Gallup-Studie: Nur 16 % der deutschen Führungskräfte überzeugen. Unzufriedenheit und innere Kündigung gefährden Produktivität und Standort.
Die Zahl derer, die innerlich gekündigt haben, ist auf einem Höchstwert
Fickt euch mit euren manipulativen Kampfbegriffen. (“Innere Kündigung” ist ein Pejorativ dafür, genau das zu machen wofür man bezahlt wird, aber eben auch nicht mehr. Daran ist nichts falsch.)
Wenn der Lohn halt nicht mit der geforderten Mühe gleich gemacht wird, dann wird die reingesteckte Mühe halt gleich dem Lohn gemacht.
Eben. Meine Version ist “wenn ich Überstunden nicht bezahlt bekomme, mache ich halt keine”.
aBeR dU wARsT DoCh miT DeM GeHaLT eINveRStaNDen™️
Es lohnt sich übrigens den ganzen Artikel zu lesen, denn der ist etwas komplexer als “Chefs sind doof”.
Und wenn ich jetzt mal auf mich und die Firma schaue, in der ich arbeite und wie ich die Chefs so erlebe: Das Land ist müde und ausgebrannt. Seit jetzt 6 Jahren ist einfach nur Krise an Krise und Chaos, Chaos, Chaos. Erst hat man Covid gewuppt. Hat viel bewegt, um die neue HomeOffice-Situation zu meistern. Viel Energie ging dann daran, den Mangel zu managen, die Lieferketten wieder zu flicken und den Laden irgendwie am Laufen zu halten. Dann kam der Ukraine-Krieg mit den riesigen Energiepreiserhöhungen, die einmal eine Schneise der Verwüstung durch jede Kalkulation gezogen haben. Die Zinswende hat ebenfalls alles nochmal hart geändert, das wäre auch ohne die vorherigen Krisen herausfordernd geworden. Und dann kam halt noch Trump mit seinen Zöllen und dann schmiert fleißig die Binnennachfrage ab und tja. Nebenbei schreien dann noch alle wegen KI, man soll es entweder nutzen oder auf gar keinen Fall nutzen oder man wird definitiv seinen Job an KI verlieren, wenn der nicht vorher ausgelagert wird, weil wenn man aus dem HomeOffice arbeiten kann, kann man ja auch aus Polen arbeiten. Da ist dann wirklich nicht mehr viel Energie übrig. Ach ja, man wird dann noch vom Bundeskanzler beschimpft, dass man mehr Leistung bringen soll
Alles richtig. Auch richtig ist aber, dass es vor Corona auch schon scheiß Führungskräfte gab. Mir geistert immer noch der Satz im Kopf rum, dass die Hälfte aller Führungskräfte für ihre Aufgabe nicht geeignet ist. Klar, was in den letzten Jahren lief und jetzt grade läuft, verstärkt das ganze nochmal.
Das war wirklich ein beschissener Zeitpunkt um wieder eine CDU-Regierung zu kriegen. Der einzige Lichtblick: Es trifft die Klientel von FDP und CDU auch. Leider fallen die deutlich weicher als der Rest des Landes.
Gute Zusammenfassung
Deutsche Führungskräfte sind Dinosaurier im heutigen Zeitalter. Gehälter austauschen darf nicht, 100% auf Abstand arbeiten ist unerwünscht, einem auf die Finger gucken und kleinscheißen ist Gang und gebe, mehr verdienen geht nur mit “mehr Verantwortung” d.h Menschen leiten, nicht fachlich begabter werden, Quereinsteiger “können nichts” denn nur mit einem Diplom ist Respekt und Kompetenz sichtbar, ach ja, das heißt Herr Doktor Abteilungsleiter, und was soll 4 Tage-Woche heißen?
Deutschland ist rückläufig und die Union findet es nicht rückläufig genug. Die würden am liebsten Knechte und Kinderarbeit haben. Führungskräfte sind ihre Wähler. Dass sie ihre Arbeiter hassen ist also gegeben.
Kann ich so 100% nachvollziehen. Wenn ich mit Freunden Abends im Discord quatsche, höre ich öfter Geschichten über Führungskräfte… da zählt dann nur das Pferd im Stahl oder der Porsche vor der Tür (mein eigener Chef z.B.). Da werden völlig hirnrissige Entscheidungen getroffen, da das Knowhow fehlt. Oft sind das ja die Töchter oder Söhne der Inhaber, die halt oft keine Ahnung haben, was sie da eigentlich leiten sollen. Auch Feingefühl fehlt oft, da wird entweder gar nicht oder völlig überzogen reagiert…
Und wenn es dann mal nicht die Kinder sind die die Position geerbt haben, schlägt im Management das Peter-Prinzip zu.





