Ich danke darüber nach eine Photovoltaikanlage auf’s Dach bauen zu lassen. Man sagt ja, das lohnt sich praktisch immer. Naja, unser Dach ist recht klein. Jetzt haben wir ein erstes Angebot für 6,5kWp Leistung.
Nun fange ich etwas an zu rechnen, ob sich die Investition lohnt.

Der Solaranbieter rechnet höchstens die Amortisation aus - im Bild wo sich die rot-gestrichelte mit der grünen Linie kreuzt bei 14,6 Jahren. Das erscheint mir aber keine sinnvolle Entscheidungsgrundlage.
Meine Idee: Ich nehme an, ich habe das Geld für die PV. Jetzt kann ich den Betrag einfach in einen ETF stecken und er wächst mit 5% (blaue Linie). Alternativ kaufe ich die PV und spare dann bei den Stromkosten. Diese Ersparnisse stecke ich wieder in den ETF (grün-gepunktete Linie). Diese zwei Linien kreuzen sich deutlich später.
Je nachdem welche Annahmen man trifft (Eigenverbrauchsquote, ETF-Rendite, Strompreis, PV-Ertrag, …) kann man die Linien etwas verschieben. Das Bild oben ist tendenziell eher PV-biased würde ich sagen. Meine Schlußfolgerung ist: PV als Investition wird eher überschätzt. Die Rendite ist vermutlich stabiler als ein Welt-ETF, aber ob es weniger Risiko ist?
Wir haben vor einer Weile in Solar investiert. Die ehrliche Antwort ist, dass du mit so vielen Unbekannten rechnest, dass du dir so nah schön rechnen oder schlecht rechnen kannst. Du gehst im Endeffekt eine Wette auf die Zukunft ein mit vielen Variablen, die du nicht beeinflussen kannst. Deine 5% im ETF sind nicht sicher. Deine Solaranlage kann auch kaputt gehen und technische Probleme haben. Du kennst die Entwicklung des Strompreises nicht. Du weißt nicht, was zukünftige Regierungen dir noch an Fießheiten zumuten, wie aktuell die erhöhte Grundgebühr. Du weißt auch nicht genau, wie lang dein Speicher hält. Und ehrlich gesagt wirst du auch nicht realistisch dein Stromverbrauch in 15 Jahren berechnen können. Wenn du dann noch überlegst, auf ein E-Auto zu gehen, kriegst du weitere Variablen wie den Benzinpreis. Der wird ja maßgeblich von verrückten US-Präsidenten und arabischen Ölkartellen beeinflusst. Das sind zu viele Unbekannte, um wirklich rechnen zu können.
Im Endeffekt bleibt: Solar produziert dir aktuell sehr günstig Strom vom eigenen Dach. Und das macht dich unabhängig von anderen Schwankungen. Wenn du noch die Idee hast, weitere Teile deines Lebens zu elektrifizieren (Stichwort Wärmepumpe, E-Auto, Elektroherd), dann lohnt es sich auf jeden Fall deinen eigenen Strom zu erzeugen. Ob du jetzt mit anderen Anlagen mehr Rendite bekommst, kann sein, muss aber nicht sein. Keiner von uns kennt die Zukunft der Börsen. Gerade mitten in der KI-Blase.
Wenn man PV mal rein auf das finanzielle reduziert (Spaßfaktor ist bei mir z.B. recht groß, das sollte man nicht außer acht lassen), ist es eher eine Diversifikation und die Rendite eines ETFs ist eher höher. Ohne die Details bei dir zu kennen gibt es aber sehr viele Stellschrauben, die die Rechnung stark beeinflussen:
- BKW/Eigenleistung, denn die Komponenten sind alle sehr günstig. Die Handwerker sind teuer.
- Besonders der Speicher vom Handwerker ist teilweise extrem teuer. Damit drucken die Geld. 1000€ pro kWh und so. Ich habe mir einen Plug and Play AC-Speicher für <200€/kWh gekauft, der muss nur in die Steckdose. Die Effizienz ist schlechter, aber die Differenz spielt ein DC-Speicher niemals wieder rein.
- Enpal und Konsorten sind teure Betrüger.
- eAuto und Klimaanlage erhöhen den Eigenverbrauch teilweise enorm. Wärmepumpe auch ordentlich.
- Strom wird teurer werden. Ist aber natürlich nur Glaskugel
Die Rendite der PV kann durchaus mit dem ETF mithalten. Das Problem ist, dass man erstmal die Investitionsausgaben wieder aufholen muss. Der ETF gewinnt aber erstmal weil man quasi direkt “Zinsen auf die Investition” bekommt.
Angebot ist von einem lokalen Handwerker. Enpal und Co hab ich gar nicht erst probiert.
ja, solarstrom am dach ist wesentlich weniger lohnend als große freiflächenanlagen. das ist gut bekannt. liegt hauptsächlich an economies-of-scale.

vgl. “PV Dach” mit “PV Freifläche”. für kleinere Anlagen ist es oft weniger klar, ob sich solar überhaupt lohnt. da stimme ich dir zu.
(größere freiflächenanlagen sind für einzelpersonen praktisch nicht baubar. ist nur mit verein oder großem unternehmen möglich.)
nachtrag: meine meinung ist, dass das beste ist, wenn sich die gemeinde drum kümmert. gemeinde baut (mit großem stromversorgungs-unternehmen) als joint venture ein paar große freiflächen-solarparks und diese werden durch regionale netze an kunden weiterverkauft. damit hat man als einzelperson keinen stress, muss sich keinen kopf machen, und die gemeinde gewinnt trotzdem damit und die wertschöpfung geschieht in der region.
weil es braucht schon ein bisschen technisches fachwissen und know-how um sowas überhaupt sinnvoll umzusetzen. auch weil man z.b. wissen muss wieviel batterie-speicher dazu sinnvoll ist, wo die günstigsten standorte liegen, wie’s mit gaskraft-reservekraftwerken ausschaut usw.
Die Jungs von machsdirselbst.solar haben das letztens Mal ausgerechnet und sind zu ganz anderen Erkenntnissen gekommen: https://youtube.com/shorts/NYtK1t-numM
Hab es kurz angeschaut. Sie rechnen mit einem viel höheren Verbrauch als ich (fair, wir haben kein E-Auto und keine Wärmepumpe und so). Was mich irritiert ist, dass sie trotzdem noch 600€ durch eingespeisten Strom verdienen. Das ist bei mir eher die Hälfte obwohl ich weniger Strom selbst verbrauche.
6.5kw peak ist auch wenig, an deiner Stelle würde ich versuchen mehr Fläche herzunehmen und auf mindestens 9-10kw kommen. Die zusätzlichen Kosten sind lächerlich klein wegen den niedrigen Panel Kosten und hohen Fixkosten für die Montage. Der Wechselrichter eine Nummer größer kostet auch nichts im Vergleich zum höheren Ertrag
Bei mir schwingt da auch Idealismus und das Gefühl mit Etwas zu machen, kann aber auch nur die Ingenieursperspektive sein, daher soviel PV wie geht
Wenn sich deine Anlage erst nach 14 Jahren amortisiert, gehe ich von einem zu hohen Angebot aus. Eine 7kWp Anlage incl Montage sollte im 4stelligen Bereich liegen.
Oder was meinst du mit Photovoltaikanbieter? Hoffentlich nicht Enpal und Konsorten. Die rechnen sich tatsächlich kaum, da du Miete für deine Anlage zahlst, welche über die Laufzeit x-mal höher ist, als eine einmalige Installation.
Wenn du zwei Partien im Haus hast, könntest du zwei genehmigungsfreie 2kWp PV-Anlagen (auf 800W gedrosselt), mit je 1-2kW Akku selbst installieren (oder über einen Dachdecker) Das wäre die günstigste Lösung, welche sich nach 5-7 Jahren amortisieren sollte.
Auch wenn es nur eine Partie ist, geht jetzt bis zu 7kWp (auf 800W gedrosselt) mit überschaubarer, einfacher Elektroinstallation. Dann könntest du einen größeren Akku nehmen. Dafür hast du ein bisschen mehr Papierkram, aber weit weniger als ungedrosselt.
Dies. Günstigste Option ist ein Balkonkraftwerk (genehmigungsfrei). Die Panels installiert dir jeder Dachdecker. Verkabelung easy. Gerät einfach in die Steckdose.
Pro Gerät kannst du 2kwp anschließen (4 Panels). Damit kommst du auf 3x 2 kwp. Der Nachteil der BKW ist Begrenzung auf 800W Output pro Stromkreis. Du hast 3 Stromkreise im Haus. Falls du in einer Wohnung im MFH wohnst, kann es auch nur ein Stromkreis sein.
Die BKW liegen im Bereich von 1.500€ mit 4 Panel, Akku inkl. Inverter und armortisieren sich auf ungefähr 4 Jahre. Du sparst massiv an Lohnkosten (Montage, Elektriker) und Handwerkergold, da alles im Eigenbau ausser die Panels auf das Dach. Am besten im Januar kaufen, da ist noch mal günstiger.
BKW Nachteil: Du bekommst keine Stromvergütung bei Einspeisung. Die Vergütung ist aber ab Jan 27 sowieso nicht mehr relevant. Du wirst immer stark netzabhängig sein, also auch kaum Notstromfähig.
Meine PV kommt demnächst: 20kwp, 13 kwh Akku für ca. 27.000€ armortisiert sich auf ca. 11 Jahre mit WP und bald 2 eAutos (wenn Verbrenner kaputt sind).
Dachsolar ist verglichen mit ETF kein Spar-Schnapper. Sieh es eher als Portfoliomix, Sicherheitsthema oder Lifestyle. Wenn du sparen möchtest, führt kein Weg an BKW vorbei. Andere Möglichkeit beim pv4all-shop Anlage selber bestellen und Monteur suchen. Mache ich so, weil die Preise unverschämt waren.
Ja, BKW statt Dachsolar ist auch meine Schlußfolgerung. Die Pergola im Garten muss auch mal erneuert werden und da passt was drauf. Ist zwar anders als das Dach etwas im Schatten, aber es kostet halt viel weniger.
Du kannst die vier Platten vom BKW auch aufs Dach montieren, wenn die Pergola im Schatten steht. Das macht dir ein Dachdecker in 2 Std drauf.
Alternativ zu dem von dir vorgeschlagenen Shop werfe ich solarhandel24.de in den Raum. Dort bestellen alle meine Bekannten, die selbst montieren.
Eine 7kWp Anlage incl Montage sollte im 4stelligen Bereich liegen.
Das finde ich dann doch optimistisch, nichtsdestotrotz ist das Angebot einzig für den Anbieter gut.
Module bekommst du mittlerweile für knapp 150€/kWp, mein fronius WR lag im April bei gut 2500€ wenn ich mich recht erinnere, die Sprünge zwischen den unterschiedlichen leistungsgroßen waren recht gering. Batterie hat OP zwar nicht erwähnt, wir nehmen aber mal eine für 4000€ an.
Von mir aus 3000€ fur montagemateriel und 2000€ für den elektrischen Anschluss des WR ans Netz mit krims krams und allem. Ich habe bei meiner Anlage jeweils eher die Hälfte davon zahlen müssen.
So kommen wir auf knapp 12000€ bei pessimistischer Rechnung. Was jetzt an Differenz ist, könntest du per Eigenleistung einsparen.
Da übrigens die module mittlerweile bald günstiger als der Unterbau sind, würde ich tendenziell soviele module wie möglich installieren. Im Sommer hast du sowieso mehr Energie als du brauchst, aber du dehnst die Zeit, in der du dich eigenversorgst, nach vorne und hinten aus.
Hast du steidende Energiekosten eingerechnet? Schau mal nach was die kwh vor 15 Jahren gekostet hat.
Ausserdem, je mehr du deinen Verbrauch optimierst (Stichwort: Home Assistant) desto schneller armortisiert sich die Anlage. Ich bin mittlerweile zwischen Anfang März und Ende Oktober bei 0 was den Netzbezug angeht, trotz Poolheizung und Wärmepumpe. Habe aber auch 18 kwp und ne 20 kwh Batterie im Keller.
Des weiteren bin ich komplett abgeaichert bei längeren Stromausfällen, Kühlschrank, Gefriertruhe und Herd können selbst im Winter weiterlaufen.
Strompreis ist tatsächlich eine spannende Frage. Studien sagen wohl einen stabilen statt steigenden Strompreis voraus. Das finde ich auch plausibel, denn wir erzeugen ja immer mehr günstigen Solar- und Windstrom. Auch Speicherkapazitäten werden rasant ausgebaut, so dass sich die täglichen Schwankungen die nächsten Jahre reduzieren dürften.
Und auch die Einnahmen aus dem Verkauf der Überschüsse nicht Vergessen. Ist zwar nicht viel, aber kommt natürlich noch on top… Bin selbst in der PV Branche unterwegs und 14 Jahre Amortisation sind heutzutage recht lange für Dach-PV und in etwa das Maximum an Amortisation, wo unsere Firma noch die Empfehlung ausgesprochen hätte) kommt meistens vor bei kleinen oder vergaubten Dächern, zu erneuernder Elektrik, geringem Stromverbrauch (kein E-Auto, keine Brauchwasserwärmepumpe…). Wichtige Frage ist immer: Rechnest du damit, dass in den nächsten 10 Jahren dein Stromverbrauch steigt, z. B. durch Anschaffung eines E-Autos oder Klimanmage? Kannst du dich ggf. mit anderen Parteien im Haus (falls vorhanden) eine Gemeinschaftsstromversorgung einrichten? Falls das Budget jetzt da ist, und du mit steigendem Stromverbrauch rechnest (was hast du derzeit an Jahresverbrauch? Faustgrenzwert für die große PV sind ca. 3000 kWh/a), würde ich direkt die große PV empfehlen. Fall du erstmal das Balkonkaftwerk nimmst (wie die anderen gesagt haben sehr schnelle Amortisation), empfehle ich trotz geringerer Ausbeute die Pergola, damit du das Dach als freie Fläche später noch kostengübstig groß belegen kannst, wenn sich die Umstände für dich ändern. Haben schon viele Balkonkraftwerke auf Dächer installiert und in vielen Fällen mussten die für die große PV wieder abgebaut werden (zu viel Tetris) oder der Dach-PV haben halt in der Projektierung (je größer desto günstiger je Modul) 4 Module gefehlt, die sonst hingepasst hätten. Bei kleinen Dâchern kann das viel ausmachen. Falls du trotztdem aufs Dach gehst, empfehle ich, das Formblatt F1.2 anzuschauen, damit kannst du bei den meisten Verteilnetzbetreibern heute schon (und ab Frühjahr 2027 wahrscheinlich flächendeckend) in Kombination mit dem normalen Martstammdatenregistereibtrag für “große” PV als Privatperson die 2kWp des Steckerkraftwerks bis 7kWp ausreizen und dementsprechend an deinen realen Verbrauch anpassen, oft sind 2kWp einfach bisschen unterdimensioniert. Macht aber nur Sinn mit nem großen Akku, da du ohne Elektrikeranmeldung immernoch auf 800w Einspeiseleistung begrenzt bist. Gibt also für alles Mittelwege. Gibt auch Leute, die mehrere Stomzähler haben oder sich einbauen lassen (Achtung Grundgebühr), da an jedem Zähler ganz ohne Formblatt F1.2 die 2kWp mit 800 W Einspeiseleistung erlaubt sind. Müsste man halt die Verbraucher gut auf die beiden Zähler aufteilen.
Dach ist halt nicht sehr groß, weil Reihenhaus und Gaube.
Ich hab 7,7ct Einspeisevergütung mit rein gerechnet, das sind dann 200-400€ im Jahr.
Ah ok… Was hast du für einen Jahresverbrauch angenommen?
Aktueller Verbrauch ist ~3700kWh also knapp die Hälfte was Dach-PV liefern könnte. Wenn ich nun schätze, dass wir vielleicht die Hälfte unseres Verbrauch über die PV decken (weil nicht im Winter), dann verbrauche ich nur 25% selbst und 75% gehen ins Netz.
Kann den Rechner der HTW Berlin empfehlen, der hat sich als seriös und konservativ rechnendes kostenloses Tool einen Ruf gemacht: https://solar.htw-berlin.de/rechner/solarisator/ Ich denke, mit Akku sollten da etwas mehr als 25% sein. Deine Amortisationszeit ist aber finde ich trotzdem realistisch wenn dein Angebotspreis um die 18000 war. Würde ansonsten wirklich mal überlegen was in der Lebenszeit der Anlage an zusätzlichen Verbrauchern dazukommen könnte, die Elektrifizierung von Wärme und Mobilität wird ja wahrscheinlich zunehmend Verbreitung finden, vielleicht ja auch bei dir? Oft liegt die Rendite einer Anlage (dürfte bei dir ca. 6,5% sein bei 18000 Invest und ca. 1200 € Ersparnis inkusive Stromverkauf) auch oberhalb des reduzierten PV-Zinssatzes bei der KfW, von daher lohnt sich häufig auch die kreditfinanzierte Investition, wenn du dein Geld derzeit lieber anders ausgeben oder investieren möchtest. PV mit gewissem Eigenverbrauch ist halt grundsätzlich (unabhängig von deinem individuellen Fall) ne renditestarke und sehr sichere Anlage, solange sie ein kleines bisschen gegen Unwetter versichert ist. Deswegen bekommt man bei Banken dafür auch recht unkompliziert Kredite.
Oh, Kreditfinanzierung ist ein guter Punkt. Da muss ich nochmal drüber nachdenken.
Wir haben unsere Photovoltaikanlage mit Speicher 2017 gekauft. Schon nach 5 Jahren hatten wir - unerwartet früh - alle Ausgabe wieder raus. Der Strompreis war seitdem stärker als davor gestiegen und durch Corona und Putins Krieg zwischenzeitlich enorm. Wir fahren elektrisch und benutzen Großverbraucher hauptsächlich bei Sonnenschein. Auch die Benzinpreise sind sehr stark gestiegen und gingen phasenweise durch die Decke. Das war uns egal
Hm, hast du denn von der “nur ETF”-Rendite die Stromkosten des Stromeinkaufs abgezogen? Ab der Amortisation ist der PV Strom ja quasi einfach geschenktes Geld.
Ich denke die Ersparnis bei den Stromkosten sind schon der Gewinn der PV. Das auf der anderen Seite abzuziehen wäre dann ja gedoppelt…
In der Grafik oben werden die gesparten Stromkosten ja angelegt.
Also müssten ja bei der Anlage der PV Einkaufskosten dann eben die bleibenden Mehrkosten für Stromeinkauf abgezogen werden.
Sonst wird das ja in einem Fall berücksichtigt, in dem anderen Fall nicht.
Kommt mir irgendwie realistischer vor.
Der ganze Witz einer PV Anlage ist ja, dass die Stromeinkaufskosten sinken. Wenn ich den Effekt im “ich kaufe keine PV” Fall weglasse, bekomme ich ja irgendwie ein verzerrtes Ergebnis.
- blau: Stromkosten werden an Stromanbieter gezahlt
- grün: Stromkosten bleiben auf dem Konto
- grün gepunktet: Stromkosten werden in ETF investiert
Man könnte es umdrehen und die Stromkosten vom ETF abziehen, aber wirkt mir auch unrealistisch.
Ich finde genau das irgendwie logischer ¯\_(ツ)_/¯.
Wenn man nicht damit plant, den “kostenlosen” Strom aus PV mehr zu verbrauchen, finde ich es irgendwie logischer beim Vergleich die Stromkosten, die man mit PV nicht hätte, von der Rendite der Alternativanlage abzuziehen.
Kommt halt stark auf die eigenen Rahmenbedingungen an.
Ich kenne mich da aktuell eher nur leicht mit aus was Mehrfamilienhäuser angeht. Wohne selbst in einem bzw. einemr Eigentümergemeinschaft. Da stehen auch mehrere Häuser im Verbund und man hat entsprechend mehr Dachfläche. Je nachdem wofür man den Strom nutzt, wird dieser dann auch anders Besteuert und die ganz viel was Montage und Wartung geht dir wieder von der Steuer zurück holen.




