• amelia@feddit.org
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    4 days ago

    Das Bohei, das wir um sexuelle Gefühle machen, wird der Sache jedenfalls meines Erachtens nicht gerecht. Es suggeriert auch irgendwie, dass Sexualität so etwas Vertragliches sei. Ich verstehe natürlich, dass sich das gesellschaftlich so entwickelt hat, weil Schwangerschaften schwer zu kontrollieren waren und sobald Kinder ins Spiel kommen ist es natürlich wichtig, dass es sichere Strukturen gibt. Aber kann man ja mittlerweile mal ein bisschen von abstrahieren.

  • Tonuka@feddit.org
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    7
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    4 days ago

    Spannend, wie sich das Rad der Zeit dreht. Das gabs ja eigentlich schonmal in den 60ern, vielleicht sind die Veränderungen diesmal aber etwas nachhaltiger

    • Diplomjodler@lemmy.world
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      14
      ·
      4 days ago

      Da hat uns leider AIDS in die Suppe gespuckt. Der viktorianische Puritanismus war eine Konsequenz der Syphilis-Epidemie im 17. und 18. Jahrhundert. Die sexuelle Befreiung (oder zumindest die Ansätze davon) wurden begünstigt von Antibiotika und Verhütungsmitteln. Vielleicht bekommen wir ja jetzt wieder ein bisschen mehr Lockerheit, nachdem AIDS seinen Schrecken weitgehend verloren hat.