Zum Zeitpunkt der Befragung konnte sich wohl noch niemand vorstellen, dass unsere Bundesregierung einfach mal an der medizinischen Versorgung schwangerer Personen kürzen würde.
Das wird sich ändern wenn man für eine durchschnittliche Mittelstandsexistenz nicht mehr zwei Vollzeitgehälter braucht. Als Eltern Vollzeit arbeiten ist halt ziemlich hart. Und es wird nicht einfacher je mehr Kinder man hat.
aber so ab 12 können die Älteren ja die Jüngeren miterziehen und auf sie aufpassen. Das wird schon. Das hat damals auch geklappt. /s
Das hat damals auch geklappt.
Mein Lieblingsargument. Früher haben die Kids halt auch mal ne Ohrlasche eingefangen und haben das danach als Trauma durchs Leben getragen. Ist für die Eltern natürlich easy gewesen. Früher sind die Kinder auch beim auf der Straße spielen oder auch einfach mal beim Schulweg hops gegangen, Unfallstatistiken und Kindersterblichkeit waren richtig übel.
Ich denke für zukünftige Generationen wird dieser Trend ein Segen, sollte er von Dauer sein und sich weltweit ausbreiten. Weniger Menschen, die sich um zunehmend knappe Ressourcen und bewohnbare Gebiete streiten müssen. Für unsere aktuellen Generationen wird es natürlich gesellschaftlich eine Vollkatatrophe, wenn immer mehr alte auf immer weniger junge kommen, während unser gesamtes System auf dem Mythos des unendlichen Wachstums aufbaut.
unsere aktuellen Generationen wird es natürlich gesellschaftlich eine Vollkatatrophe
Wo es weniger Nachwuchs gibt kann man aber z.B. Job und Ausbildung viel freier auswählen weil die Konkurrenz niedriger ist. Das Problem ist halt dass Sanitärinstallateur und Müllwerker wahrscheinlich dann keiner mehr machen will. Für den Einzelnen ist es aber sicherlich erstmal gut wenn Schulen, Ausbildungsplätze, Studienplätze usw. eher für größere Generation ausgelegt sind. Die Auslese wird dann weniger hart sein, die N.C. werden weniger streng und am Arbeitsmarkt hat man eine bessere Verhandlungsposition. Wenn das Angebot sinkt steigen die Preise. Das muss nicht alles nur schlecht sein.
Da die Lebenserwartung immer weiter steigt, werden immer mehr Alte auf immer weniger Junge kommen. Auf viele Jahrzehnte hin.
Alte Menschen wollen bewahren und scheuen Veränderungen. Ich stelle mir das schrecklich vor in so einer verkrusteten Gesellschaft zu leben. Als junger sowie als alter Mensch.
Schrecklich. Und die Mehrzahl unterhält sich nur über Krankheiten und zischt Ruhe, wenn das pure Leben vorbei poltert.
Jup, sage ja, dass das erstmal richtig kacke wird. Die derzeit jungen und mittelalten Generationen werden meiner Meinung nach die sein, bei der das System kollabiert, wenn sie alt sind. Ich befürchte, dass Rentensystem, Gesundheitsversorgung, Sozialhilfe crashen werden. Dazu immer mehr Naturkatastrophen etc. Demokratie bröckelt. Und beim Kapitalismus sieht es für mich auch so aus, als könnten wir uns da so langsam dem Zenit nähern. Zumindest denke ich nicht, dass wachsender Einsatz von KI die Wirtschaft gerechter machen wird. Und so wenig ich dem Kapitalismus auch hinterhertrauern würde - akut sorgt glaub ich jede disruptive Veränderung erst mal für viel Chaos, Machtkämpfe, vermutlich auch noch mehr Krieg. Aber volkswirtschaftlich sehe ich in all der Scheiße zumindest ne gewisse Chance, dass es danach erstmal wieder besser wird. Und vielleicht sind die Leute dann ja mal ein bisschen schlauer und lernen was aus den Fehlern ihrer Vorgänger.
PS: Wollte hier eigentlich gar nicht so ne Endzeit-Stimmung verbreiten. Auch wenn das ziemlich deprimierend klingt, sollte man sich auch nicht nicht wegen der potentiellen Zukunft verrückt machen. Und vor allem bitte nicht den Kopf in den Sand stecken. Es wird wie es wird, wir sollten im Rahmen unserer Möglichkeiten versuchen, die Dinge im kleinen besser zu machen und dabei unser Leben zu genießen. :)
Schön, dass es einer hypothetischen, zukünftigen Generation vielleicht ganz okay gehen wird🫠
Ich würde sagen je länger wir den Laden in der bisherigen Form am laufen halten, desto böser wird das Erwachen, wenn wir das irgendwann nicht mehr schaffen. Wenn die Menschheit weiter wächst statt zu schrumpfen, funktioniert die umlagebasierte Rente und die Wirtschaft kann noch ein paar Jahre wachsen. Aber irgendwann holen uns (als Spezies, nicht unbedingt wir selbst) die Folgen des höheren Ressourcenverbrauchs ein und für die danach wird es dann umso beschissener. So wie jetzt viele auf die sorglosen Babyboomer schimpfen, nur dass dann Gen Y und Z die bösen wären.
Die beste Perspektive für mich wäre, das Schrumpfen der Gesellschaft und den absehbaren Rückgang des Wohlstands zu akzeptieren und jetzt den Fokus voll auf die Deckung von Grundbedürfnissen zu setzen. Sodass wir auch mit wenigen jungen Menschen noch alle ernährt bekommen und annehmbaren Wohnraum und medizinische Versorgung. Nicht unbedingt auf dem aktuellen Niveau aber eben ein zu definierendes “genug”.
Stimmt, das ist ein recht kurzes Problem
Im Gegenteil war der Babyboom das Problem, nicht das Gegenteil





