Die feministische Rapperin Ikkimel tritt im Frühstücksfernsehen auf. Und trifft beim konservativen Publikum auf kollektive Schockstarre.

  • remon@ani.social
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    10 hours ago

    Oh je, irgendein Rapper ist in einem Boomerprogramm aufgetreten und Leute waren empört! Mehr um elf!

  • froh42@lemmy.world
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    10 hours ago

    Vielleicht gucken auch alle nur so gelangweilt, weil Ikkimel einfach nix Neues ist?

    Ich fühl mich jedenfalls gerade in die 2000er zurück versetzt, da hat eine berliner junge Frau, die studiert hat, krawallige Musik gemacht. Hat sich auch keiner drüber wirklich aufgeregt, ging aber auch durch die Medien weil Sommer war.

    Ikkimel ist doch bloß eine Lady Bitch Ray Neuauflage.

    Nachtrag, weil mir das jetzt durch den Kopf geht: Irgendwie schon Scheiße, dass die Welt sich in den letzen 20 Jahren nicht so weiter entwickelt hat, dass wir diesen Neuaufguss jetzt brauchen. Und alle, die sich über so Leute wie Bitch Ray oder Ikkimel aufregen, die haben es verdient. Nur irgendwie schräg das das alles nicht neu ist.

    • Pueblo@feddit.org
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      4 hours ago

      Ich kannte die vorher nicht. Der Auftritt war mmn zum Fremdschämen, ich checke auch nicht warum sie da mitgemacht hat, dürfte ihr ja vorher klar gewesen sein. Also ich unterstelle der Guten jetzt einfach mal die Fähigkeit zu denken, da ich bei dem Auftritt nicht sicher war, ob die aus dem trashtv ausgebrochen ist

  • kossa@feddit.org
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    1 day ago

    Ist auch wieder so geil, wie alle Kommentare/Reactions/Whatever sich wieder einig sind

    Dafür zahle ich GEZ? Skandal!

    Ich zahle auch GEZ und davon wird Fußball, Musikantenstadl und fucking Dieter Nuhr eingekauft. Turns out, die Geschmäcker von 84 Mio. Menschen sind unterschiedlich 😱.

  • istdaslol@feddit.org
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    1 day ago

    Die Frage ist eher, wie kommen die darauf die einzuladen ? Das ist doch eher Zielgruppe „die Flippers“ die das schaut. Da wusste jemand ganz genau wen man da einlädt und was das für Aufmerksamkeit bringt

    • PreppaWuzz@discuss.tchncs.de
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      1 day ago

      Es gibt da keine Zielgruppe. Jeder kann da hin, kostet nix, aber wenn man das Monate vorher reserviert, weiß man ja nicht wer da kommt.

      Ich war schon 2x dort und das sind vor allem Familien mit Kindern, oft gerade in Berlin im Urlaub.

      Normal spielt der Musikbeitragende auch zwei Stücke, erst eins zur Einstimmung, das man in der Ausstrahlung nicht sieht, und dann noch das zweite, was dann auch im Fernsehen zu sehen ist. Je nachdem was das erste war, dürfte sich die Überraschung bei den Studiozuschauern in Grenzen gehalten haben, dann war es beim zweiten Stück schon echte Abneigung in den Gesichtern.

      • Chaf@slrpnk.net
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        9 hours ago

        Es gibt da keine Zielgruppe. [citation needed]

        Selbst wenn das Morgenmagazin nicht explizit eine Zielgruppe ansprechen würde, hieße das noch lange nicht, dass es keine “Zielgruppe” gibt.

        Wie du schon schreibst

        das sind vor allem Familien mit Kindern

        die müssen in der Redaktion doch zumindest eine grobe Vorstellung haben, wer ihr Publikkum ist. Das ist nicht mal als Kritik an Ikkimels Auftritt gemeint, sondern Verwunderung über die Entscheidung der Reaktion.

        • PreppaWuzz@discuss.tchncs.de
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          5 hours ago

          Naja, die werden keine große Wahl haben, wen sie nehmen. Wer will schon morgens um 8 in ein Programm, das eh keiner schaut. Ich kenne niemanden, der um die Uhrzeit den Fernseher an hat und dann auch noch ÖR. Ich hab um die Uhrzeit im Alltag auch besseres zu tun, als auf die Glotze zu schauen.

  • SapphireSphinx@feddit.org
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    1 day ago

    Wer sich wie ich einen Dreck um Spotify & Co schert: Es geht wohl um folgendes.

    https://www.youtube.com/watch?v=GGjp18VHwQU

    Warum sich da jetzt jemand einnässt ist mir nicht wirklich klar. Ich finde es musikalisch eher dürftig und es ist nicht mal sonderlich provokant aber ich bin auch aus der Generation raus. Mag sein, dass es in Zeiten von AfD und “Trad-Wifes” jemanden anderes tatsächlich schockt. Ich muss ja nicht alles verstehen.

    • squirrel@cake.kobel.fyi
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      1 day ago

      Warum sich da jetzt jemand einnässt ist mir nicht wirklich klar.

      Der Text kritisiert Fußball, Männer und Bratwurst und greift damit direkt deren “Religion” an. Natürlich triggert das die konservativen Kackeimer.

      Von Ikkimel hab ich vorher nur am Rand mitbekommen. Provokation und Anecken scheint fest eingeplant, so wie ich das interpretiere. Kann ich musikalisch wenig mit anfangen, aber es ist eine wirkungsvolle Art den Status Quo zu kritisieren und zu hinterfragen.

    • PonyOfWar@pawb.social
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      1 day ago

      Ist aber eben auch reine Interpretation der TAZ dass die Reaktion auf ein konservatives, geschocktes Publikum zurückzuführen ist. Nachdem ich mir einen Teil von dem Song auf Youtube angehört habe weiß ich nicht ob ich dort jetzt wirklich anders reagiert hätte - nicht weil ich es skandalös finde, aber musikalisch kann ich damit überhaupt nichts anfangen. Zumal dann auch noch so früh am Morgen…

      • DdCno1@beehaw.org
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        1 day ago

        Das ist glaube ich von einer Kpop-Darbietung in Nordkorea, als die Beziehungen zwischen den zwei Koreas zeitweise etwas besser waren.

        Zwar war das nordkoreanische Publikum (handverlesene Bewohner Pjöngjangs) steif und verwundert, aber diese Veranstaltungen hatten einen erheblichen Einfluss auf die Popmusik in dem Land, die seitdem wesentlich bunter und weniger antiquiert geworden ist, wenn auch immer noch extrem propagandistisch.

  • Akelei@discuss.tchncs.deOP
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    1 day ago

    Einfach zu witzig, dass Ikkimel im ZDF Morgenmagazin aufgetreten ist. Und da wir hier in c/dach sind, empfehle ich “Galopp!” von BIBIZA ft. Ikkimel.

  • Azrael@feddit.org
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    1 day ago

    Rap ist jetzt generell eher nicht so meins, aber joa, kann man sich halt anhören. Aber wohl Geschmacksache, ne?

        • creamfresh@lemmy.world
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          1 day ago

          Sie hätte nicht so groß werden können (und sich von männlichen Managern abhängig machen müssen), aber Bands wie Remote Bondage z.B. kommen schon gut an. Davon leben können sie aber nicht.

          • CyberEgg@discuss.tchncs.de
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            1 day ago

            Es geht aber doch um Jugendkultur. Und so sehr unsere alten Herzen das sticht, Punk ist schon lange nicht mehr wirklich Jugendkultur.

            • squirrel@cake.kobel.fyi
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              1 day ago

              Aber seit ein paar Jahren beobachte ich, dass im Umfeld die mittlerweile jugendlichen Kinder von Musiker*innen neue Bands gründen und habe das Gefühl Punk kommt irgendwie wieder.

              Aus den USA hab ich zuletzt XCOMM und Speed of Light mitbekommen. Beides sehr junge Bands.

    • UnfortunateShort@lemmy.world
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      1 day ago

      Ich fand was ich so gehört habe rein musikalisch auch ganz gut. Inhaltlich hab ich mich damit jetzt nicht tiefergehend beschäftigt… Ist halt Rap-typisch viel Überspitzung etc. Find ich nicht anstößiger als andere Texte

  • Elchi@feddit.org
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    1 day ago

    Ein kläglicher Versuch der Neuinterpretation eines Klassikers.

    Kerkeling hat sich diesmal mit der Verkleidung ganz schön ins zeug gelegt, ist aber mit schwächeren Text und Melodie deutlich unter Hurz! geblieben.