Total deckelt Benzin in Frankreich auf 1,99 Euro je Liter. An drei Ferienwochenenden gilt das auch für Diesel – die Bundesregierung lehnt neue Hilfen ab.

Frankreich-Urlauber können ihre Tankkosten in den kommenden Wochen etwas besser kalkulieren. Der Energiekonzern TotalEnergies führt an seinen rund 3300 Tankstellen im französischen Mutterland erneut feste Preisobergrenzen ein. Benzin darf dort ab sofort höchstens 1,99 Euro je Liter kosten, Diesel maximal 2,25 Euro.

Ein staatlicher Tankrabatt ist das zwar nicht, für Autofahrer wirkt die Grenze dennoch direkt an der Zapfsäule. Der Kontrast zu Deutschland ist deutlich: Trotz stark gestiegener Spritpreise plant die Bundesregierung vorerst keine neuen Entlastungen.

  • fisch@lemmy.world
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    13 hours ago

    Meinetwegen. Solange ich nicht mit meinen Steuergeldern das Autofahren subventionieren muss, ist mir das recht.

    Ich hab noch nie einen “Fahrrad-Rabatt” bekommen, obwohl es das nachhaltigere Verkehrsmittel ist, weniger klimaschädlich, leiser, weniger stinkt, die Luft weniger verpestet, keinen riesen Parkplatz in der Stadt braucht, keine Staus produziert, weniger Verkehrstote verursacht, Städte lebenswerter macht, keine Tiere überfährt, keine Straßen abnutzt usw.

    Daher bin ich - hoffentlich verständlicherweise - immer etwas genervt, wenn die Regierung mal wieder verlangt, dass meine Steuern an Autofahrer ausgeschüttet werden sollen, deren Abgase ich dann auf dem Weg zur Arbeit einatmen darf. Ist die Fahrt in der klimatisierten gepolsterten, luftgefilterten und schallgedämmten Kapsel nicht Belohnung genug?

  • plyth@feddit.org
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    14 hours ago

    Der Kontrast zu Deutschland ist deutlich: Trotz stark gestiegener Spritpreise plant die Bundesregierung vorerst keine neuen Entlastungen.

    Der Kontrast zu Deutschland ist, dass Aral an BP verkauft wurde und Deutschland keinen eigenen Energiekonzern hat, der das anbieten könnte. Die ostdeutschen Tankstellen oder Raffnerien gingen dank Kohls Deal gerade an Total, aber für Deutschland gibt es die Preisgrenze nicht.

    Wenn die Politik was tun sollte, dann wäre das, Strom günstiger zu machen und im öffentlichen Raum Ladekapazität zu schaffen und VW zu motivieren, einen Elektrovolkswagen herzustellen. Ein günstiges Elektroauto mit 100km Reichweite für den Weg zur Arbeit, für das es auch im städtischen Raum überall Ladeinfrastruktur gibt. Es gibt 4 freie Werke. Deutschland könnte in wenigen Jahren unabhängig vom Öl werden.

    • HumbleExaggeration@feddit.org
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      13 hours ago

      Das letzte mal, als ich geschaut habe, gab es bereits überall öffentliche Ladeinfrastruktur. Das größte Problem bei der praktischen Nutzung ist eigentlich nur noch der Tarifjungel, wo jede zweite Ladesäule ihre eigene App und Preise hat und günstige kWh Preise meist nur mit Grundgebühr verfügbar sind. Gibt zum Glück Stadtwerke, die den Strom günstig anbieten.
      Aber eigentlich will ich nur eine Ladekarte, die ich einfach stumpf an jede Ladesäule halten kann ohne Angst durch Roaminggebühren abgezockt zu werden.

      • Legeres_Idol@feddit.org
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        6 hours ago

        Das wirkt etwas verrückt, wenn man es mit Tankstellen vergleicht. Als müsse man sich eine Aral Tankkarte besorgen, um dort tanken zu können und wenn man dann aber vor einer Esso Tankstelle steht, müsste man erstmal schauen, wie hoch der Aufschlag und wie teuer das Tanken wirklich wird. Schon etwas lässig, dass man es beim Aufladen geschafft hat so zu etablieren.

      • HansGruber@sh.itjust.works
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        13 hours ago

        Warum überhaupt einen Ladekarte? Gibt doch bereits sinnvolle elektronische Bezahlmethoden. EC Karte ran und fertig.

        • HumbleExaggeration@feddit.org
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          3 hours ago

          Habe schon ein paar Ladesäulen gesehen, die das Zahlen mit EC angeboten haben. Leider hat das bisher nie funktioniert und ich hatte keine Zeit mich da länger mit zu beschäftigen

  • DrunkenPirate@feddit.org
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    15 hours ago

    Ea gibt zur Zeit tatsächlich keinen besseren Klimabitdchafter als Trump. Der zeigt mit seinen radikalen Aktionen im Zeitraffer, wo das alles hinführt. Und interessanterweise reagieren die Menschen genau im Gegenteil: Erneuerbare Energien erleben einen Boom - auch in den USA mit den Balkonkraftwerken und alle Regierungen stellen aus strategischen Gründen um. Die Industrie, um den volatilen Energiepreisen zu entkommen. Die Bürger kaufen eAutos und fahren viel mehr Rad/eBike. Bravo Donald

  • Kazel@feddit.org
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    16 hours ago

    macht doch nochma so ne tankrabatt scheiße um leuten die augen zu verwischen. wow da hat der pöbel, der die karre einfach nicht in ruhe lassen kann, 20€ im monat gespart…

    • aaaaaaaaargh@feddit.org
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      13 hours ago

      Lass mich raten: du lebst in der Großstadt und hast sämtliche für dein Leben wichtige Infrastruktur in einem Umkreis von ein bis zwei Kilometern fußläufig um dich herum erreichbar

      Glückwunsch! Leider haben das Glück nicht alle, Teile des Pöbels in schwächer ausgebauten Regionen müssen aber ebenfalls zur Arbeit kommen und sind auf das Auto angewiesen.

      • Ibuthyr@feddit.org
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        8 hours ago

        Die leben aber auch günstiger als in der Stadt. Auf dem Land kann sich Hauptschulabbrecherin Chantal ein Einfamilienhaus leisten. Ich weiß das, denn ich lebe auch etwas außerhalb.

        Ich habe mit halt nen PHEV gekauft. War günstiger als des äquivalente Verbrennermodell und bin seit dem letzten Tanken 2000 km gefahren und habe noch den halben Tank voll. Mir gehen die Spritpreise am Arsch vorbei. Besagte Chantal macht es hingegen mit Stickern allen deutlich, dass sie Greta hasst und stolz darauf ist, Diesel zu fahren. Da wünsche ich mir doch glatt ne 3 vor den spritpreisen.

        • aaaaaaaaargh@feddit.org
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          7 hours ago

          Das ist ja genau mein Punkt. Nicht jeder heißt Chantal. Meine bessere Hälfte hat zum Beispiel einen Verbrenner, nicht, weil sie das toll findet, sondern, weil er schon seit zehn Jahren da ist und das Kleingeld für ein E-Auto fehlt. So geht es Millionen von Menschen und ich finde das einfach nicht fair, hier auch noch hämisch zu sprechen. Die Ölindustrie hat uns abhängig gemacht, seit vielen Generationen und nun stehen wir da ohne Infrastruktur und mit zu vielen Autos. Das ist kacke, aber eben nicht aus Überzeugung passiert.

      • Tudsamfa@lemmy.world
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        12 hours ago

        Darf ich mich dann als Dorfbewohner ohne Auto darüber beschweren, dass Milliarden in einen Ölsubvention gesteckt wurden, die dann noch nicht mal bei den Autofahrern komplett ankam?

        Der “Tankrabbat” war Murks und anstatt noch mehr Geld in das Loch fossiler Energien zu schmeißen, ist jeder Euro besser in Elektro-Mobilität, Öffis und autofreie Mobilität investiert.

        Vergessen wir auch nicht: die meisten Leute wohnen in Großstädten und drum herum, der absolute Dörfler der auf das Auto angewiesen ist ist in der Minderheit. Das meiste Geld, dass in Benzin investiert wird geht an Großstädter, die so viele andere Optionen hätten, aber das Auto nehmen weil wir den Sprit so billig halten.

        • aaaaaaaaargh@feddit.org
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          11 hours ago

          Ich spreche mich in keinster Weise für den Tankrabatt aus, weder zuvor irgendwann, noch in Zukunft, der ist nur ein Geschenk für Ölfirmen. Ich verwehre mich aber dagegen, alle Menschen, die ein Auto besitzen, pauschal als Pöbel zu deklarieren, der hirnlos aus purem Vergnügen fährt, das ist einfach nur naiv, verkürzt und spielt Menschen sinnlos gegeneinander aus.

          Edit: übrigens, 57% der Bevölkerung als Minderheit zu bezeichnen, ist auch schon ein kleines statistisches Meisterwerk.

          • Tudsamfa@lemmy.world
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            9 hours ago

            Ok, wo kommen deine 57% her?

            Nach absolut pessimistischer Hochrechnung der Liste der Groß- und Mittelstädte Leben dort mindestens 44 Millionen der 84 Millionen Deutschen. Der deutsche Dorfbewohner, ob er nun aufs Auto angewiesen ist oder nicht, ist immer in der Minderheit.

            • aaaaaaaaargh@feddit.org
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              8 hours ago

              Quellen (nach Relevanz):

              1. Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat
                https://www.bmleh.de/DE/themen/laendliche-regionen/laendliche-regionen_node.html

              2. Bundeszentrale für politische Bildung
                https://www.bpb.de/themen/stadt-land/laendliche-raeume/334146/laendliche-raeume-in-deutschland-ein-ueberblick/

              3. Landatlas Thünen-Institut
                https://dev.landatlas.de/laendlich/typologie.html

              Ich weiß nicht, ob du mal in einer Kommune mit unter 20.000 Einwohnern gelebt hast, aber dort ohne Auto zu existieren, bedeutet meistens, auf kulturelle wie Einkaufs-Angebote massiv zu verzichten. Deswegen spricht man in dem Zusammenhang auch von “ländlichen Regionen” und die gehen fast immer einher mit schwacher Infrastruktur. Heißt: die Menschen dort können nichts dafür, dass sie das Auto nutzen müssen, weil die Beförderungsmöglichkeiten zur Teilhabe an Leben und Gesellschaft sonst schlichtweg nicht existent sind. Ich weiß das zufälligerweise sehr gut, da ich derzeit in beiden Sphären koexistiere - einmal im Zentrum einer Millionenstadt und gleichzeitig in einer strukturschwachen Region mit etwa 20.000 Einwohnern, daher würde ich mir nie anmaßen, beides über einen Kamm zu scheren; das sind zwei völlig diametrale Lebensarten.

              • Tudsamfa@lemmy.world
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                8 hours ago

                Punkt gut rübergebracht, aber ich möchte nochmal betonen: Ich wohn ohne Auto aufm Dorf, hier leben 800 Menschen. Du musst mir nicht erklären, auf was ich mich eingelassen habe.

                • aaaaaaaaargh@feddit.org
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                  7 hours ago

                  Ich erkläre dir gar nichts, im Grunde bestätigst du nur, was gesagt wurde, oder sehe ich das falsch? Kein Grund, eingeschnappt zu reagieren, ist doch gut, wenn wir das ähnlich sehen.

    • bridgeburner@lemmy.world
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      15 hours ago

      Ja “der Pöbel” der das Auto benötigt um zur Arbeit zu kommen und um somit Steuern zu generieren die verwendet werden damit du den ganzen Tag zuhause arbeitslos sitzen kannst und so nen BS verfassen kannst lol.

      • Sas@piefed.blahaj.zone
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        14 hours ago

        Der Tankrabatt kam aus einer Unmenge Steuergelder (1,6 Milliarden für 2 Monate ohne Garantie, dass das an die tankenden weitergegeben wird) und hilft nur den autofahrenden Arbeitenden und gibt vor allem Ölkonzern mehr in die Taschen, weil Übergewinn nicht versteuert wurde. Viele Leute, die Öffis oder das Rad zur Arbeit nehmen, hatten nichts davon, hatten aber dennoch die indirekten Kosten der Krise zu spüren.

      • Kazel@feddit.org
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        14 hours ago

        meinte zwar unnötige fahrten, außer zur arbeit, die idioten wie du scheinbar tätigen, statt zu fuß zu gehen oder bus zu fahren. und pöbel aus sicht der regierung aber joa fick dich oder so.

        fuck und ich idiot muss deine steuern reinarbeiten… digga…

  • bridgeburner@lemmy.world
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    15 hours ago

    Und was macht das Kartellamt? Genau, nichts. Jeez, die Steuergelder die für diese nutzlose Institution draufgehen sind ja genauso eine Verschwendung wie die Zwangsgebühr lol.

    • KasimirDD@feddit.org
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      14 hours ago

      Wenn das Kartellamt die Bildung von Kartellen berhindern soll - warum gibt es dann nur eins?

    • plyth@feddit.org
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      14 hours ago

      nutzlose Institution

      Es funktioniert doch. Die Menschen glauben an freie Märkte.