Fröhliches Halloween!

irgendwelche guten gruseligen Sachen gefunden?

Da es über die Monate immer mal wieder Nachfragen gab: die Liste sind nur Beispiele. Solange es jetzt keine Nachrichten sind und ihr der Meinung seid, es könnte andere Menschen interessieren, dann stellt es uns anderen Nutzern vor, erzählt was euch daran gefällt und warum ihr es mit uns teilt. Blogpost, Sachbuch, egal. Nur Memes und Nachrichten würde ich ausnehmen, da daraus schon der große Rest des Fediverses besteht.

Was habt ihr in der letzten Woche so an tollen Büchern gelesen, Filme geguckt, Spiele gezockt, Musik entdeckt, Museen oder Veranstaltungen besucht, … ?

  • Wrufieotnak@feddit.orgOP
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    4 days ago

    Ich habe den ersten Band des Mangas How to keep a Human gelesen. Ein Mensch wird in eine Monsterwelt teleportiert, wo er gerade mal so groß ist wie ein Meerschweinchen. Ein entsprechend riesiges und furchteinflößendes Monster findet ihn und beschließt, sich um das “arme verängstigte Tier” zu kümmern und ihn als Haustier zu pflegen. Ist ganz lustig und porträtiert sowohl die Perspektive des Monsters als behutsamen und pflegenden Besitzer und auch die Perspektive des Menschen als Haustier, für den alles riesig groß, brandgefährlich und angsteinflößend ist, inkl. seinem Monsterbesitzers.
    Und dann gibt es immer wieder noch Hinweisseiten, wie man als Monster sich um seinen Menschen kümmern sollte: Nicht bei schwarzer oder mehr als 1 Sonne nach draußen lassen, die Miasmaabsondernden Monstertypen sollten keine Menschen halten und diese komische farbige Außenschicht ist keine abgeschälte Haut, sondern nennt sich “Kleidung” und kann noch einmal getragen werden, daher nicht wegschmeißen nach dem vermeintlichen Häuten!

    im japanischen gibt es 5 Bände, mal schauen wie viel und wie schnell die übersetzt veröffentlicht werden. (Und man kotzt mich die eBook Shop Situation an. Keiner der vom Verlag vorgeschlagenen Shops kann ohne Account genutzt werden.)

  • kossa@feddit.org
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    4 days ago

    Im Kindergarten hat meine Tochter ein (modernes) Pumuckl Hörspiel gehört. Dann habe ich ihr erzählt, dass Pumuckl ursprünglich eine alte Kinderfernsehserie ist, die wollte sie natürlich gucken.

    Zwischen meinen Linux ISOs bin ich fündig geworden. Es war ein Erlebnis Pumuckl mit ihr zu schauen 😅. Erstmal krass: sie versteht Meister Eder 😳. Bin ja fest davon ausgegangen, dass das schwierig wird. Aber krass, dass sie sich erinnert hat “dass die Uroma ja auch so gesprochen hat”. Uroma ist halt vor 2 Jahren gestorben, da war das Kind 3 Jahre alt, aber sie wusste das noch.

    Naja, Rollenbilder, Sprache etc. in etwa so, wie man es in einer Serie aus den 80ern vom Bayerischen Rundfunk erwarten würde. Aber durch ihre Reaktion “guck mal, da bügelt ja die Frau”, ist das vielleicht sogar ganz gutes Kontrastprogramm.

    Aber krass, wie entschleunigt diese alten Serien im Vergleich zu dem neumodischen Kram sind. Ich fand, für eine Kinderserie, den Plot verhältnismäßig komplex, aber ging klar, weil es langsam war. Nicht Schnitt-Schnitt-Schnitt alle zwei Sekunden, die Charaktere haben mal mehr als 2 Sätze am Stück gesprochen. Und die Special Effects - Hammer 😅. Wie da einfach eine Socke durchs Zimmer schwebt, wenn sie vom unsichtbaren Pumuckl versteckt wird, da haben die aber heftig in die Trickkiste gegriffen.

  • Akelei@discuss.tchncs.de
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    4 days ago

    Ich habe dieses Jahr den Stop Motion Film Coraline gesehen, der schön gruselig und trotzdem auch irgendwie wholesome war. Er ist richtig gut animiert. Ich weiß gar nicht, wie bekannt der Film ist; mir hat ihn mal jemand empfohlen, aber die anderen Personen, denen ich davon erzählt habe, kannten ihn nicht.

    • jupyter_rain@discuss.tchncs.de
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      4 days ago

      Echt, fandest du den wholesome? Habe bisher eher Meinungen gehört, die ihn als traurig einstufen. Hab mich deshalb bisher ferngehalten. Traurig ist gerade nicht so mein Gusto.

      • Wrufieotnak@feddit.orgOP
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        4 days ago

        Cozy Horror ist wie ich es umschreiben würde. Traurig ist es nicht unbedingt, aber wholesome würde ich es auch nicht nennen. Gibt einige Gruselmomente (gerade das Monster, nicht für Arachnophobiker geeignet) und der zentrale Konflikt ist, dass Coraline sich von ihren Eltern im Stich gelassen fühlt. Der Film hat eine Mischung aus gemütlichen Beisammensein und Einsamkeit.

  • squirrel@cake.kobel.fyi
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    4 days ago

    Eher Meta-Kultur, aber ich habe mir meine Lieblings-Serifenschriftart auf meinem eReader installiert. Hab sie im Lagrange-Browser für das Gemini-Protokoll entdeckt. Literata ist für mich die perfekte Buchschriftart mit schönen abgerundete Serifen. Damit lese ich jetzt Nincshof weiter, aber mache gerade nur langsam Fortschritte, da das Fediverse und Geminispace mal wieder meist interessanter ist.

    • lichtmetzger@discuss.tchncs.de
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      3 days ago

      So unterschiedlich können Geschmäcker sein! Ich finde Serifenschriften einfach nur anstrengend und altmodisch zu lesen und hab mir mit Uni Neue eine sehr moderne, serifenlose Schrift auf meinem Reader installiert.

      Sieht gut aus und ich kann stundenlang lesen, ohne zu ermüden.

      Das soll jedoch kein Diss an dich sein, ich finde es echt cool, dass wir in einem Zeitalter leben, in dem wir die Schriftarten unserer Bücher einfach selbst bestimmen können. 🥰

      • squirrel@cake.kobel.fyi
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        3 days ago

        Die sieht auch schön aus. Freie Schriftartenauswahl ist wirklich wirklich toll. Für mich erzeugen nur Serifenschriften das Gefühl gerade ein Buch zu lesen. Am Bildschirm bevorzuge ich auch SansSerif, besonders Atkinson Hyperlegible, meine Standard-Schriftart in der ich hier in PieFed lese und schreibe.

  • lichtmetzger@discuss.tchncs.de
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    3 days ago

    Ich hab’ über die letzten Wochen wieder ein paar tolle animierte Kurzfilme geschaut:

    Raverheads

    Ein extrem wilder Trip. Zwei absolute Loser (einer mehr als der andere) arbeiten in einem Burgerladen und schlagen sich lustlos die Zeit tot. Während der eine davon fantasiert, wie er auf Drogen zum größten Macker des Universums wird (völlig an der Realität vorbeifantasiert natürlich), will der andere einfach nur weg von diesem Ort und baut Origami-Vögel auf dem Tresen zusammen. Beide beschließen, mal so richtig die Sau rauszulassen, landen nachts in einem Club und treffen auf eine Vampir-Kellnerin.

    Ich fand die Prämisse so absurd, dass ich dranbleiben musste und wurde dafür mit einem zuckersüßen Ende belohnt. Die Macher hatten gar nicht mit so viel Erfolg gerechnet und wollen jetzt weitere Episoden über Patreon finanzieren. Daumen gedrückt!

    A Witch and a Crow

    So sweet handgezeichnet von einer Künstlerin, ich war instant verliebt in den Animationsstil. Zur Handlung will ich gar nicht so viel spoilern - außer, dass eine Hexe ihren Hut verliert und eine Krähe ihn auffängt und diese schicksalhafte Begegnung zwischen den beiden trägt dann den Rest des kurzen Films.

    Mandelbrot Hall

    Junge, dieser Pilot war weit gruseliger als ich je erwartet hätte. Die Protagonistin ist eine Highschool-Schülerin namens Jacky, die wir durch die gesamte Episode verfolgen. Gleich zu Anfang der Episode trifft sie auf einen Jungen namens Jimmy, mit dem sie abends noch etwas unternehmen will. Jedoch verschwindet dieser plötzlich und niemand an der gesamten Schule kann sich an ihn erinnern. Sein Raum ist komplett leer, als hätte dort nie jemand gewohnt, und auch das Whiteboard mit den wichtigsten Schülern hat nun einen leeren Platz, an dem einmal sein Foto hing. Das scheint niemanden an der ganzen Schule zu stören und so wird Jacky durch die gesamte Folge hinweg immer manischer und verliert den Bezug zu ihrer eigenen Realität. Bonus: Ein gruseliger Kellerraum und natürlich die Visualisierung der Mandelbrot-Menge. Muss man gesehen haben!

    influenced

    Ein sehr kurzer Film über die Leere, die man als Influencer in seinem Leben fühlen kann, trotz Millionen von Followern.

    Pretty Pretty Please I Don’t Want to be a Magical Girl

    Das ist einfach eine Homage an Sailor Moon, nur dass das magische Mädchen diesmal eine schwarze Teenagerin ist. Ich glaube, wenn man in den frühen 90ern Animes im TV geschaut hat, wird man sich hier sehr zu Hause fühlen. Ich habe herzhaft gelacht, die Kämpfe sind sehr cool und ich LIEBE die Magical Girl-Transformation! 😍

    LAYLA: The Little (Un)Dead Girl

    Layla ist untot. Sie arbeitet in der Unterwelt in einem langweiligen Bürojob, ihre Arbeitskollegen sind allesamt lahme Zombies und da sie mit ihrer Arbeit immer viel zu schnell fertig ist, dekoriert sie ihren Arbeitsplatz mit allerhand buntem Plunder aus der Welt der (lebenden) Menschen.

    Sie erhält eine Beförderung und soll fortan ein Reaper sein - und dafür sorgen, die Menschen, deren Zeit gekommen ist, in das Reich der Toten zu holen. Sie also basically…umzubringen oder ein bisschen nachzuhelfen, um an dieses Ziel zu kommen.

    Ich mag den Humor und das Voice Acting sehr. Leider ist es nur eine Animatic und keine vollständige Animation, aber es lohnt sich trotzdem.

    Euthanazies

    Das ist ein Trailer für ein Kickstarter-Projekt - es ist also (leider) noch gar nicht fertig. Daraus werden soll eine dystopische animierte Thriller-Serie. Spielen wird sie in einer alternativen Zukunft, in der ewiger Winter und Krieg herrschen. Die Geschichte folgt Piotr, einem Schuhverkäufer, dem künstlich Erinnerungen von Soldaten eingepflanzt wurden - Männern, die grausame Kriegsverbrechen begingen und dennoch als Helden von der Front zurückkehrten. Sein psychischer Zustand verschlechtert sich zusehends und er verliert immer mehr den Bezug zur Realität und will Rache an denjenigen üben, die vermeintliche Verbrechen an ihm selbst begangen haben.

    Der Animationsstil ist sehr individuell und die ganze kreative Geschichte hinter dem Projekt fasziniert mich sehr. Auf Kickstarter haben die Macher bereits sehr viele Konzeptzeichnungen und Handlungsrahmen veröffentlicht.

    Ich hoffe sehr, dass die Kampagne erfolgreich wird. Die anderthalb Minuten des Trailers haben mich sofort überzeugt und ich hab selbst ein bisschen Geld beigesteuert. Die Kampagne läuft noch eine Woche und es fehlen nur noch 9.000€, also wenn ihr das auch spannend findet, werft gern ein bisschen Geld rein. 🥰

    • Wrufieotnak@feddit.orgOP
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      3 days ago

      Wow, wieder alle toll! Am besten gefallen haben mir Mandelbrot Hall von der Atmosphäre und dem Kombinieren der Stile her, sowie der Magical Girl einfach durch seine Absurdität.

  • RamenDame@lemmy.world
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    4 days ago

    Letzte Woche war Spiel, also war diese Woche After-Spiel.

    Ich hatte mich beim Kauf zurückgehalten, freue mich aber auf die ganzen Neuheiten.

    Ich wollte -60°C kaufen, habe es aber leider nicht bekommen. Queen Alice, war der Mega Hype, war nicht auf meiner Shortlist, aber ich spiele ja alles.

  • 5ibelius9insterberg@feddit.org
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    4 days ago

    Hab gestern Abend „The Thing” in der Originalversion im Kino gesehen. Bisschen eklig, aber toll gespielt. Die Schauspieler sahen aus wie richtige Menschen und Kurt Russel hatte eine glorreiche Frisur. Keine CGI, nur „echte“ Effekte und ein gemalter Hintergrund.

    Und ich konnte einen Platz in der ersten Reihe der Loge ergattern. Das bedeutet ich hatte gute 2m Beinfreiheit und einen „Wenn-du-dich-zurücklehnst-klappt-eine-Fußablage-hoch-Sessel.“ Das Kino fühlt sich auch noch wie ein richtiges Theater an und nicht wie ein U-Bahn Klappsitz in einem Subwoofer.

    War gut.

    • lichtmetzger@discuss.tchncs.de
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      3 days ago

      Woah, das ist mein absoluter Lieblingshorrorfilm. Ein Film aus den 80ern, der dank praktischer Effekte immer noch sehr gruselig ist. Den würde ich auch gerne mal im Kino genießen, leider wird hier nur der grauenhaft bewertete “Other Mommy” gezeigt und das 3x hintereinander. Muss man nicht verstehen…

  • jupyter_rain@discuss.tchncs.de
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    4 days ago

    Ich fand das Spiel “No, I am not a human” dieses Jahr angenehm gruselig. Man startet als Bewohner eines kleinen Hauses, an dem regelmäßig Menschen klingeln. Zu Beginn wird aus den Gesprächen klar, dass ein übernatürliches Ereignis stattgefunden hat, dass Umwelt und Menschen beeinflusst. Ab dann muss entschieden werden, ob man die folgenden Personen, die klingeln, einlässt oder nicht. Es könnte sich nämlich um so genannte “Besucher” handeln, die nichts Gutes im Schilde führen. Die Mischung aus Artwork, Musik und Thema fand ich sehr angenehm. Gleichzeitig ist das Spiel kurzweilig, man muss keine drei Stunden investieren, um eine gute Zeit zu haben.

  • ComfortableRaspberry@feddit.org
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    4 days ago

    Ich habe seit langem Mal wieder ein Buch gelesen: Strange Pictures von Uketsu
    Obwohl ich schon lange nichts mehr gelesen hatte, konnte ich es nur schwer aus der Hand legen. Es geht um einen mysteriösen blog und dessen blutige Geschichte wird nach und nach im Buch aufgelöst. Dabei spielen, passend zum Titel, immer wieder Bilder bzw Zeichnungen eine wichtige Rolle. Die Art wie Uketsu seine Erzählungen aufbaut und zwischen verschiedenen Zeitpunkten und Charakteren wechselt hat für mich sehr gut funktioniert. Sehr spannend, ein paar sehr unerwartete Wendungen und ein für mich sehr rundes Ende.

    Und dann war ich gestern noch beim Abendglimmen in Böfingen. Sehr schöne Installationen auch viel zum Mitmachen und Ausprobieren. Es war allerdings ziemlich voll und die Stadt hatte auch schon empfohlen erst nach 8 zu kommen.