Ist jetzt nicht der übliche Artikel in der üblichen Richtung hier - ich dachte es würde trotzdem den ein oder anderen interessieren, was die Probleme mit Social Media und Jugendlichen sind.

Als Vater kenne ich solche Klassenchats und die Mobbingprobleme da auch. Nazizeugs Gottseidank noch nicht mitbekommen.

Da ich allerdings nicht täglich (eigentlich gar nicht mehr) die Chats meiner Kinder kontrolliere und kontrollieren kann, habe ich auch keine Möglichkeit zu unterstützen, einzugreifen oder einzuordnen (Stichwort: Medienbegleitung)

Was mich besonders bedrückt, ist die hohe Zahl an Mobbing und Ausgrenzung. Jeder zweite Schüler hat das erlebt. Ist quasi üblich. Das ist schon krass anders durch Social Media, als es zu meiner Schulzeit war. Die war analog.

Edit: Anderer Artikel, andere Studie. Die Kids heute tun mir echt leid. In was für ein Scheißdigitalwelt sind die reingeboren worden. „Auch Mobbing ist laut der Studie für viele junge Menschen Alltag. Ein Drittel der Befragten gab an, mindestens einmal im Monat von Mitschülern schikaniert zu werden; jede oder jeder Zehnte wöchentlich oder täglich.“

https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/psychische-belastung-bei-schuelern-steigt-nach-pandemie-erneut,VECAri1

Edit: Und noch einer: „Während die allgemeine Lebenszufriedenheit in 79 von 136 untersuchten Ländern gestiegen ist, verzeichnen insbesondere die USA, Kanada, Australien und Neuseeland einen deutlichen Rückgang des Wohlbefindens bei den unter 25-Jährigen. […]

Als einen wesentlichen Faktor für diese Entwicklung identifizieren die Forscher die exzessive Nutzung sozialer Medien. Ihre Analyse zeigt, dass die Verweildauer auf TikTok, Instagram, Facebook & Co. in direktem Zusammenhang mit der psychischen Gesundheit steht.“

https://www.heise.de/news/World-Happiness-Report-2026-Wie-Social-Media-die-Jugend-unzufrieden-macht-11219958.html