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Cake day: August 7th, 2024

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  • Das Ziel ist, die Finanzen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu stabilisieren.

    Gaaaanz bestimmt.

    Auch Apotheker Felix Maertin meint, dass die Rechnung im Bereich der Cannabisblüten nicht aufgehe. “Was mich so ärgert ist, wir reden jetzt über diese 2.500 Menschen, bei denen wir hoffen, dass wir dann Geld einsparen, indem wir die Blüten aus der Erstattung streichen.”

    Diese Patienten würden allerdings auf andere Arzneiformen umgestellt werden müssen, bräuchten erneut Arzt- und Apothekenkontakte und müssten beraten werden. Das würde zusätzliche Kosten verursachen, die bei weitem höher seien als das, was die Blüten am Ende kosten würden.

    Eine meiner Schwester arbeitet für eine GKV und kann das auch nur bestätigen. Für einige erkrankte bedeutete medizinisches Cannabis auch weniger andere Medikamente (es wird nicht nur eines durch ein anderes ersetzt) und weniger Kontakte zu Behandelnden.

    Ob er bei dem Cannabis Konsum (> 1000 € im Monat ist schon ordentlich) wirklich einen Minijob bekommen hätte, ist natürlich schwer zu sagen. Aber allein die Motivation ist doch schon Mal ein Ansatz und wirkt sich wenn, dann ja eher positiv auf die Allgemeinheit aus.

    Gespart hat hier am also Ende niemand. Es werden nur ein paar wenige Leute unverschämt viel reicher.