Na, wenn die da noch länger so draufstarren werden ihre Augen eckig! Die Boomer von heute sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren. /j
Was mich zu dem Verfacht führt, dass es vielleicht hier, genau wie bei anderen Dingen, nicht der Weg ist, Endgeräte und Nutzer mit mehr Kontrolle und Überwachungstechnik, Altersgrenzen mit Identifikationszwang usw. zu belegen.
Man muss die Plattformen regulieren und Dinge wie endless Scrolling, vielleicht sogar auch Like-Buttons, halt stumpf verbieten. Der Staat bestraft ja auch keinen Zwölfjährigen, der mit Schnapps, Meth und Kippen erwischt wird, sondern den Händler, der ihm die Drogen verkauft hat.
Vielleicht kommt das ja noch. Ich fänd es gut, wenn die Techkonzerne zerschlagen werden und diese Suchtpatterns verboten.
Ja, da stimme ich zu. Man muss das Problem am Kern angehen.
Engagement algos (yt, tiktok, twitter, etc algos, die bestimmen, was einem Nutzer ohne expliziten Wunsch empfohlen wird) sollten verboten oder zumindest offengelegt werden. Nicht nur zielen die darauf, den Nutzer süchtig zu machen, sondern sie geben der Platform auch die Möglichkeit, die eigene Propaganda zu verbreiten und die gewünschten politischen Meinungen zu bevorzugen.
Irgendwie ein merkwürdiger Artikel, oder? Da wird ein Artikel aus den USA als Grundlage genommen, der eine Studie aus den USA zitiert. Diese wurde im Auftrag eines Nahrungsergänzungsherstellers “for cognitive support” in Auftrag gegeben:
Are mom, dad, grandma and grandpa “too online”? A new survey looked at how older Americans are using screens and technology — and it turns out their habits may not be so different from their younger relatives. Commissioned by Centrum Silver a multivitamin supplement for cognitive support, the research set out to learn more about the cognitive abilities as people age. It found the average respondent spends a collective 22 hours per week in front of some type of screen. The Talker Research survey of 2,000 Americans aged 50 and over revealed most of their screentime is used watching TV, followed by searching the internet, playing a game and working on a computer. They also spend time daily talking or videochatting on the phone, scrolling through social media and reading on an e-reader or tablet.
https://talkerresearch.com/older-americans-screen-habits-mirror-younger-generations/
Stellt sich raus: Die Bildschirmzeit ist größtenteils Fernsehen. 3,1h pro Tag ist jetzt auch nicht hust so viel wie ich habe.
Das ist gar kein Artikel, sondern ein Kommentar, das hat die taz auch so gekennzeichnet, ganz oben: “Kommentar von Uli Hannemann”. Es handelt sich hierbei um ein überholtes Kontrukt aus dem 20. Jahrhundert, damals waren Kommentare bei Zeitungen und auch in Nachrichtensendungen im Fernsehen durchaus üblich. Ein Kommentar ist bewusst subjektiv, anekdotisch und muss sich nicht an journalistischen Standards messen.
Da bin ich anderer Meinung. Wenn man sich in einem Kommentar auf eine Studie bezieht, dann sollte man als Journalist einer großen überregionalen Tageszeitung schon etwas Quellenkritik üben. Sonst ist man Hendrik Broder.
Naja, ich finde diese Form der Kommentare auch nicht wirklich gut, weil sie heutzutage schnell für objektive Wahrheiten gehalten werden können. Ich glaube, da sind wir unterm Strich fast der gleichen Meinung.
Danke für’s Wühlen in den Quellen.
Wer sein Handy so hält, verrät etwas über sein Alter
[zeigt Bild von jemandem, der Handy genau wie ich gerade hält]
Passt auch mMn nicht zu Boomer. Die halten größtenteils das Handy so, dass linke und rechte Kante fest umschlossen sind (jüngere Menschen eher Finger auf der Rückseite + kleiner Finger an der Unterkante, eine der beiden Seiten in der Handinnenfläche).
Und, noch viel wichtiger, sie bedienen es mit dem Zeigefinger der freien Hand, jüngere Menschen nur mit Daumen, Wahlweise mit einem (scrollen) oder beiden (tippen).
Das hier ist für mich viel mehr der Boomer-Griff:
To be fair, da steht aber auch nur “verrät etwas über sein Alter”. Ist also nicht falsch, passt aber dann trotzdem nicht zum Text :D
Meine Bemerkung war auch nicht ganz ernst gemeint.
Und in Wirklichkeit benutze ich alle der in den Bildern gezeigten und von Dir beschriebenen Halte-Arten, je nach Anwendungsfall. Bin ja noch nicht senil und daher flexibel. ;-)
Die einzige inzwischen erstaunlich verbreitete Handy-Handhaltung, die ich nicht benutze, ist das Handy-beim-Telefonieren-waagerecht-vors-Gesicht-halten.
Ich meine, WZF??Was mein Alter viel eher verrät, ist, dass ich bei Handy-Nutzung meine Brille auf die Stirne schiebe und die Augen etwas zusammenkneife. Verdammte Alters-Weitsichtigkeit halt… :-(
Tja. Jetzt wissen wir alle Bescheid.
Die sollen mal nicht so lange ins Schlaufon starren, davon bekommt man doch bestimmt viereckige Augen 🤪
Ne, die Ecken von Smartphones sind deswegen extra rund. Zur Prophylaxe.
Plötzlich rentner, dann feststellen dass man keine freunde mehr hat und der Körper dank vernachlässigen zu kaputt ist, um irgendwas zu tun
was bleibt übrig ?
Die tägliche Soap a’la Bettys Diagnose auf den ÖR.
Nicht schlagen - ich gehe ja schon.
Währenddessen heise so: Smartphone-süchtig? Da gibt’s ne App für Sie!! (paywalled aber die Kommentare sind herrlich)
Oh ja, hab ich schon in der Bahn gesehen, geht von Candy Crush bis Solitär (wzf).









