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Cake day: July 10th, 2024

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  • Einfach weil schon alleine die Idee so dumm ist, dass Homosexualität im Bereich von 15% unterschiedlich zwischen den Geschlechtern verteilt ist

    Dass du es dumm findest, ist etwas anderes als wissenschaftlich tragbar zu sein.

    Du hast dir jetzt nur eine kleine Altersgruppe angesehen.

    Wenn man in die GeSiD-Studie schaut, landen wir bei 0,9 % Frauenanteil und 1,8 % bei Männern.

    Dann kommt noch das Problem hinzu, dass es schwierig ist solche Daten genau zu erfassen. Je nach Studie, egal wie repräsentativ sie wird, kommt dann noch ein Schwankungsbereich von 1 bis 5 % hinzu.

    Dann sind also vielleicht sogar auch Zahlen wie 6,8 % für Männer realistisch, bei Frauen vielleicht 2%.

    Obendrauf muss man auch zwischen Sexualleben, festen Partnerschaften und Anziehing unterscheiden.

    Und das ist nur für das Thema Homosexualität.

    Zählt man noch die anderen Faktoren hinzu, können sich die Verhältnisse weiter verschieben.

    Und wenn der Datingpool nicht gerade auf das hinterste Dort in Sachen-Anhalt beschränkt ist, sondern auch überregional in Frage kommt, verändern sich die Zahlen auch wieder.

    Die 15 Männer, die dann angeblich in dem ursprünglichen Beispiel leer ausgehen können daher durchaus im Schwankungsbereich liegen.

    Ich bleibe also dabei: Misserfolg von Männern bei der Partnersuche durch das Geschlechterverhältnis in der Bevölkerung zu begründen halte ich für realitätsfern.



  • Ich gehe mal davon aus, dass jeder Mensch ein tief inne sitzendes Bedürfnis nach Partnerschaft hat. Das bedeutet natürlich nicht, dass es ein Recht auf eine Frau gibt, aber es ist natürlich völlig verständlich, wenn man(n) frustriert ist, wenn man auf dem Datingmarkt niemanden findet, keinen Sex haben kann und so weiter und so fort. Das wird ja meistens als individuelles Problem geframt. Man sei ein Incel, man solle sich datingfähig machen, man solle sich als Partner attraktiver machen. Sprich, es wird auf den Einzelnen als individueller Fehler abgewälzt, aber schaut man sich mal die Zahlen an, stimmt das einfach nicht.

    Wenn du in Sachsen-Anhalt 856 Frauen auf 100 Männer in der Altersgruppe 18-29 hast, bedeutet das schlicht und einfach, dass ein gewisser Teil der Männer keine Chance auf eine Partnerschaft hat. Wenn du eine Gruppe von 100 Männern hast, dann haben 85 die Chance auf eine Beziehung und 15 eben nicht. Einfach, weil es diese Geschlechterverteilung gibt.

    Die 1:1 Zuordnung ist eine grundlegend fehlerhafte Annahme.

    Du übersiehst hier eine Menge Einflussfaktoren wie z.B.:

    • gleichgeschlechtliche Partnerschaften,
    • Personen, die kein Interesse an Sex oder Beziehungen haben,
    • Personen die aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage sind Beziehungen einzugehen,
    • Partnerschaften mit mehr als zwei Beteiligten
    • Kontakmöglichkeiten,
    • individuelle Präferenzen in der Partnerwahl.

    Das muss für alle Geschlechter berücksichtigt werden, um sich einem tatsächlichen Verhältnis der möglichen heterosexuellen Partnerschaften anzunäheren.

    Misserfolg in der Partnersuche daher so zu begründen:

    aber schaut man sich mal die Zahlen an, stimmt das einfach nicht […]

    bedeutet das schlicht und einfach, dass ein gewisser Teil der Männer keine Chance auf eine Partnerschaft hat. Wenn du eine Gruppe von 100 Männern hast, dann haben 85 die Chance auf eine Beziehung und 15 eben nicht. Einfach, weil es diese Geschlechterverteilung gibt.

    halte ich für realitätsfern.



  • Meine Sorge ist, dass dann Menschen mit einem leichten Infekt am ersten Tag zum Arzt gehen und aus einem kurzen Ausfall am Ende eine ganze Woche Krankschreibung wird.

    Ja, geh dann halt mit einem “leichten Infekt” (der schnell mehr werden kann) zur Arbeit und stecke alle anderen mit deinem leichten Infekt an, damit diese u.U. mehr als einen leichten Infekt davontragen, ausfallen müssten, aber auch nicht krankgeschrieben werden, weil sie an Tag 1 nur Symptome eines “leichten Infekts” haben und daher noch mehr Leute anstecken, sodass es am Ende Omma und Oppa erwischt, Neugeborene und Menschen mit schwachem oder ohne Immunsystem, weil warum sollte die Krankenpflege auch zuhause bleiben, wenn sie bloß einen leichten Infekt an Tag 1 hat, wenn sie stattdessen die Krebspatienten mit Chemotherapie besuchen kann, oder Menschen, die sich dann “gesundarbeiten” und infolge des leichten Infekts ihrem angegriffenen Herzen den letzten Rest geben und am Ende haben wir eine Übersterblichkeit in den Statistiken nur deswegen, weil Bärbel Bas sich gefragt hat ob Menschen mit einem leichten Infekt an Tag 1 zum Arzt statt zur Arbeit gehen sollten.

    Meine Güte, die Hirnzellen unserer Regierung wurden wohl vorher mit Bleichmittel behandelt.

    Wir könnten ja, ich weiß nicht, einfach das vorige System behalten, wo sich Leute aus eigenem Ermessen für bis zu 3 Tage krankmelden dürfen, ehe ein Attest fällig wird, welches man dann auch telefonisch einholen dürfte.







  • Imagine preparing a group presentation for class. One designs the slides and illustrations, one does research, one some hands-on stuff, and one coordinates, plans and manages the group.

    The presentation is a success. But the one who managed got the best grade, while the others got medium or bad grades.

    Doesn’t seem fair, or does it?

    This is capitalism in its current form.

    Everyone contributes to the success of the project, company, institution. Everyone depends on each other for it, so the value of labour is rather evenly distributed. But for some arbitrary reason, those at the top just skim the profits that is generated by those beneath them, instead of distributing fairly.

    There are companies that do it differently. With success. For example, https://www.wired.com/story/safetywing-remote-work-equal-salaries/

    Let’s keep aiming for this change.



  • I would prefer that, yes. Also I would do that occasionally and not constantly.

    Furthermore, if they suddenly go silent, then I know what’s up and that it’s my fault for not charging before. But that is fine, because I am quite good at keeping the tech charged and ready that I use daily. I would prefer it much more for them to suddenly shut down than to annoy me for 3 hours that battery has reached less than 30%. Really infuriating especially with audiobooks.