• glasratz@feddit.org
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    13 days ago

    Nach “medizinischem Bedarf” könnte man nur entscheiden, wenn Ärzte nicht mehr wirtschaftlich arbeiten müssten.

    • rumschlumpel@feddit.org
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      13 days ago

      Dies. Solange die gleiche Leistung bei GKV-Patientys den Ärzten weniger einbringt als die gleiche Leistung bei PKV-Patientys (von Zusatzleistungen, die sich PKV-Patientys viel eher leisten können, ganz abgesehen), wird sich nichts ändern.

      • glasratz@feddit.org
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        13 days ago

        Ärzten weniger einbringt als die gleiche Leistung bei PKV-Patientys

        Ist gar nicht unbedingt so. Im zahnärztlichen Bereich zum Beispiel sind vergleichbare Einzelleistungen bei der PKV nicht selten etwas billiger angesetzt. Allerdings kann man privat wesentlich mehr verschiedene Einzelleistungen abrechnen. Und dann ist da natürlich die Sache, dass man bei der Gesetzlichen nie genau weiß ob, wann und wieviel Geld man bekommt, oder ob überhaupt.

  • Zacryon@feddit.org
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    12 days ago

    Bundeskanzler Friedrich Merz hatte im September eine Debatte über das bestehende duale System aus gesetzlicher und privater Krankenversicherung angestoßen. Er sprach von einem Gerechtigkeitsproblem, wenn sich der Eindruck verfestige, dass Privatpatienten bevorzugt behandelt würden - und stellte Änderungen in Aussicht.

    Hat er das, ja?
    Ist ja auch völlig neu, ne?

    Will sich grad wohl ein paar Beliebtheitspunkte retten.

  • rumschlumpel@feddit.org
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    13 days ago

    Schaff erstmal eine bedarfsgerechte Anzahl an Kassenplätzen für Psychotherapeuten ran, bevor du über Benachteiligung bei der Terminvergabe jammerst, die vor allem dadurch ausgelöst wird, das GKVs für die gleiche Leistung deutlich weniger zahlen als PKVs. So wenig Geld können die GKVs ja nicht haben, wenn sie es sich leisten können, zehntausende Patientys auf Psychotherapie-Wartelisten versauern zu lassen, wo sie häufig Krankengeld beziehen oder sogar arbeitslos sind (und entsprechend weniger einzahlen). Je früher man eine Krankheit behandelt, desto günstiger ist es.

    • Zacryon@feddit.org
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      12 days ago

      Es ist mir auch unbegreiflich. Menschen in psychischen Problemsituationen zu helfen ist Win-Win-Win für alle Beteiligten: Gesellschaft und Staat profitieren, weil die Leute fit gemacht werden. Die Patienten profitieren, weil sie nicht mehr so leiden müssen. Soziales Umfeld der Patienten kann u.U. auch profitieren. Die Behandler können sich einen Lebensunterhalt verdienen. Und so weiter.

      Es ist eigentlich nur im Sinne aller, wenn auch psychisch erkrankten Menschen schnell und qualifiziert geholfen wird.