• Elvith Ma'for@feddit.org
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    2 days ago

    Auch die Zuschüsse der Pflegeversicherung zu den Eigenanteilen im Pflegeheim würden aufgrund der steigenden Kosten zunehmen. Grund dafür sei unter anderem die Lohnentwicklung bei den Pflegekräften, berichtete der Vorstandschef.

    Ah, die Gehälter sind mal wieder schuld. Soll sich das Pflegepersonal mal nicht so anstellen. Die können auch mal den Gürtel enger schnallen!!!111

    /s

    • Natur12@feddit.org
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      2 days ago

      Genau, und wer braucht schon Weihnachtsgeld? Weihnachten gehört sowieso abgeschafft. Am besten alles Geburtstage, Ostern, Schultüten usw. /s

      • Tartufo@lemmy.world
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        2 days ago

        Wenn du es so willst ist Weihnachtsgeld eigentlich nur ein zinsloses Darlehen, was der Arbeitgeber der Firma, bei der er angestellt ist, gewährt. Das Einzige worauf es beim Gehalt wirklich ankommt ist das Jahresbrutto. Und wenn ich die Wahl habe dieses Brutto auf 12 Monate oder auf 13, wenn nicht sogar 13,5 oder 14 Monate zu verteilen (denn nichts anderes ist Weihnachts- und Urlaubsgeld rechnerisch)? Da nehme ich zumindest wirklich lieber die 12.

        • Je nach Regelung kann es auch passieren, dass man im ersten und/oder im letztem Arbeitsjahr gar kein Weihnachtsgeld bekommt. Dann ist man angearschter, als wenn es einfach über’s Jahr verteilt wäre.

    • DrunkenPirate@feddit.org
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      2 days ago

      Ja, sind zu einem großen Teil. Wir hatten hier neulich mal einen Thread darüber.

      Das Fatale an den Gehältern: Arbeitgeber und Gewerkschaften handeln die neuen Tarife aus.

      Bezahlen werden sie die GKK und somit die Beitragszahler. Da wird sich inzwischen ordentlich bedient. Würde ich auch.

      Die Gehälter von Azubis sind inzwischen höher als in Banken und Versicherungen.

      • GardenGeek@europe.pub
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        1 day ago

        Die Gehälter von Azubis sind inzwischen höher als in Banken und Versicherungen.

        Dafür hat die Branche aber, anders als noch vor ein paar Jahren, keine Nachwuchsprobleme mehr.

        Es stellt sich also heraus: Wenn man gute Löhne zahlt findet man auch in Deutschland noch Leute die solche Jobs machen.

        (Davon mal ab: Die Produktivität des einzelnen Arbeitnehmers ist in den letzten 50 Jahren extrem stark gestiegen. Heißt eigentlich ist das Kapital (als Produkt der gesteigerten Produktivität) durchaus da, auch um die Pflege zu finanzieren. Nur ist das halt weder als Lohn bei den Arbeitnehmern noch im Staatssäckel gelandet.

        Hier mal nur die Entwicklung für DE 2000 bis 2010 weil ich auf die schnelle nichts besseres gefunden habe:

        https://www.boeckler.de/de/boeckler-impuls-loehne-bleiben-weit-hinter-gewinnen-zurueck-6631.htm

        )

        • DrunkenPirate@feddit.org
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          1 day ago

          Das Problem ist leider: Die AN bezahlen die Lohnsteigerungen über die Sozialversicherungsbeiträge.

          Und ja: Diese Nummer „Arbeit lohnt sich nicht mehr“ wegen dem hohen Abgaben ist einer der grössten Faktoren gegen die etablierten Parteienlandschaft und Pro AfD.

          Es stellt sich also heraus: Wenn man gute Löhne zahlt findet man auch in Deutschland noch Leute die solche Jobs machen.

          Leider nur halb richtig. Ich hatte das Pech letztes Jahr im Krankenhaus zu liegen. Die Mehrheit der MA bei den einfachen Tätigkeiten (also nicht Arzt oder Ärztin) waren Migranten. Das war extrem auffallend. Nicht unbedingt schlecht, weil Philippiner ein herzlicher Menschenschlag sind/ Mentalität haben. Daneben aus dem arabischen Raum.

          Den demographischen Wandel kann man Strukturproblem nicht innerhalb der Struktur über Lohnerhöhung oder bessere Abreitsbedingungen lösen. Das geht mMn nur durch gesteuerte Arbeitszuwanderung.

      • Quittenbrot@feddit.org
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        1 day ago

        Das Problem ist halt, dass die Arbeit als Pflegekraft als eine der wenigen kaum von den Effizienzgewinnen der Technologien der letzten 150 Jahre profitiert hat.

        Der Bauer beackert sein Feld heute quasi alleine, Autos baut heute primär der Roboter, aber ein Pfleger muss heute pro Klient nahezu genauso lange und hart arbeiten wie vor 100 Jahren. Das macht Pflege extrem arbeits-/kostenaufwendig. Das Dilemma beißt natürlich umso stärker, da unser Bedarf an Pflege steigt. K.a., wie wir das lösen wollen, ohne dass einer dabei hinten runterfällt