob die Psychiaterin sich überhaupt um ADHS kümmert.
Weiß auch nicht so recht, was ich hiermit ausdrücken wollte. Aber ein bisschen venten war schon mal nicht schlecht.
Aber wenn du als Kind keine ADHS-Symptome hattest, dann ist es eventuell entstanden (was wohl nicht wirklich der Fall ist).
Du musst doch wissen wie du dich gefühlt hast? Warst du sehr abgelenkt, unkonzentriert oder träumerisch bei Dingen die dich nicht total interessiert haben? Warst du dagegen extrem fokussiert und lange “im Tunnel” bei Dingen die dich interessiert haben? Warst du in Dingen sehr gut, die dich interessiert haben, hattest aber Probleme wie Hausaufgaben oder Konzentrationsfehler in Prüfungen?
Ich hatte auch sehr gute Noten, aber halt nur, weil ich mir die Fächer aussuchen konnte, und über mündliche Noten die Leichtsinssfehler in Zeugnissen oder die nie gemachten Zeugnisse kompensieren konnte.
War als Kind träumerisch und abgelenkt, was in der Grundschule aber sicher nicht selten ist, haben die Lehrer trotzdem aufgeschrieben.
Du kannst sicher auch Lehrer nochmal anrufen, ihnen erzählen wie du dich damals gefühlt hast etc und ihnen sagen, was für Symptome du gehabt haben musst. Wenn du dir wirklich sicher bist. Bei Eltern geht das auf jeden Fall, natürlich muss man denen sagen, was sie sagen sollen, und sie werden es auch erst nach einer Weile verstehen.
Naja, zumindest keine die man nach außen groß gesehen hat, denk ich. Kommt halt davon wenn man noch ne Angststörung hat und sich absolut nix traut. Hab kürzlich noch mal mit meiner Mutter drüber gesprochen und da ist uns auch erst mal aufgefallen, dass ich das erste mal mit 11 allein einkaufen war weil ich mich vorher einfach nicht getraut hab. Das hat dann dazu geführt, dass ich hart gemasked habe.
Allerdings hab es, gerade in Kunst, wenn wir mal machen konnten was wir wollten häufiger die Situation in der ich unbemerkt von mir selbst vor mich hingesummt habe. Immer und immer wieder die selbe Melodie, bis meine Lehrerin irgendwann so genervt war, dass sie mich mal drauf aufmerksam gemacht hat. Sowas mach ich heute noch häufiger wenn ich “in der Zone” bin bei etwas bei dem Ich nicht groß nachdenken muss.
Auch sagt meine Mutter, und das würd ich so bestätigen, dass absoluter Müll bei rum kommt wenn ich etwas machen soll, auf das ich keinen Bock hab. Wenn ich jedoch auf etwas voll Bock hab, kann ich schon mal die Zeit vergessen und jegliche Nahrungs- oder Getränkeaufnahme.
Prüfungen waren generell wegen Prüfungsangst schwierig.
Ich bin inzwischen in einem Alter in dem Ich davon ausgehen muss, dass einige meiner früheren Lehrer nicht mal mehr leben.
Keine Ahnung ob ich das hier schon geschrieben habe oder es eine Entwicklung ist, die sich zwischenzeitlich mal ergeben hat… Auch wenn es nur ein Anhaltspunkt ist, so hat meine Mutter bei einem 169 Fragen umfassenden Test auf adxs.org in 34 von 43 Kategorien Auffälligkeiten. Bei mit sind es 38 von 43. Mit Blick darauf, dass ADHS zu einem nicht unwesentlichen teil vererblich ist, hatte sie vielleicht nie das Bewusstsein dafür weil es das in ihrer Familie (und zu der Zeit) nicht so gab und es für sie “normal” ist. Eine Schwester von mir scheint meiner Meinung nach definitiv betroffen. Sie ist quasi ein Paradebeispiel. Sie hatte inzwischen mehr Jobs in 10 Jahren wie andere in zwei Leben.
Aktuell versuche ich über eine Kombi aus Psychiaterin die auf Autismus/ADHS spezialisiert ist aber keine Diagnostik macht und meiner Therapeutin die zuletzt eine Diagnostik durchgeführt hat weiter zu kommen. Beide wurden gegenseitig von der Schweigepflicht entbunden. Vielleicht komme ich so weiter. Und selbst wenn es kein ADHS ist… “Irgendwas” ist da.
Irgendwie verstehe ich nicht, wie man mit was negativem wie ner Angststörung ADHS masken will. Man sagt dann nix oder tut nix? Das passt doch?
Hyperfokus und Desinteresse passen.
Angst ist natürlich ein logisches Symptom, aber überdeckt die Konzentrationsschwierigkeiten (Dopamin oder so) mit Adrenalin etc. Dadurch verwischt das Symptom evtl.
Vererben ist auf jeden Fall wahrscheinlich, bei mir auch so. Ist halt auch keine wirkliche Krankheit sondern eine Eigenart. Es äußert sich in menschengemachten Situationen nur wie eine.
Ich glaub du bist recht gut versorgt und schaffst die Diagnose.
Erst spät diagnostiziert werden, weil das ADHS-Kind nicht nervig genug war, ist ja schon fast ein Meme und bei mir wars auch so. Ich lag beim Fragebogen über die Kindheit unterm cut-off und das steht auch so im Bericht dass das einfach durch andere Faktoren verdeckt wurde. Die Selbsteinschätzung meiner Kindheit im Nachhinein fand ich aber auch ziemlich schwierig, ich selbst hab meine Kindheit ja als normal erlebt und Eltern finden ihre Kinder auch meistens normal, vor allem weil sie oft selbst ADHS haben.
Da tendiert auch die aktuelle Forschung hin.Am Ende ist ADHS aber immer zu guten Teilen eine Ausschlussdiagnose und wenn es keine alternative Erklärung für die Probleme gibt und eine ADHS-Therapie hilft, andere Behandlungen aber nicht, dann ist es auch ADHS.
War bei mir ähnlich, u.A. auch deshalb, weil ich als Kind eine Leseratte und deshalb sehr ruhig war. Das ist natürlich typisches Verhalten beim inattentiven Typ, macht aber auch die Kindheit wenig diagnosefreundlich. Zum Glück passte das bei mir halt auf die aktuelleren Beobachtungen, weshalb es trotz niedrigem Teilscore als Beleg gewertet wurde.
Bei mir hat die Psychologin zum Glück die Diagnose gestellt, obwohl ich meine Grundschulzeugnisse nicht vorlegen konnte. Ich habe von Leuten gehört, denen ohne Zeugnisse knallhart die Diagnose verweigert wurde mit der Aussage, dass man ohne auffällige Grundschulzeugnisse kein ADHS haben kann. Weil ADHSler ja für ihren sauberen Umgang mit Dokumenten bekannt sind, insbesondere jahrzehntealten, die keinen ersichtlichen Belang mehr haben.
Klingt erstmal 1:1 wie bei mir. Bei meiner Mutter vermute ich es auch. Bei einer meiner Schwestern auf jeden Fall. Aber die war und ist total hyper, weshalb ich im Kontrast noch mal ala ruhig gelte.
Das sind ja eigentlich gute Argumente. Meine Therapeutin war auch sehr interessiert als ich erzählt hab wie meine Mutter so ist und wie mein Vater war.
Gut, über meinen Erzeuger kann ich nix sagen. Es mag auch dran liegen, dass ich in einer Ausbildungsambulanz untergekommen bin. Sie sagte, wenn dort nicht noch Supervisoren draufschauen würden vor denen sie das entsprechend begründen muss (eben nach ICD 10), hätte sie mir die Diagnose gegeben…
Und das ist letztlich der einzige Weg. Irgendwer muss den Mut haben zu sagen “das ist ein ADS.” Leider sind die Medis BTM-pflichtig – der einzige echte Test ist letztlich, die paradoxe Amphetaminwirkung auszutesten. Die “Diagnostik” und die “Tests” sind ja nur standardisierte Fragebögen. Macht nur niemand und ist nicht offiziell.
Besonders spaßig wenn die betroffene Person ADS (ohne das H) hat. Fällt im Kindesalter praktisch nie auf, und betrifft natürlich mehr Frauen als Männer.
Einfach behaupten das Grundschulzeugnis gäbe es nicht mehr, und dass man schon immer sehr auffällig gewesen sei.
Ich wurde bereits in der Kindheit diagnostiziert, aber der Hausarzt hat dann die Behandlung ausgesetzt, weil ich seiner Ansicht nach raus gewachsen bin (war natürlich Blödsinn).
Einen Befund aus der Zeit hatte ich dann natürlich keinen mehr, das liegt alles >20 Jahre zurück. Mein Psychiater wollte dann zur Diagnose auch Zeugnisse aus der Grundschulzeit sehen und glücklicherweise steht da bei mir die volle Bandbreite an Auffälligkeiten drin: “Hat Schwierigkeit still zu sitzen, passt im Unterricht nicht auf, außer in genau dem einen Fach wo er Bestleistungen bringt, vergisst dauernd die Hausaufgaben und die Sauklaue ist unleserlich.” Über mehrere Jahre, von verschiedenen Klassenlehrern, immer das Gleiche.
Das ist aber nicht nur weil Ärzte eingebildet sind, sondern das liegt an den Krankenkassen, bzw. das gibt die Gesetzeslage so vor. Diagnostizieren kann dich ein Arzt glaube ich trotzdem, aber du müsstest dann für die Behandlung selbst aufkommen. Es gibt auch Privatkliniken die da mit der Diagnose eher freizügig sind, aber deren Befunde zählen halt auch im normalen Gesundheitssystem nichts.
Dabei ist es mittlerweile bekannt, dass ADHS verschiedene Ausprägungen hat und gerade bei Mädchen (aber nicht nur) auch total unauffällig sein kann. Die Kinder kommen dann etwas verträumt rüber und die Leistung ist nicht optimal, aber die Kinder sind still, daher guckt auch keiner so genau hin wie bei dem hyperaktiven ADHS Kind, das (wie ich damals) dauernd vom Stuhl fällt. Und im Erwachsenenalter sind sie dann “auf einmal” nicht mehr funktionsfähig. Das sieht das System aber leider nicht so vor.
Und im Erwachsenenalter sind sie dann “auf einmal” nicht mehr funktionsfähig. Das sieht das System aber leider nicht so vor.
Und das ist so unfassbar frustrierend und entmutigend.
Sorry, wollte dich jetzt nicht demotivieren. Ich würde dir raten verschiedene Ärzte durchzuprobieren (ich weiß nicht ob du dich schon durch die adxs.org liste für deine Region gearbeitet hast). Kompetente Ärzte, die Erfahrung mit dem Thema haben verstehen dein Dilemma auch und suchen mit dir eine Lösung wie man die Argumentation irgendwie hinbiegen kann. Z.b. hatte mein Arzt auch gesagt, wenn ich keine Zeugnisse hätte, dann müsste er mit den Eltern sprechen, oder hätte Fragebögen für sie und andere Angehörige. Die Klinik war da vielleicht ein bisschen zu sehr formalisiert in ihrem Ablauf.
Ich weiß es ist anstrengend, grade für Leute wie uns, und umso mehr durch den aktuellen Zustand des Gesundheitssystems, aber lass dich nicht entmutigen und bleib dran!
Bei der ersten Diagnostik gab es ein Interview mit mir bei dem meine Mutter ne Zeit lang mal zugeschaltet war. Beim zweiten habe ich den Fragebogen für sie ausgefüllt, nachdem sie mir die antworten gesagt hat. Die Zeugnisse 1-10 Klasse habe ich alle (sortiert, weil muss so!) vorgelegt.
Mach dir keinen Kopf, dass du mich demotivierst. Das schafft das System alleine auch schon ganz gut. Die Website kannte ich noch nicht. Ich schau mich dort am Wochenende mal um. Danke.
Stell Dir vor, das System hätte auch eine unbehandelte ADHS und sei entsprechend angeschlagen. Und im Grunde ist es noch viel komplexer. Denn Kapitalismus und eine menschenfreundliche Gesundheitsversorgung sind schwer unter einen Hut zu bekommen. ADHS-Patient:innen kosten bei der Behandlung statistisch pro Jahr 1500 Euro mehr als vergleichbare Versicherte ohne die Störung…
Vergiss nie: Es gibt nicht nur das System, es gibt auch viele Mit-Betroffene, die im gleichen System leben!
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Dass Du adxs.org bisher nicht kanntest, ist bedauerlich. Viele Infos und Tipps dort sind Gold wert, weshalb wir diese Seite hier in der Community ständig empfehlen. Nicht nur die fehlenden Zeugnisse und der Umgang damit sind dort seit Jahren Dauerthema… Du bist nicht allein mit Deiner Situation, ganz vielen ergeht es ähnlich!
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ICD 10 ist völlig veraltet. ICD 11 wird manche Grenzfälle besser erfassen. Die neue Regelung ist in Deutschland längst gültig, aber die Praxis hinkt mal wieder hinterher. Ab 2027 muss ICD 11 zwingend genutzt werden. Vorher lieber nicht erneut starten. Bei vielen Ambulanzen ist die Wartezeit sowieso ein Jahr - also passt das ganz gut ;)
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Wenn Du eine erneute Diagnostik durchführen lässt, kläre vorab unbedingt, ob die Praxis/Klinik/Ambulanz auch die Verschreibung und Eindosierung der Medikamente durchführt.
Weil: ...
Medikamente erhält oft nur, wer eine leitliniengerechte Diagnostik (z.B. ADHS-Ambulanz Uni-Klinik) vorweisen kann. Das hat haftungsrechtliche Gründe: BTM-Therapieentscheidungen müssen fundiert abgesichert werden. Viele Ärzte scheuen die Umstände und rechtlichen Risiken und lehnen deshalb die Behandlung von ADHS-Patient:innen gleich ganz ab.
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Ja, es ist übelst, wie mit ADHS umgegangen wird, es gibt ständig Petitionen deswegen und meine Klagen füllen hier ja auch die Community. Aber wer hat Zeit auf Besserung des Systems zu hoffen und zu warten? Und sowieso gilt:
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Nicht zu viel von Diagnostik und Medikation erhoffen! Beides kann sehr hilfreich sein, aber nicht alle kriegen es, und nicht immer wirkt es wie gewünscht. Deshalb parallel zum Warten auf einen Platz so schnell wie möglich und so viel wie möglich
in die eigene Psychoedukation und Selbsttherapie investieren: ...
- Klären, was ADHS ist, und wie Du genau betroffen bist -
Bücher/Foren/Podcasts helfen da oft mehr, als viele Ärzte - Den Austausch mit Betroffenen pflegen oder mitlesen:
Foren, Selbsthilfegruppe digital oder vor Ort, z.B. bei einem neurodiversen Spaziergang - Passende Tipps von Betroffenen und aus guten Büchern ausprobieren, immer wieder aufs Neue
- Dranbleiben und Selbstfürsorge als Challenge begreifen
Die harte Arbeit lohnt sich, denn es geht um Dein Leben und Deine Lebensqualität!
Also: Not senseless at all, Alles Gute Dir - und allen übrigen Betroffenen.-
Kannst du denn für dich selbst und wie du deine Kindheit erlebt hast wenigstens ein paar typische Symptome ausmachen, ohne dass deine Eltern das berichten oder Zeugnisse das bestätigen können?
Ich weiß, dass das schwer sein kann, weil die eigene Erinnerung kein objektiver Blick in die Vergangenheit ist; aber Schulzeugnisse sind das ja eigentlich auch nicht, ebensowenig wie die Aussagen von Eltern, die ja auch nur erinnern und Dinge nicht wahrhaben wollen oder Stigma und eigenen Schuldgefühlen (seien sie auch unbegründet) aus dem Weg gehen wollen.
Haben dich die Ärzte bei denen du warst denn dann ohne jede Diagnose entlassen? Nicht mal einen Hinweis gegeben oder das irgendwie eingeordnet? Dass sie kein ADHS diagnostizieren, wenn die Anzahl der Symptome im Kindesalter (besser: inkl. Jugend), nicht ausreichend waren, ist an sich korrekt, denn das gehört nunmal zur Definition von ADHS dazu. Wenn du aber eindeutig als erwachsene Person die Symptomschwellen überschreitest, ist das ja deswegen nicht unauffällig und ein entsprechener Leidensdruck vorhanden. Es gibt auch sowas wie eine “erworbene Aufmerksamkeitsstörung” über die Ärzte in so einem Fall mE mindestens mal nachdenken sollten. Vielleicht kannst du dazu mal nachhaken und fragen, ob und warum soetwas ausgeschlossen werden kann.
Ich bin nicht vom Fach, deswegen kann ich dir nicht sagen, wie man das genau nennt und schon gar nicht, ob du das hast. Ich gebe hier nur mein angelesenes Halbwissen wieder, aber es hat mich gewundert, dass das niemand thematisiert hat, wenn man dir schon sagt, dass du aktuell “klare Hinweise” zeigst. Das heißt ja nichts anderes, als dass du Symptome hast, und offensichtlich ja auch einen damit verbundenen Leidensdruck. Kann sein, dass es kein ADHS ist, aber deswegen ist es ja nicht nichts.
Bei mir hat sich niemand dafür interessiert, was im Kindesalter war oder nicht war.
Ich kenne einige Menschen, mich eingeschlossen, die erst als erwachsene Personen diagnostiziert wurden. Da war es kein Problem, dass in der Kindheit keine Diagnostik gemacht wurde.
Viel Erfolg!
deleted by creator
Naja, ich bin Mitte/Ende 30, da sollte man langsam alt genug sein und genügend Erfahrungswerte gesammelt haben.
Vielen Dank.




