Die Stadtverwaltung nimmt immer mehr Kredite auf. Wofür das Geld ausgegeben wird und wie die weiteren Aussichten für dieses Jahr sind.

Edit: Artikel ist mittlerweile hinter einer Paywall verschwunden.

  • leagman1@feddit.org
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    6 days ago

    Findet noch jemand den Artikel wenig informativ?

    “Wofür das Geld ausgegeben wird” steht fast gar nicht drin. Im Prinzip nur “Schulausbau” und Tilgung von Zinsen, sonst steht da nix. Wirkt für mich wie ein “große Zahl schlecht”-Artikel, ohne zu erklären warum, welche Grenzen es gibt, was die einzelnen Zahlen im Zusammenhang bedeuten, etc.

    Z.B. stellt er das Wort “Haushaltssicherungskonzept” in den Raum. Er sagt aber nicht unter welchen Bedingungen das greift. Greift es bei 2 Milliarden Schulden? Bei 5? Müssen zusätzliche Bedingungen erfüllt sein?

    Auch stellt er gar nicht heraus, ob die Gelder sinnvoll verwendet werden. Es wirkt, als wären 1,5 Milliarden Schulden per se schlecht. Ist das wirklich so oder ist das Geld nötig und gut investiert? Wenn es schlecht ist, warum ist das so?

    Mehr als 20 Millionen Euro allein an Zinsen sind dafür wohl in diesem Jahr zu zahlen […]. Die Belastung durch Zinsen und Tilgung liegt laut Kämmerin übrigens noch im Rahmen."

    Das wirkt auch wie “große Zahl schlecht”.

    Wenn die Kämmerin sagt, dass es im Rahmen ist, passt das dann nicht einfach? Sind 20 Millionen für Zinsen schlecht, weil der Stadt die Zahlungsunfähigkeit droht oder warum? Wie sieht das bei anderen Städten aus? Gibt es irgendeinen Vergleich oder sonstwie einordnenden Kontext?

    • broom@piefed.socialOPM
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      6 days ago

      Zugegeben hätte in den Artikel mindestens gehört warum die Schulden so stark gestiegen sind.

      Aber habe mal den Schuldenstand anderer Städte herausgesucht.

      • Frankfurt am Main - 9.2 Mrd
      • Köln - 8.8 Mrd
      • Dortmund - 4.5 Mrd
      • Essen - 4 Mrd

      Ergo steht Düsseldorf tatsächlich ziemlich gut da (im Vergleich).

      • leagman1@feddit.org
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        6 days ago

        Danke fürs Raussuchen.

        Was mir halt fehlt ist die Einordnung für mich als Normalbürger ohne Kenntnisse von öffentlichen Finanzen. Also, das ist nicht dein Job, sondern imo der Job vom Journalisten.

        Ob eine oder 10 Milliarden, für mich als Privatperson klingt das alles total krass. Aber das sind irgendwelche riesigen absoluten Zahlen.

        Ist das für eine Stadt viel, ist das wenig, gibt es Grenzen, Auflagen, wie läuft das in anderen Staaten, etc. pp. Es braucht mMn. im Artikel halt einfach irgendwas um diese absoluten Zahlen für die Zielgruppe einordenbar zu machen. Und Zielgruppe gehe ich jetzt einfach mal davon aus, sollen normale Leute ohne größeres Wissen von öffentlicher Finanzierung sein.

        • broom@piefed.socialOPM
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          6 days ago

          Ja du hast Recht. Ohne Kontext ist so eine (große) Zahl nichtssagend. Schlechter Artikel.

  • broom@piefed.socialOPM
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    6 days ago

    Puh, wenn sogar eine Wohlhabende Stadt wie Düsseldorf in Schulden versinkt… die Schuldenuhr wurde ja schon vor Jahren abgebaut.