• jupyter_rain@discuss.tchncs.de
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    2 days ago

    Klar, während ich für meine eigenen Kinder das Studium zahle, für meine Rente spare und meine eigene Wohnung in Schuss halte, zahle ich natürlich noch für meine Eltern das Pflegeheim.

    • MaggiWuerze@feddit.org
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      ·
      2 days ago

      Das Problem hättest du nicht, wenn du Pleb deinen Platz kennen würdest. Einfach schön weiter mieten und deine Kinder in den Niedriglohnsektor schicken, dann is am Ende auch nix da was für die Pflege deiner Eltern gepfändet werden könnte

      • jenesaisquoi@feddit.org
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        2 days ago

        Was sich der Pöbel heute erlaubt! Da ist mir glatt das Monokel ins Champagnerglas gefallen, als mir Gerhard die Einreichung vorlas.

  • SapphireSphinx@feddit.orgOP
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    edit-2
    2 days ago

    Hauptsache die Leistungsträger der Mittelschicht mit Privatflugzeug werden entlastet. Alles andere ist mir völlig egal!!! /s

  • Tartufo@lemmy.world
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    2 days ago

    Weil das im Text etwas unübersichtlich ist: "Ausschlaggebend ist das unterhaltsrechtlich relevante Einkommen der Kinder. "

    Das ist lt. Text Nettoeinkommen minus diverse Kosten wie z.B. andere Unterhaltspflichten (Kinder/Ehepartner) und Selbstbehalt. Und von dem was dann noch übrig bleibt muss man dann maximal die Hälfte zahlen.

    Weiter aus dem Text: “Selbstbehalt ist lt. Bundesgerichtshofs bei 2.650 Euro im Monat (BGH, 23. Oktober 2024, Az. XII ZB 6/24).”

    Irgendwie glaub ich, dass damit mehr Verwaltungsausgaben entstehen als am Ende gespart wird… Wieviele erhalten denn monatlich überhaupt nennenswert mehr als diesen Selbstbehalt? Das setzt doch auch eher Anreize die Arbeitszeit zu reduzieren als bei Vollzeit mehr Geld zu erhalten. Mit weniger Arbeitszeit ist man aber nicht plötzlich in der Lage seine Eltern zu pflegen.

    • JensSpahnpasta@feddit.org
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      2 days ago

      Vor allem:

      Von diesem Einkommen werden verschiedene Posten abgezogen. Dazu zählen etwa berufsbedingte Aufwendungen wie Fahrtkosten, Kosten der allgemeinen Krankenvorsorge und Aufwendungen für die Behandlung von Krankheiten sowie Kosten für die eigene Altersvorsorge. Der verbleibende Betrag ist das unterhaltsrechtlich relevante Einkommen.

      Das klingt dann auch so als ob man das wunderbar manipulieren kann. Dann drehe ich meine eigene Altersvorsorge hoch? Oder ich reduziere meine Arbeitsstunden, so dass mein Einkommen sinkt? Dann hab ich gleich viel Geld auf dem Konto, der Staat zahlt die Pflege der Eltern und in der zusätzlichen Freizeit gehe ich ins Freibad.

      • plyth@feddit.org
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        1 day ago

        Oder ich reduziere meine Arbeitsstunden, so dass mein Einkommen sinkt?

        Die Zwangsmaßnahmen des Bürgergeldes lassen sich sicher auch auf die Pflegeversicherung ausweiten.

      • Tartufo@lemmy.world
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        2 days ago

        Das kommt ja noch alles erschwerend hinzu. Ich wollte da oben nur eine kurze zl;ng Übersicht und die sieht ja schon nicht wirklich so aus, als käme da viel Gescheites bei rum.

        Ich bezweifle aber bei der Regierung eh, dass die wirklich irgendwelche (für den Durchschnitt positiven) Änderungen wollen. Entweder es hilft den Ultrareichen oder alles bleibt wie es ist, vielleicht mit ein bisschen neuem Lack drauf. Irgendwas müssen die ja mit dem Lack machen, den sie nicht mehr gesoffen bekommen.

        • DrunkenPirate@feddit.org
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          2 days ago

          Entwarnung vom Anwalt, bei dem ich deswegen neulich war. Er meinte, bis das Eigenvermögen der Eltern aufgebraucht ist dauert es etwas. Zeit genug seinen Job zu reduzieren, um unter die Grenze zu kommen. Das letzte Gehaltsjahr zählt bei AN.

          • gabelstapler@feddit.org
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            1 day ago

            Gibt es da schon ein Urteil zu? Ich hatte irgendwo das Gegenteil gelesen: es wird analog zu den Unterhaltszahlungen dein Einkommen auf Baus einer fiktiven Vollzeitstelle berechnet.

            • DrunkenPirate@feddit.org
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              1 day ago

              Da kommt es wahnsinnig auf die Details an. Kann mir vorstellen, dass da zeitlich zu knapp die Stelle reduziert wurde.

              Ich kann mir das kaum vorstellen, denn der Vorbehalt ist ja ca 2650€. Sagen wir du verdienst 5000€ netto Vollzeit, reduzierst auf 50% und hättest vermutlich 3000€ dann wären davon 2650€ Vorbehalt, also (3000-2650)/2 =150€

              Wenn die jetzt sagen, nene wir rechnen die fiktive 5000€ netto Vollzeit, dann wären das (5000-2650)/2=1.175 und würde voll mit dem Vorbehalt kollidieren.

              Das kann ich mir nur bei Täuschung vorstellen, also zeitlich zu knapp vorher auf Halbzeitstelle reduziert.

    • brainwashed@feddit.org
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      2 days ago

      Wieviele erhalten denn monatlich überhaupt nennenswert mehr als diesen Selbstbehalt?

      ~40% der Gesamtbevölkerung, 54 % der Vollzeit arbeitenden schonmal mehr. 17 respektive 26 % sogar 1000 € mehr. Das wird vermutlich noch etwas durch Transfers verzerrt.